Einer der wichtigsten Photorezeptoren ist Phytochrom, das ein großes Protein ist und aus Phytochromobilin (offenkettiges Tetrapyrrol) besteht. Es verfügt über zwei Konformationen, die unterschiedliche Absorptionsmaxima besitzen. Bei der Form namens Pfr (phytochrome far red) liegt dieses bei 730 nm (dunkelrotes Licht) und bei der anderen namens Pr (phytochrome red) bei 660 nm (hellrotes Licht), wobei die erste die aktive Form ist und wichtige intrazelluläre Vorgänge in der Pflanze steuert. Pfr kann nur dann entstehen, wenn die synthesierte Form, Pr, hellrotes Licht absorbiert. Je nachdem ob eine Pflanze im Tageslicht oder im Schatten wächst, liegt viel bzw. wenig Pfr vor. Aus diesem Grund sind Schattenpflanzen auch oft bleich, lang gestreckt, enthalten wenig Chlorophyll etc. (=etiolierte Form). Zwei der Phytochromarten sind PhyA und PhyB. Ersteres kommt fast ausschließlich in großen Mengen in etiolierten Pflanzen vor, da seine Pfr-Form instabil ist und seine eigene Gentranskription hemmt. PhyB kommt in kleinen Mengen in etiolierten sowie normal wachsenden Pflanzen vor, weil die Pfr-Form im Gegensatz zu PhyA stabil ist und es konstitutiv exprimiert wird. Diese beiden Phytochromarten regulieren auch die Gene, die zur Ergrünung einer Pflanze notwendig sind. Das bedeutet, dass hellrotes Licht ein wichtiges Signal zur vorgesehenen Entwicklung einer Pflanze ist.
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"Phytochrom".
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