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Pink Floyd
Gründung: 1965
Auflösung: ?!
Genre: Psychedelic Rock
Progressive Rock
Artrock
Website: http://www.pinkfloyd.co.uk/
Gründungsmitglieder
Gesang/Gitarre: Syd Barrett (bis 1968)
Gesang/Bass: Roger Waters (bis 1985)
Schlagzeug: Nick Mason
Gesang/Keyboard: Richard Wright (bis 1981)
Aktuelle Besetzung
Gesang/Gitarre: David Gilmour (Gitarre seit 1968)
Schlagzeug: Nick Mason
Gesang/Keyboard: Richard Wright (wieder seit 1987)
Pink Floyd ist eine britische (Art-) Rockband. Die Gruppe entstand 1965, war einer der Trendsetter des Psychedelic Rock und des Progressive Rock und lieferte mit ihrer Musik und der akustischen und visuellen Gestaltung ihrer Platten und Bühnenauftritte einen der bedeutendsten Beiträge zur Entwicklung der Rockmusik, begleitet von großem kommerziellen Erfolg, vor allem in den 1970er und frühen 1980er Jahren. Die letzten Plattenaufnahmen und die letzte Tour fand 1994/1995 statt. Zuletzt traten Pink Floyd am 2. Juli 2005 beim Live-8-Konzert in London auf – erstmals wieder mit Roger Waters am Bass, der die Band zwanzig Jahre zuvor im Streit verlassen hatte.

Geschichte


Pink Floyd wurde von Syd Barrett, Roger Waters, Nick Mason und Richard Wright gegründet. 1968 wurde Syd Barrett aufgrund seines LSD-Konsum durch David Gilmour ersetzt. 1985 trennte sich Waters von der Gruppe, die er - ergebnislos - für aufgelöst erklärt hatte.

Pink Floyd nahm ihre Alben zum Teil in den berühmten Abbey Road Studios auf, in denen auch die Beatles Alben aufnahmen.

1965 bis 1968

Die Wurzeln von Pink Floyd gehen auf 1965 zurück, als Syd Barrett, Roger Waters und David Gilmour zusammen in einer Band eine Mischung aus Folk, Rock und Jazz spielten. Als Barrett nach London zog, löste sich die Formation auf.

Kurze Zeit später zog auch Waters nach London und lernte bei seinem Architekturstudium an der Polytechnischen Hochschule Nick Mason und Rick Wright kennen. Zusammen gründeten sie die Cover-Band Sigma 6 und interpretierten aktuelle Blues- und Beatsongs. Im selben Jahr wechselten sie den Namen erst zu The Tea-Set, später zu The Architectural Abdabs und The Screaming Abdabs. Mitglied der Abdabs waren unter anderem auch Bob Klose, Gitarre, sowie Juliette Gale, Gesang, die Ehefrau von Rick Wright. Anfang 1966 kam Syd Barrett dazu. Er gab der Band den Namen The Pink Floyd Sound. Der Bandname entstand aus den Vornamen von Barretts Lieblingsmusikern im Blues, Pink Anderson und Floyd Council. Auf dem Debut-Album hießen sie The Pink Floyd und später nur noch Pink Floyd.

Barrett war prägend für die frühen Jahre von Pink Floyd, gab die psychedelische Richtung vor und schrieb fast alle Stücke für das erste Album 'The Piper at the Gates of Dawn' sowie die ersten drei Singles. Seine geistige Verfassung verschlechterte sich jedoch allmählich, vermutlich wegen übermäßigem Drogenkonsum, was die Zusammenarbeit mit ihm zunehmend erschwerte. Deshalb wurde 1968 beschlossen, David Gilmour, dessen eigene Gruppe sich gerade auflöste, als weiteres Mitglied aufzunehmen. Dieser sollte Barrett bei Liveauftritten zunächst unterstützen und ersetzte ihn schließlich ganz. Barrett blieb als Songwriter vorerst erhalten, bis am 2. März 1968 die Entscheidung getroffen wurde, ohne ihn weiterzumachen. Auf dem Album 'A Saucerful of Secrets' ist noch eine Komposition von Barrett enthalten. Seine restlichen Stücke aus dieser Zeit wurden auf zwei Solo-Platten eingespielt, zum Teil unter Mitwirkung der anderen Pink-Floyd-Mitglieder. Die Auseinandersetzung der restlichen Gruppe mit dem Abgang Barretts und seinen psychischen Problemen durchzieht das ganze weitere Werk der Gruppe.

1968 bis 1983

Legendäre Auftritte der Gruppe, vor allem im Londoner UFO-Club, hatten auch Filmregisseure für die Musik Pink Floyds interessiert. In der Folgezeit erhielten Pink Floyd mehrere Aufträge zur Mitwirkung an Filmsoundtracks, so bei den Filmen Zabriskie Point und More. Die Plattenveröffentlichung zu Letzterem erschien fast gleichzeitig mit dem Doppelalbum 'Ummagumma', das eine sehr experimentelle Studioplatte und einen Live-Teil umfasst.

Atom Heart Mother war 1970 das erste Pink Floyd-Album, das in England den ersten Platz der Albumcharts erreichte. Der Nachfolger Meddle kam auf Platz 3. In Amerika jedoch blieb der Erfolg zunächst aus, über Platz 55 kam man dort nicht hinaus, und das trotz erfolgreicher und ausgiebiger Tourneen. Einen Achtungserfolg auf der anderen Seite des Atlantik brachte der Filmsoundtrack Obscured by Clouds. Es war das erste Album, das in die amerikanischen Top 50 stieg, und der Song „Free Four“ bekam mehr Radioairplay als irgendeiner ihrer Songs zuvor, was am für ihre Verhältnisse schnelleren Tempo gelegen haben könnte.

In den 1970er-Jahren wurde aus Pink Floyd eine der weltweit erfolgreichsten Rockbands. Dabei entwickelte sich Roger Waters immer mehr zum Bandleader und hauptsächlichem Songlieferanten; er war vor allem für fast alle Texte verantwortlich. Das erste Konzeptwerk der Gruppe – Dark Side of the Moon (1973) – wurde ein Klassiker der Rockmusikgeschichte. Es war ihre erste Veröffentlichung mit durchschlagendem Erfolg in Amerika: Platz 1 und eine erfolgreiche Tour, die den Superstarstatus der Band zementierte. Das Album hielt sich von 1973 bis 1988 740 Wochen in den amerikanischen Billboard-Charts: ein bis heute ungeschlagener Rekord.

Das Nachfolgewerk Wish you were here von 1975 war Syd Barrett gewidmet. Die Songs Wish you were here und Shine On You Crazy Diamond beziehen sich auf das Gründungsmitglied. Während der Studioarbeiten erhielt die Band Besuch vom psychotischen Barrett, was offenbar einen prägenden Eindruck bei seinen früheren Bandkollegen hinterließ. Rick Wright bezeichnete später Wish you were here als das beste Pink-Floyd-Album und den Song Shine On You Crazy Diamond als den besten Pink-Floyd-Song, an dem er auch heute noch nicht die kleinste Veränderung vornehmen würde. Die Nachfrage für das Album war riesig, allein in England 250.000 Vorbestellungen, und Platz 1 auf beiden Seiten des Atlantik.

Für das Coverdesign von Animals ließ sich Hipgnosis 1977 etwas Ungewöhnliches einfallen. Ein schwebendes, zwölf Meter großes, aufblasbares Schwein, das wie die runde Riesenleinwand auf der Bühne zu einem Markenzeichen für Pink Floyd bei Liveauftritten werden sollte. Das Schwein kam in die Presse, da es sich bei den Aufnahmen für das Cover von der Battersea Power Station losriss und vom Wind über den Flughafen London-Heathrow getrieben wurde, was für einige Aufregung bei den zuständigen Fluglotsen führte. Dreißig Kilometer südöstlich von London stürzte das Schwein dann vom Himmel. Aufgrund des „Dinosaurier“-Images der Band bei der aufkommenden Punkwelle waren sowohl der Erfolg beim Publikum wie auch die Kritik des Albums nicht mit den beiden Vorgängern zu vergleichen.

Das wohl ehrgeizigste und größte Projekt war die Konzeption des Albums The Wall, 1979. Die Aufnahmen markierten erste, schwerwiegende Differenzen zwischen den Bandmitgliedern, vornehmlich Gilmour und Waters, über die Frage, wohin sich die Band entwickeln sollte. Waters setzte seine Linie alles in allem durch; bis auf wenige Ausnahmen stammten alle Songs von ihm allein: Gilmour war vor allem an Run like Hell und Comfortably Numb beteiligt, wobei Letzteres ursprünglich auf seinem Solo-Album erscheinen sollte. Wright, der sich auch als Musiker der Kritik der übrigen Bandkollegen ausgesetzt sah, verließ schließlich am Ende der Aufnahmen die Band (nach anderen Berichten wurde er von Waters aufgrund von Drogenproblemen entlassen), blieb aber für die wenigen The-Wall-Livekonzerte als Gastmusiker erhalten.

Das Album gilt meist als das letzte "große" Werk der Band. Es wurde von Alan Parker verfilmt (mit Bob Geldof von den Boomtown Rats in der Hauptrolle). Das größtenteils von Roger Waters geschriebene Konzeptalbum trägt starke autobiografische Züge und beschreibt die zunehmende, durch starke Vereinnahmung der Mutter und den Verlust des Vaters begründete Vereinsamung eines Rocksängers.

The Wall wurde nur an vier Orten live aufgeführt: in Los Angeles, New York, London und Dortmund (1981). 1990, kurz nach dem Fall der Berliner Mauer, führte Roger Waters The Wall noch einmal mit eigenen Musikern auf dem Lenné-Dreieck in Berlin auf. Es wurde das bislang größte Konzert in der Geschichte der Rockmusik.

Das Album The Final Cut (Pink Floyd) (1983) stammt fast gänzlich aus der Feder von Roger Waters und ist seinem Vater Eric Fletcher Waters gewidmet, der im Zweiten Weltkrieg fiel. Bezeichnenderweise enthält das Album, das nahezu eine Waters-Soloarbeit („written by Roger Waters, performed by Pink Floyd“) war, zahlreiche Songs, die die übrigen Musiker ursprünglich als „zu schwach“ abgelehnt hatten; auch die Reaktionen der Kritik waren insgesamt eher verhalten.

Ab 1985

Pink Floyd - Concerto Estádio Alvalade Lisboa Portugal.jpg | 1985 führten die Probleme zwischen Gilmour und dem Hauptsongwriter Waters schließlich zu dessen Trennung von der Band, die er daraufhin einseitig für aufgelöst erklärte. Eine lange juristische Auseinandersetzung um den Bandnamen folgte: Gilmour, dessen Soloprojekt unter eigenem Namen zuvor nur wenig Aufmerksamkeit erfahren hatte, und Mason wollten unter dem Namen Pink Floyd weitermachen. Noch während der Aufnahmen zum neuen Projekt A Momentary Lapse of Reason stieß auch Wright wieder hinzu, allerdings noch nicht als Vollmitglied, da Gilmour und Mason das Album allein finanziell getragen hatten. Das Album war letztlich eher ein Soloprojekt von Gilmour und stieß bei den Fans auf Begeisterung; bei den Kritikern war die Reaktion geteilt. Trotz der anhaltenden juristischen Auseinandersetzung mit Waters startete man am 9. September 1987 eine Welttournee. Die Streitigkeiten endeten vorläufig mit einer Vereinbarung zwischen Waters und der verbliebenen Band, in der die Rechte an den Alben, Songs und dem Bandnamen geregelt wurden.

Roger Waters tourte weiterhin mit namhaften Gastmusikern und schrieb eigenes Material. In seinem Liveprogramm griff er aber auch auf viele Pink Floyd-Stücke zurück. Pink Floyd ohne Waters beschränkten sich lediglich darauf, gemäß einer Vereinbarung mit Waters, nie mehr als drei Stücke von The Wall aufzuführen.

Seit The Division Bell 1994 ist Wright wieder Vollmitglied der Band. Eine anschließende Welttournee und ein üppig verpacktes Live-Album (P.U.L.S.E (1995)) wurden als Lebenszeichen der Band um nun mehr David Gilmour gewertet, allerdings war der kommerzielle Erfolg von The Division Bell sehr viel größer als die Zustimmung der Kritiker, die überwiegend einen künstlerischen Stillstand konstatierten. Seitdem ist kein neues Material mehr erschienen.

1995 trennte sich die Band. Dieses mal waren Spannungen zwischen Nick Mason und David Gilmour die Ursache.

2000 legte man das Doppelalbum Is there Anybody Out There?: The Wall Live 1980–1981, 2001 eine Best-of-Doppel-CD (Echoes) vor. Zu dieser Zeit gelangten erstmals Gerüchte an die Öffentlichkeit, denen zufolge sich Waters den übrigen drei Musikern langsam wieder annähere. Eine DVD-Version des Konzertes von 1971 im Amphitheater von Pompeji erschien 2003.

Pink Floyd wurden 1996 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Im Rahmen des Live-8-Events von Bob Geldof im Londoner Hyde Park traten Pink Floyd im Juli 2005 zusammen mit Roger Waters auf. Damit spielten Pink Floyd erstmals seit 1981 wieder in der Originalbesetzung aus der Zeit ihrer größten Erfolge zusammen und gaben Spekulationen um eine „Reunion Tour“ oder gar ein neues Album neue Nahrung. Dabei spielten sie Speak to me/Breathe/Breathe Reprise, Money, Wish You Were Here und Comfortably Numb. Doch die Hoffnungen der Fangemeinde wurden unlängst zerstört: In einer Reihe von Interviews anlässlich seiner jüngsten Solo-Tour bekundete David Gilmour mehrfach, dass Pink Floyd nunmehr endgültig Geschichte sei. Er erklärte, er habe Live 8 zwar genossen, doch wäre dies für ihn zugleich auch der Abschluss gewesen. Im Gegensatz zu den Rolling Stones sei er vom Rampenlicht nicht abhängig.

Am 7.Juli 2006 starb Syd Barrett im Alter von 60 Jahren.

Bedeutung und Einfluss


Wegweisender Technikeinsatz

Pink Floyd nutzten im Verlauf ihrer Bandgeschichte häufig wegweisende Technik zum Erzeugen der Musik. Sie setzten erstmals gezielt das Binson Echorec als Effektgerät ein, um damit u. a. die Bassläufe von „One of these days“ (Meddle) zu erzeugen. Auch analoges Sampling in Form von Tapeloops wurde von ihnen eingesetzt. Diese Technik hatten Pink Floyd 1970 beim Avantgarde-Künstler Ron Geesin kennengelernt, der auch an ihrem Album Atom Heart Mother mitarbeitete. Besonders stark wurde diese Technik auf Dark Side of the Moon verwendet, u. a. beim Registrierkassen-Loop des Songs „Money“ oder dem Albumintro „Speak to me“. In ihren Live-Shows perfektionierten Pink Floyd die Technik der Quadrofonie (die von ihnen auch – erfolglos – auf einigen Alben getestet wurde), indem sie mit Hilfe eines sogenannten „Azimut-Koordinators“ vorgefertigte Sounds durch die Halle wandern ließen, u. a. auch hinter das Publikum. Schließlich waren Pink Floyd auch eine der ersten Gruppen, die (auf dem Album Dark side of the Moon) einen Synthesizer verwendeten, den VCS 3-Synthesizer. Der Song „On the run“ basiert beispielsweise ausschließlich auf einem Synthesizer-Loop.

Vorbildfunktion und Erfolg

Pink Floyd gelang bzw. gelingt das Kunststück zum einen sowohl enormen Erfolg – also Chartplatzierungen – zu erzielen, zum anderen zu einem wichtigen Einfluss auf hervorragende und/oder erfolgreiche andere Musiker der gleichen bzw. nachfolgenden Generation zu werden. Musiker bzw. Bands, die Pink Floyd – häufig nach eigener Aussage – zu ihren wesentlichen Einflüssen zählen sind u. a. Guru Guru, Archive, Arjen Lucassen, Anathema, Porcupine Tree, Shadow Gallery, Dredg, Tool, Oceansize, Air, Kyuss, The Gathering, Radiohead, The Mars Volta und Dream Theater.

Diskografie


In der Beurteilung der verschiedenen Schaffensphasen dieser Band gehen die Meinungen stark auseinander. Nachfolgend wird eine grobe Periodisierung versucht.

Psychedelische Phase

Pink Floyd war eine der populärsten Bands des Psychedelic Rock. Die treibende künstlerische Kraft war Syd Barrett. Dies drückte sich vor allem in seinem bemerkenswerten Songwriting aus.

Interessant ist, dass die beiden ersten Single-Veröffentlichungen von Pink Floyd (Arnold Layne und See Emily Play) nur ansatzweise die psychedelische Neigung der Band zum Ausdruck brachten. Es heißt, es habe in den ersten Konzerten einige irritierte Besucher gegeben, aber auch, dass die Band außerhalb Londons vielfach wegen ihrer künstlerischen Musik nicht verstanden und ignoriert wurde.

Programmatische Phase

Pink Floyd entwickeln den für sie typischen ätherischen Klang, der trotz seines atmosphärischen Reizes aber die Vorbilder der Rock- und Bluesgeschichte nie verleugnet. Mit dem Album Ummagumma erreichen die experimentellen Ambitionen der Band einen Höhepunkt. Das Meisterwerk dieser Phase ist das 23 Minuten lange Stück Echoes vom Album Meddle. Ein weiteres Schmuckstück ist das ebenfalls 23 Minuten lange Stück Atom Heart Mother aus dem gleichnamigen Album. Der besondere Reiz entstand durch das Zusammenspiel von einem klassisch instrumentierten Orchesters und den Instrumenten einer Rockband, sowie der experimentelle Vokaleinsatz eines Chores.

Klassische Phase

Es entstehen Konzeptalben von großer ästhetischer Einheitlichkeit und symphonischem Reiz. Meilenstein ist dabei das Album Dark Side of the Moon; und Wish you were here kann wohl als das „typischste“ Pink-Floyd-Album gelten, während das wütende Animals-Album als ein Übergangswerk zu gelten hat und trotz der ausufernden Länge seiner Songs einen rauen, weniger keyboardlastigen Sound hat.

"Intellektuelle" Phase

Diese Phase wurde von Roger Waters dominiert. Die Texte und das intellektuelle Konzept erhielten eine deutliche Aufwertung, allerdings wurde von Kritikern dieser Phase bemängelt, dass dies auf Kosten der Ästhetik geschah. Dennoch gilt das Doppelalbum The Wall mit seinen abwechslungsreichen Songs heute gemeinhin als gelungen und zählt neben Dark Side Of The Moon und Wish You Were Here zu den drei „klassischen“ Alben der Band. Eine Unterordnung der Musik unter die Botschaft macht sich erst bei The Final Cut deutlich bemerkbar, das inmitten des Kalten Krieges mit einer deutlichen Antikriegsbotschaft veröffentlicht wurde. Mit dem Ausstieg von Roger Waters aufgrund von künstlerischen Differenzen mit David Gilmour und Nick Mason endete diese Phase. Von vielen Kritikern wird daher das Album The Final Cut auch als das erste Soloalbum von Waters angesehen, bei denen die anderen Mitglieder nur noch als „Gastmusiker“ auftraten.

Post-Waters-Phase

Ohne Roger Waters wurde die Band hauptsächlich von Gilmour geprägt und veröffentlichte mit großem kommerziellen Erfolg zwei weitere Alben A Momentary Lapse of Reason und The Division Bell, sowie zwei Live-Alben aus den begleitenden Tourneen.

Live-Alben/Touren

  • Delicate Sound of Thunder (1988) Live-Album aus der A-Momentary Lapse-of-Reason-Tour
  • P.U.L.S.E (1995) Live-Album aus der The-Division-Bell-Tour
  • Is there Anybody Out There? – The Wall Live 1980–1981 Live-Version des Albums The Wall, aufgenommen 1980/81, veröffentlicht 2000

Compilations, Videos und DVDs

  • The Wall (1982) Video-CD, beinhaltet auf 2 CDs den Kinofilm
  • Delicate Sound of Thunder (1988) live VHS-Video und Video-CD
  • La Carrera Panamericana (1992) VHS-Video
  • Shine On (1992) Compilation, CD-Box mit 9 CDs
  • P.U.L.S.E (1995) live VHS-Video, Video-CD und DVD
  • Is there Anybody Out There? (2000) The Wall Live 1980–1981
  • Echoes (2001) Doppel-CD Best-of-Compilation
  • Live in Pompeii (2003) Langfassung, neu geschnitten und zusätzliche Interviews, DVD
  • Dark Side of the Moon - 30th Anniversary (März 2003) Super Audio CD (SACD) in Hybrid-Version
  • Dark Side of the Moon (2003) Dokumentation mit aktuellen Interviews, DVD
  • The Pink Floyd And Syd Barrett Story (April 2003) DVD

Frühe Singles

  • Arnold Layne / Candy And A Currant Bun (1967)
  • See Emily Play / Scarecrow (1967)
  • Apples And Oranges / Paintbox (1967)
  • It Would Be So Nice / Julia Dream (1968)
  • Point Me At The Sky / Careful With That Axe, Eugene (1968)

Alle Bandmitglieder haben auch Soloalben veröffentlicht, denen unterschiedlicher Erfolg beschieden war.

Trivia


Siehe auch


Literatur


  • Alain Dister: Pink Floyd. Boehler, Stuttgart 1980, ISBN 3-9800448-0-7
  • François Ducray: Pink Floyd. EJL, Paris 2000, ISBN 2-290-30646-0
  • Vernon Fitch: The Pink Floyd Encyclopedia (mit CD). Collector's Guide Publ., New York 2005, ISBN 1-8949-5924-8
  • Uwe Göller: Eclipsed: das Pink-Floyd-Fan-Buch. Sysyphus-Verl., Aschaffenburg 2001, ISBN 3-00-009230-7
  • Andy Mabbett: The complete guide to the music of Pink Floyd. Omnibus Pr., London 1995, ISBN 0-7119-4301-X
  • Nick Mason: Inside out: a personal history of Pink Floyd. Weidenfeld & Nicolson, London 2004, ISBN 0-297-84387-7
  • Nick Mason: Inside out: Mein persönliches Porträt von Pink Floyd. Rockbuch Verlag, 2005, ISBN 3-927-638-09-9
  • Barry Miles: Pink Floyd: a visual documentary. Omnibus Pr., London 2001, ISBN 0-7119-4109-2
  • Jason Rich: Pink Floyd (Interview-CD und Booklet)
  • Paul Sahner: Pink Floyd: elektronischer Rock in Vollendung. Heyne, München 1980, ISBN 3-453-80044-3
  • Rick Sanders: The Pink Floyd. Futura Publ., London 1976, ISBN 0-8600-7264-9
  • Nicholas Schaffner: Pink Floyd: vom Underground zur Rock-Ikone. Hannibal-Verl., Höfen 2004, ISBN 3-85445-248-9
  • Jürgen Seibold: Pink Floyd. Zsolnay, Wien 1993, ISBN 3-552-05088-4
  • Storm Thorgerson: Welcome to the picture: Pink Floyd cover im Wandel der Zeit. PPVMEDIEN, Bergkirchen 2004, ISBN 3-932275-90-X
  • Storm Thorgerson: Pink Floyd: shine on. (Buch zur CD-Box) Stace Ltd., 1992
  • Cliff Jones: echoes - Die Geschichte hinter jedem Pink Floyd Song 1967 - 1995, Edition Olms, Zürich, 1996, ISBN 3-283-00339-4

Weblinks


Wikiquote-logo.png Wikiquote: Originalzitate der Bandmitglieder David Gilmour, Roger Waters und Syd Barrett

Newsgroups

  • news:z-netz.alt.musik.pink-floyd – deutschsprachige Newsgroup
  • news:alt.music.pink-floyd – englischsprachige Newsgroup

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