Pietro Kardinal Gasparri (* 5. Mai 1852 in Capovallazza di Ussita; † 18. November 1934) war Kardinalstaatssekretär der katholischen Kirche.
1917 ernannte ihn Papst Benedikt XV. nach der Veröffentlichung des neuen Codex Iuris Canonici zum Präsidenten der Päpstlichen Kommission für die authentische Auslegung des Codex Iuris Canonici.
Nach dem Konklave des Jahres 1922 bestätigte ihn der neu gewählte Papst Pius XI. in seinen Ämtern. 1925 erhielt Pietro Gasparri die Ernennung zum Kardinalpräfekten der Kurialkongregation für Außerordentliche Kirchliche Angelegenheiten. Einer breiten Öffentlichkeit wurde er als Unterzeichner mit Benito Mussolini des Lateranvertrags am 11. Februar 1929 bekannt, der den Strei zwischen Italien und Vatikan beendete. Im Dezember 1929 wurde er Präsident der Kardinalkommission zur Vorbereitung der Kodifizierung des Orientalischen Kanons. Er trat im Februar 1930 als vatikanischer Staatssekretär zurück. Pietro Gasparri starb am 18. November 1934 in Rom und wurde auf dem Friedhof von Ussita bestattet.
Mann | Italiener | Römisch-katholischer Theologe (19. Jh.) | Römisch-katholischer Theologe (20. Jh.) | Römisch-katholischer Bischof (19. Jh.) | Römisch-katholischer Bischof (20. Jh.) | Kardinal (20. Jh.) | Geboren 1852 | Gestorben 1934
Pietro Gasparri | Pietro Gasparri | Pietro Gasparri | Pietro Gasparri | Pietro Gasparri
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