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Michelangelo%27s_Pieta_5450_cropncleaned.jpg Die Pietà (italienisch: Frömmigkeit, Mitleid; auch: Vesperbild) ist in der bildenden Kunst die Darstellung Marias, der Mater Dolorosa, mit dem Leichnam Jesu Christi. Das Motiv wurde seit dem 14. Jahrhundert als Andachtsbild aus der Beweinungsszene herausgelöst und ist heute in zahllosen, auch zeitgenössischen Darstellungen in den meisten katholischen Kirchen zu finden. In der Liturgie ist die Szene die vorletzte Station der Kreuzwegandacht und ein Hauptinhalt des Gedächtnisses der Schmerzen Mariens.

Beispiele


Ein bekanntes derartiges Bildwerk ist die Marmorgruppe im Petersdom in Rom von Michelangelo. In der Malerei wird die Bezeichnung Pietà auch für die Kreuzabnahme, die Grablegung und die Beweinung Christi angewandt. Weitere Pietà von Michelangelo sind die (unvollendete) Pietà Rondandini in Mailand und vermutlich die Pietà Palestrina in Florenz. Die Pietà bildet einen Schwerpunkt im Werk von Giovanni Bellini. Zwei seltene Pietà aus Leder befinden sich in der Hauptpfarrkirche St. Peter und Paul in Eschweiler und in der Wallfahrtskirche in Dieburg.

Eine Kopie der Pietà im Petersdom befindet sich in der Sankt-Hedwigskathedrale in Berlin.

Bild:Pietro Perugino 063.jpg|Pieta von Pietro Perugino Bild:Michelangelo Pieta Firenze.jpg|Pietà Palestrina in Florenz Bild:Vincent Willem van Gogh 083.jpg|Vincent van Gogh: Pieta nach Eugène Delacroix

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