Ein Placebo (lateinisch "ich werde gefallen") im engeren Sinne ist eine Tablette oder ein anderes medizinisches Präparat, welches keinen pharmazeutischen Wirkstoff enthält und somit per Definition auch nicht durch einen solchen Stoff eine pharmazeutische Wirkung verursachen kann. Im medizinwissenschaftlichen Sprachgebrauch werden heute im erweiterten Sinne auch alle anderen therapeutischen Maßnahmen als Placebo bezeichnet, die ohne naturwissenschaftlich erwiesenen Wirkungsnachweis trotzdem eine positive Reaktion (Placebo-Effekt) am Patienten bewirken können.
Im allgemeinen Sprachgebrauch ist ein Placebo etwas Wirkungsloses, das dennoch eine Wirkung hervorruft. Insofern stellt das Placebophänomen ein medizinwissenschaftliches Paradoxon dar.
In der Medizin wird zwischen verschiedenen Typen unterschieden:
Placebos werden hauptsächlich in der Forschung eingesetzt. Durch placebokontrollierte, doppelblinde, randomisierte Studien werden die pharmazeutische Wirksamkeit von Medikamenten genau untersucht. Ein Teil der Probanden erhält das zu testende Medikament (Verum), während die Kontrollgruppe ein optisch identisches Placebo erhält. „Doppelblind“ sind die Studien, da weder der Arzt noch die Patienten wissen, ob Placebo oder Verum verabreicht wurde. Diese Vorgehensweise soll vor ungewollten Beeinflussungen schützen. „Randomisiert“ heißt, dass die Kontrollgruppe durch den Zufall, beispielsweise durch das Ziehen von Losen, bestimmt wird. Damit wird vermieden, dass Faktoren wie z.B. das Stadium der Krankheit mit in die Entscheidung einbezogen werden. Die Wirksamkeit eines neuen Wirkstoffes muss signifikant über der Wirksamkeit eines Placebos liegen, damit seine medizinische Wirksamkeit als wissenschaftlich erwiesen gelten kann.
Der Placebo-Effekt ist jedoch nicht mit einer Spontanheilung gleichzusetzen, auch wenn vermutet wird, dass beide auf ähnliche biochemische Prozesse zurückzuführen sind. Bei einer Spontanheilung beseitigt der Körper die Krankheit ohne wissentliche Hilfe von außen. Beim Placebo-Effekt hingegen wird der Körper durch äußere Einflüsse angeregt, die zumindest eine verstärkende Wirkung auf die Heilung haben.
Dabei zeigten Forschungen, dass mittelgroße Tabletten besser wirken als kleine oder große und Placebo Medizin mit einem komplizierten Namen besser als eine mit einem einfachen.
Das Nocebo-Phänomen (lat: „Ich werde schaden") wurde erstmals 1961 (Kennedy, W.P.- The nocebo reaction - Med. World) beschrieben und stellt sozusagen das Gegenstück zum Placebo-Effekt dar. Die Angst vor den bekannten Nebenwirkungen einer bestimmten Arznei oder auch eine allgemeine, negativ- pessimistische Grundeinstellung des Patienten gegenüber bestimmten Therapiemaßnahmen, kann spezifische und unspezifische Nebenwirkungen verstärkt in Erscheinung treten lassen und somit negativ auf die Genesung des Patienten einwirken.
Dieser Fall ist natürlich kaum repräsentativ, aber aufgrund seiner extremen Ausprägung ist er ein sehr anschauliches Fallbeispiel.
Nicht nur Medikamente, auch Operationen weisen einen Placebo-Effekt auf. In einem Experiment in Houston in Texas wurden 120 Patienten mit Knie-Arthrose operiert, 60 erhielten oberflächliche Schnitte auf der Haut. Nach zwei Jahren waren 90 Prozent der Patienten beider Gruppen mit der Operation zufrieden. Einziger Unterschied war, dass die Nicht-Operierten weniger Schmerzen verspürten als ihre Kontrollgruppe.
Ein ähnliches Experiment wurde auch in einer niederländischen Klinik durchgeführt. Dabei wurde bei 200 Patienten eine Bauchspiegelung durchgeführt, per Los wurde dann entschieden, ob die Operation durchgeführt wird oder nicht. Danach wurden die Patienten ein Jahr lang beobachtet, beide Gruppen unterschieden sich kaum.
Bei jeglicher medizinischer Behandlung ist ein Placebo- oder Nocebo-Effekt vorhanden.
Die Wirkung von Placebo wird durch einen psychischen Aspekt ausgelöst und wirkt sich auf chemische Weise aus. Da alle Prozesse in unserem Körper auf chemischer Ebene ablaufen, ist das plausibel. Viel interessanter ist in diesem Fall die Verknüpfung von dem psychischen Auslöser und der chemischen Reaktion darauf. Zwei der populärsten Theorien sind die Theorie der Erwartung und die der Konditionierung.
Ein Teil des Placebo-Effekts lässt sich über eine Regression zum Mittelwert erklären.
US - Lautes Geräusch
NS - Plüschkaninchen
Darbietung des Kaninchens mit gleichzeitigem Lärm:
CS - Plüschkaninchen
Was sagt das über Placebowirkung aus? Wenn wir als Kind hingefallen sind und uns am Knie verletzt haben, wurde der Schmerz besser, nachdem unsere Mutter liebevoll ein Pflaster draufgeklebt hat. Wenn eine Person schwer krank wird, daraufhin Spritzen bekommt, und es ihr darauf hin besser geht, wird es sie in gleichem Maße beeinflussen. Sie wird Spritzen für wirksamer als Pillen befinden. Da Konditionierung meist vollkommen unbewusst abläuft, kann dieser Faktor die Wirkung von Placebos ohne das Wissen des Probanden entscheidend beeinflussen.
Die Placebo-Konditionierung wurde im Tierversuch von Dr. Manfred Schedlowski an Ratten nachgewiesen. Hierzu erhielten herztransplantierte Ratten im ersten Schritt eine Süßstoff-Lösung (Saccharin) in Verbindung mit dem Medikament Cyclosporin A, welches immunsuppresiv wirkt. Eine Kontrollgruppe erhielt das Medikament in Verbindung mit normalem Wasser welches keine konditionierende Wirkung auf die Ratten hat. 3 Tage nach der Operation wurde das Medikament abgesetzt. Die Wirkung hielt aber bei den konditionierten Ratten an.Dr. Manfred Schedlowski: Konditionierte Immunsupression verlängert die Abstoßungsreaktion nach Herztransplantation bei Ratten In: Konditionierung und Allergie. 1992
Für eine Privatperson bedeutet ein Unfall vieles: Meist ist ein Krankenhausaufenthalt nötig, eventuell müssen Operationen folgen, eine lange Genesungsphase steht bevor. Dazu kommen finanzielle Belastungen durch den Krankenhausaufenthalt oder sogar die Möglichkeit, den Arbeitsplatz zu verlieren. Wenn ein Soldat verletzt wird, bedeutet das für ihn etwas vollständig anderes: Er muss in absehbarer Zeit nicht wieder in den lebensbedrohenden Kampf und kann vielleicht sogar nach Hause. Dieser Faktor ist auch in kleinem Rahmen auf psychologischer Ebene sehr wichtig, wenn es darum geht, wie eine eventuelle Heilung das Leben positiv (z.B. Schmerzfreiheit) oder negativ (z.B. weniger Aufmerksamkeit von Angehörigen) verändern könnte.
Seit Jahrhunderten gehören Opiate zu den meist verwendeten Schmerzmitteln. Opiate wirken wie folgt: Alle Zellen haben auf ihrer Oberfläche, der Zellmembran, bestimmte Bereiche, die Rezeptoren genannt werden. Dort kann immer eine bestimmte Art von Molekülen andocken. Welche Moleküle das sind, liegt an der Form des Rezeptors und an der des Moleküls. Sie müssen wie zwei Puzzleteile zusammenpassen. Wenn das passiert, verändert sich die „zelleigene chemische Fabrik“. Somit kann das Molekül das Verhalten der Zelle beeinflussen. Nach einer Zeit lösen sich die beiden wieder und die Zelle ist in dem selben Zustand, in dem sie war, bevor sich das Molekül an sie gebunden hat. So wirken auch die meisten Medikamente. Die Moleküle der Medikamente haben eine ähnliche Form wie die der körpereigenen Stoffe und können die Zelle so auf gleiche Art und Weise beeinflussen.
Opiate wirken als Schmerzmittel so gut, weil sie eine ähnliche Struktur haben wie die „körpereigenen Morphiumsubstanzen“, die Endorphine. Bei der genaueren Erforschung der Endorphine ergab sich ein Problem: Moleküle, die sich im Hirn befinden, gelangen schwerer in den Blutkreislauf des Körpers (Blut-Gehirn-Barriere). So konnte man auf normalem Wege - Blutabnahme und anschließende Analyse - keine korrekten Aussagen über den Endorphingehalt des Körpers machen. Eine Studie mit Naloxon, einem Stoff, der die Rezeptoren für Endorphine vorübergehend blockiert, schien zu zeigen, dass positive Placeboeffekte durch die Gabe von Naloxon aufgehoben werden können. Die Euphorie war entsprechen groß, man dachte, man habe die Wirkung des Placeboeffekts gefunden. Da Placebos aber nicht nur gegen Schmerzen helfen, ist dies nur eine unzureichende Erklärung. Später stellte sich zudem heraus, dass Naloxon Schmerzen lindern kann, ohne die Endorphine zu beeinflussen. Inzwischen hat man heraus gefunden, dass es mindestens fünf verschiedene Arten von Endorphinen und drei verschiedene Endorphinrezeptorarten gibt.
Somit kann man mit dieser Theorie die Wirkung von Placebos nicht genau erklären. Es ist wahrscheinlich, dass bei der Schmerzlinderung durch Placebos die Endorphine beteiligt sind. Wie die anderen Wirkungen zu Stande kommen, ist weiterhin unklar.
Der menschliche Körper reagiert sehr sensibel auf Stress. Häufig leiden Menschen, die starkem beruflichen Stress ausgesetzt sind, unter Kopfschmerzen oder Bluthochdruck. Anhaltender Stress kann zu Magengeschwüren führen.
Verschiedene Gehirnbereiche wie Amygdala oder der Hippocampus reagieren auf emotionale Veränderungen. Sie sind mit dem Kortex, dem Denk- und Schaltzentrum, des Gehirns verbunden.
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Diese sind wiederum mit dem Hypothalamus verbunden. Der Hypothalamus liegt außerhalb der Blut-Gehirn-Barriere (siehe oben). Somit kann er durch chemische Substanzen im Blutkreislauf beeinflusst werden. Wenn der Körper unter Stress steht, wird hier mehr von dem corticotropinfreisetzendem Hormon (CFH) produziert.
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Das CFH bewegt sich zur naheliegenden Hypophyse, der Hirnanhangdrüse.
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Die Hypophyse produziert, angeregt vom CFH, das adrenocorticotrope Hormon (ACTH).
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Das ACTH gelangt über den Blutkreislauf zur Nebennierendrüse.
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In dem äußeren Bereich wird daraufhin das Steroid Kortisol gebildet. Kortisol erhöht unter anderem den Blutzuckerspiegel und reduziert die Flüssigkeits- und Immunreaktionen. In einem anderen Bereich werden mehr Katecholamine gebildet, die eine starke Wirkung auf das Herz und die Blutgefäße haben.
Kurzzeitig ist der menschliche Körper jetzt auf eine Gefahrensituation vorbereitet. Die Aufmerksamkeit ist erhöht, ebenso wie Puls und Blutdruck, während im Moment unnötige Funktionen wie Verdauung zurückgestellt werden. Der hohe Kortisolspiegel sorgt dafür, dass mehr Zucker im Blut zur schnellen Verbrennung bereit steht. Langfristig ist dieser Zustand jedoch Ursache von Schmerzen im unteren Rückenbereich und von Spannungskopfschmerzen. Nun kann man bei Studien die Kortisol- und Katecholaminspiegel durch einfache Blutabnahmen messen, um zu sehen, ob sie sich durch die Einnahme von Placebo senken. Eine Reihe ältere Studien zeigt, dass Placebos am besten bei Menschen wirken, die mit ein wenig Angst zum Arzt kommen. Wenn die Kortisol- und Katecholaminspiegel als Stressindikator am Anfang sehr niedrig wären, könnte man keine Absenkung erreichen und wenn sie sehr hoch wären, würde die Absenkung vielleicht nicht reichen, um klare Ergebnisse zu erhalten. Bei dieser Theorie geht man davon aus, dass der Placeboeffekt besonders durch die Senkung von Kortisol- und Katecholaminspiegel wirkt.
Die erste geschichtliche Erwähnung findet der Placebo nicht etwa durch einen Arzt, sondern durch den griechischen Philosophen Platon (427–347 vor Christus). Er war der Meinung, dass Worte durchaus die Kraft haben, Kranke zu heilen. Auch legitimierte er die medizinische Lüge, um Ärzten die Scheu davor zu nehmen. So sei es vollkommen in Ordnung, einem schwer kranken Patienten durch Worte das Gefühl zu geben, dass er gute Heilungschancen habe oder dass seine Krankheit weitaus weniger schlimm sei, als er denke. Dass dies der damaligen Vorstellung von guter ärztlicher Behandlung widersprach, sieht man an dem Beispiel Hippokrates (460-377 v.Chr.), einem überragenden Mediziner seiner Zeit, siehe auch Eid des Hippokrates. Er war der Meinung, dass der Arzt keine beratende, sondern viel mehr eine anleitende Rolle besitzt. Den Erfolg von Medikamenten machte man nicht an dem persönlichen Bemühen des Behandelnden, sondern an dem möglichst strikten und genauen Befolgen der Anweisungen, was beispielsweise die Einnahme der Medikamente betraf.
Ein weiterer griechischer Arzt namens Galenos von Pergamon (129-200) war Begründer einer neuen Theorie, die wesentliche Gemeinsamkeiten mit chinesischer und hinduistischer ayurvedischer Medizin hat und bis in die heutige Zeit ihren Schatten wirft. Diese Lehre geht von Elementen aus, die den Körper bestimmen, ein Ungleichgewicht dieser Elemente führt demnach zu einer Krankheit. Diese Elemente waren Blut, Schleim, schwarze Galle und gelbe Galle. Da man annahm, dass sie sich sowohl durch physische als auch durch psychische Einwirkung beeinflussen lassen, führte Galens Theorie das erste Mal dazu, dass Ärzte sich auch psychisch mit ihren Patienten auseinander setzen. Dies veranlasste Mediziner für die nächsten 1800 Jahre, bei theoretischen Überlegungen über die Wirkungsweise von Heilmitteln psychische Beeinflussungen nicht außer Acht zu lassen. Wann aber konkret das erste mal Scheinmedikamente eingesetzt wurden, ist nicht bekannt. Ein dokumentierter Fall eines Kaufmanns aus dem Jahre 1580, als seine Ärzte nur so taten, als würden sie ihm einen Einlauf machen, lässt sich eher auf einen Streich der Mediziner zurückführen, auch wenn der Kaufmann über das gleiche Wohlbefinden wie nach einem wirklichen Einlauf freute. Im vierzehnten Jahrhundert taucht der Begriff Placebo zwar in Gedichten auf, bezog sich allerdings auf einen Schmeichler oder Schönredner. In einem medizinischen Lexikon tauchte der Begriff zum ersten Mal 1785 auf und für das Jahr 1811 lassen sich Belege finden, dass er auch in einem ähnlichen Zusammenhang wie in der heutigen Zeit stand.
Der erste dokumentierte Versuch, der mit einer Art Placebo kontrolliert wurde, ist aus dem Jahre 1784, durchgeführt von dem bedeutenden Naturwissenschaftler Benjamin Franklin. Damals behauptete Franz Anton Mesmer, dass es in dem Körper eine Art „Fluid“ gäbe, was er aus der Entfernung beeinflussen könne. Der König von Frankreich rief ein Komitee zusammen, welches ihn auf sein Wirken überprüfen sollte. Dieses Komitee, zu dem auch der junge Benjamin Franklin gehört, führten nun einige Testreihen durch. So ließen sich Frauen in einem Raum „mesmerisieren“, in dem Glauben, der Ausführende säße hinter einem Vorhang im Nebenzimmer, wobei die Information richtig oder falsch sein konnte. Franklin gelang es, nachzuweisen, dass der Erfolg der Behandlung nur davon abhängt, ob die Frauen glauben, der Mesmerist sei da und widerlegte somit die der neuen Mode zugesprochene Wirkungsweise.
Viele Ärzte des 19. und 20. Jahrhunderts stellten die Medikamente noch selbst her, daher fiel die Abgabe von Placebo nicht auf. Da noch die durch Platon „legitimierte Lüge der Medizin“ als ethischer Grundsatz galt, hatten sie auch kein Problem damit. Zusätzlich war den Ärzten bewusst, dass man wenig wirksame Medikamente gegen die vielfältigen Krankheiten hatte. Dies führt zu der Überzeugung mancher Ärzte, dass Placebos von der Bildfläche verschwinden würden, sobald man genügend wirksame Heilmittel zu Verfügung hatte. Dies war einer der Gründe, warum der Gebrauch von Placebos im Laufe des 20. Jahrhunderts abklang. Ein anderer war der Wandel der ethischen Grundsätze; einen Patienten zu täuschen schien nicht mehr adäquat. Zudem glaubten viele Ärzte (und glauben auch heute noch), dass Placebos nur dann wirken, wenn sich der Patient auch seine Schmerzen nur einbildet.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden doppelblinde, randomisierte Studien mit Placebos für die Kontrollgruppe zum Standard in wissenschaftlichen Untersuchungen.
Dass Placebos auch heute noch ein schlechtes Ansehen haben, liegt zum Teil an der Wirkungsweise, die man nur an psychischen Faktoren festmachen kann. Eine psychische Erkrankung erscheint uns weniger real als eine körperliche, Psychologen nicht als richtige Ärzte. Trotzdem haben anonyme Umfragen bei Ärzten und Pflegern ergeben, dass ein großer Teil von ihnen Placeboeffekte bereits bewusst eingesetzt haben. Es gibt Schätzungen, dass ein- bis zwei Drittel des schulmedizinischen Effektes auf Placeboeffekte zurückgeht (http://www.morgenwelt.de/416.html).
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