Als Photosynthese oder Fotosynthese (griech. phos, Licht; sýnthesis, Zusammensetzung) bezeichnet man die Erzeugung (die Synthese) von organischen Stoffen in Lebewesen unter Verwendung von Licht
Bei Pflanzen und vielen anderen Lebewesen mit Photosynthese ist das primäre Syntheseprodukt Glucose. Die Glucose dient sowohl als Energielieferant als auch als Ausgangsmaterial für den nachfolgenden Aufbau von Bau- und Reservestoffen (d.h. verschiedenen organischen Stoffen) in Lebewesen aus meist einfacheren anorganischen (seltener: organischen) Stoffen.
Brutto-Reaktionsgleichung für die Photosynthese: 6 CO2 + 12 H2O → C6H12O6 + 6 O2 + 6 H2O
Netto-Reaktionsgleichung für die Photosynthese: 6 CO2 + 6 H2O → C6H12O6 + 6 O2
Wortgleichung: Aus Kohlenstoffdioxid und Wasser entstehen, mit Hilfe von Licht und Chlorophyll, Traubenzucker und Sauerstoff.
Die Fähigkeit zur Photosynthese ist offenbar schon sehr früh in der Evolution der Lebewesen und der Entwicklung der Erde entstanden, wahrscheinlich vor mehr als 3,5 Milliarden Jahren. Die oxygene Photosynthese hat sich wahrscheinlich vor etwa 3 Milliarden Jahren aus der schon davor etablierten anoxygenen entwickelt. Dafür, dass die anoxygene Photosynthese vor der oxygenen entwickelt wurde, spricht, dass die Reduktion von NADP+ mit H2S (anoxygene Photosynthese) nur ein Lichtsystem benötigt (siehe Bild 2), die Reduktion von NADP+ mit Wasser (oxygene Photosynthese) aber wegen der größeren Differenz der Redoxpotentiale zweistufig verläuft und zwei hintereinandergeschaltete Lichtsysteme mit zwei etwas verschiedenen Chlorophyllen erfordert (siehe Bild 1), also komplizierter ist. In der Frühzeit der Erd- und Lebewesenentwicklung war durch die Entgasung der Erde reichlich Schwefelwasserstoff als Reduktionsmittel an ihrer Oberfläche vorhanden.
Die jährliche Photosynthese-Nettoprimärproduktion, das ist die Primärproduktion abzüglich der Verluste durch Veratmung, angegeben als Kohlenstoff-Masse in der gebildeten Biomasse, beträgt
| gesamte Erde | (Fläche 0,51 · 1015 m2) | 80 · 1015 g a-1 (100 %) |
| ..davon Ozeane | (Fläche 0,36 · 1015 m2) | 28 · 1015 g a-1 (35,4 %) |
| ........Kontinente | (Fläche 0,15 · 1015 m2) | 52 · 1015 g a-1 (64,6 %) |
Die durchschnittliche jährliche Photosynthese-Nettoprimärproduktion beträgt
| tropische Regenwälder | 990 g m-2 a-1 |
| Hartlaubwälder | 580 g m-2 a-1 |
| Nadelwälder | 360 g m-2 a-1 |
| Savannen | 410 g m-2 a-1 |
| Grasland in gemäßigten Zonen | 270 g m-2 a-1 |
| Tundren | 60 g m-2 a-1 |
| Wüsten, Halbwüsten | 40 g m-2 a-1 |
| Felsen, Eis, Sand | 1 g m-2 a-1 |
| Seen, Flüsse | 200 g m-2 a-1 |
| Agrarland | 290 g m-2 a-1 |
| Ästuare | 710 g m-2 a-1 |
| ozeanische Kontinentalsockel | 160 g m-2 a-1 |
| offene Ozeane | 56 g m-2 a-1 |
Maximale Produktivität von Agrarpflanzen auf Freiflächen unter günstigen Bedingungen als Biotrockenmasse-Bildung je Flächen- und Zeiteinheit:
| über kurze Zeiten | C4-Pflanzen, Subtropen | 400 kg ha-1 d-1 |
| C3-Pflanzen, Europa | 200 kg ha-1 d-1 | |
| über ein ganzes Jahr | C4-Pflanzen, Subtropen | 80 t ha-1 a-1 |
| C3-Pflanzen, Europa | 20 t ha-1 a-1 |
Die meisten Tiere und Mikroorganismen im Wasser benötigen Sauerstoff zur Atmung. Er gelangt nicht nur aus der Luft - durch Regen, Wind, Wellen und an Wasserfällen - ins Wasser. In ruhigen, stehenden Gewässern sind die Algen und Unterwasserpflanzen (Makrophyten) die Haupterzeuger des Sauerstoffs. Ferner sind sie die Primärproduzenten von Biomasse in der Nahrungskette. Dieser Vorgang ist nur bei Licht möglich.
Der bei der Photosynthese freigesetzte Sauerstoff wird an das Wasser abgegeben. An sonnigen Tagen kann dieser Prozess an den Makrophyten beobachtet werden: Man erkennt, wie sich kleine Gasperlen an der Pflanze bilden und in Abständen zur Wasseroberfläche aufsteigen, besonders intensiv an einem abgebrochenen Blatt oder Stiel. Diese Bläschen bestehen allerdings nicht aus reinem Sauerstoff, sondern enthalten auch Stickstoff und andere Gase mit einem Partialdruck proportional zu deren Lösungs-Partialdruck ( = Konzentration / Löslichkeitskoeffizient) in der Umgebung der Bläschen.
Bei ausreichender Sonnenbestrahlung und genügend hoher Bestandsdichte der Algen und Wasserpflanzen erreicht die Sauerstoffkonzentration des Wassers durch die Photosynthese höhere Werte, als dem Gleichgewicht mit der Luft ("Sättigung") entspricht. Wenn die Photosynthese wegen der Abnahme des Lichtes auf die Rate der Atmung zurück geht und diese noch gerade kompensiert spricht man vom "Abendlichen Kompensationspunkt"
Der pH-Wert steigt bei intensiver Photosynthese wegen des Verbrauchs an CO2 an (bis über 9). Algen und Wasserpflanzen, die Hydrogencarbonat (HCO3-) verwerten können (z.B. Zygnema, Spirogyra), treiben durch Abspaltung von Hydroxylionen den pH-Wert lokal sogar bis 11. Sie treten vor allem dort in Aktion, wo wenig Atmungs-CO2 verfügbar ist. Denn die Konzentration von CO2 im Wasser im Gleichgewicht mit dem Partialdruck des CO2 in der Luft liegt bei nur etwa 1,0 mg/l (0 °C) bis 0,3 mg/l (30 °C).
In der Nacht findet nur die Dissimilation unter Veratmung von Assimilaten statt, wodurch Sauerstoff verbraucht wird. Daran ist, entsprechend ihrem überwiegenden Biomasseanteil (siehe Nahrungspyramide), ganz vorrangig die Atmung der Pflanzen und Algen beteiligt. Wenn die mit dem Licht aufkommende Photosynthese gerade die Atmung kompensiert ist der "Morgendlicher Kompensationspunkt" erreicht.
Einen zum Sauerstoff analogen Tageszyklus vollzieht der pH-Wert, bedingt durch den gegenläufigen Zyklus des Verbrauchs und der Freisetzung von CO2.
Der im Wasser erzeugte Sauerstoff ist nicht nur für Fische und alle anderen höheren Organismen lebensnotwendig, sondern dient auch der Selbstreinigung der Gewässer, indem aeroben Mikroorganismen ein oxidativer Abbau organischer Stoffe ermöglicht wird.
Bei der Photosynthese laufen komplexe biochemische Prozesse ab. Die Photosynthese besteht aus einer Lichtreaktion und einer Dunkelreaktion, die heute genauer und besser als Primär- bzw. Sekundärreaktion bezeichnet werden, weil andere Bezeichnungen irreführend sind. In der Primärreaktion entsteht zunächst unter Nutzung von Lichtenergie chemische Energie (in Form von ATP) und ein Reduktionsmittel (NADPH). ATP und NADPH werden in der anschließenden lichtunabhängigen Reaktion genutzt, um ohne Licht organische Stoffe zu bilden, meistens Glucose. Dabei wird Kohlenstoffdioxid (CO2) mit ATP als Energiequelle und NADPH als Reduktionsmittel zu Glucose und Wasser umgesetzt. NADPH gibt bei diesem Vorgang den von ihm transportierten Wasserstoff und zwei Elektronen ab und wird selbst zum NADP+ oxidiert, ein zweiter Wasserstoff wird aus H+-Ionen entnommen.
Bei Pflanzen findet die Synthese von Glucose in den Chloroplasten der Zelle statt, die lichtabhängigen Reaktionen erfolgen in den Thylakoiden, die lichtunabhängige Dunkelreaktion (Calvin-Zyklus) findet im Stroma (Matrix) statt.
Bei der Primärreaktion, auch als Lichtreaktion bezeichnet, wird einerseits Lichtenergie in chemische Energie (ATP) umgewandelt (siehe Phototrophie) und gleichzeitig wird ein Reduktionsmittel für die Reduktion von Kohlenstoffdioxid gebildet, indem das Coenzym NADP+ mit zwei Elektronen und einem Wasserstoff-Ion (Proton / H+) vorübergehend zu NADPH reduziert wird. Um dies zu erreichen, nutzen die Chlorophyll-Moleküle im Photosystem II die Lichtenergie (aufgenommen durch Lichtabsorption), um auf ein höheres Energieniveau, das bedeutet auf ein niedrigeres Redoxpotential, zu gelangen (siehe Lichtsammelkomplexe). Das Chlorophyll ist nach Aufnahme von Lichtenergie in einem angeregten Zustand, in dem es leichter Elektronen abgibt (starkes Reduktionsmittel, niedriges Redoxpotential). Die Elektronen werden vom angeregten Chlorophyll über einen primären Elektronenakzeptor an Plastochinon (PQ) weitergegeben. Die fehlenden Elektronen werden im Photosystem II anschließend durch die Spaltung von Wasser in Elektronen, Protonen und ½ O2 (Photolyse) ersetzt. Ein gespaltenes Wasser-Molekül ersetzt zwei Elektronen in den Photosystemen. Die Elektronen werden vom PQ über einen Cytochrom-Komplex an Plastocyanin (PC) weitergegeben. Bei dieser Weitergabe wird außerdem pro Elektron ein H+ aus dem Stroma des Chloroplasten in den Thylakoidinnenraum transportiert, wo die Primärreaktion abläuft. Das Photosystem I nutzt wie das Photosystem II die Lichtenergie, um pro Vorgang zwei seiner Elektronen, die es mit den Elektronen des Plastocyanin ersetzt, an das Ferredoxin (Fd) weiterzugeben. Von dort werden die Elektronen auf die NADP+-Reduktase übertragen, wo NADP+ zu NADPH reduziert wird (siehe auch Redoxreaktion, Reduktionsäquivalent). Die Bildung von H+-Ionen im Thylakoidinnenraum bewirkt im Vergleich zum Stroma einen Protonen-Konzentrationsunterschied, der die ATP-Synthase antreibt, wodurch der Energieträger ATP gewonnen wird (= Photophosphorylierung). In der Lichtreaktion mit nicht-zyklischem Elektronentransport wird also zweierlei gewonnen: eine Energiequelle in Form von ATP (Adenosintriphosphat) und ein Reduktionsmittel in Form von NADPH. Siehe dazu Bild 1. In diesem Bild stellt die Höhe, in der die Elektronen- bzw. Protonenüberträger angeordnet sind, die Höhe des Redoxpotentials dar.
In der Sekundärreaktion, auch als Dunkelreaktion oder Calvin-Zyklus (nach seinem Entdecker Melvin Calvin) bezeichnet, wird als erstes Kohlenstoffdioxid an eine durch den Organismus gebildete und als Akzeptor fungierende organische Verbindung gebunden. Die meisten Pflanzen mit oxygener Photosynthese gehören dem "C3-Typ" an. Hier ist der primäre Akzeptor das 5 C-Atome enthaltende Ribulose-1,5-bisphosphat (RuBP) und das vermittelnde Enzym Ribulose-1,5-bisphosphat-Carboxylase/-Oxygenase (RubisCO). Bei C4-Pflanzen dient Phosphoenolpyruvat (PEP) als primärer CO2-Akzeptor, wobei das Enzym PEP-Carboxylase die Reaktion katalysiert, aber auch bei ihnen wird das CO2 später über RubisCO in den Calvin-Zyklus eingeschleust.
Bei C3-Pflanzen zerfällt nach der CO2-Aufnahme das entstandene, aus 6 C-Atomen bestehende Molekül sofort in zwei Moleküle Phosphoglycerinsäure (3-Phosphoglycerat = Glycerinsäure-3-phosphat) mit je 3 C-Atomen. Diese Moleküle werden in mehreren Schritten mit NADPH als Reduktionsmittel zu Zucker reduziert. Die Energie für diese Reaktion wird vom ATP (Adenosintriphosphat) geliefert. Dabei wird aus ATP durch Abspaltung eines Phosphatrestes wieder ADP (Adenosindiphosphat). In einem komplizierten, mehrstufigen Prozess werden aus 6 aufgenommenen CO2-Molekülen und der RuBP 12 Moleküle Glycerinaldehyd-3-phosphat (G3P). 10 G3P-Moleküle bleiben im Zyklus und bilden unter erneuter Energielieferung durch ATP wieder die ursprünglich eingesetzten 6 Moleküle RuBP.
Aus 2 Molekülen wird rechnerisch ein Molekül Glucose (Traubenzucker) C6H12O6 (siehe chemische Bruttogleichung oben, Schema der Einzelschritte im Artikel Calvin-Zyklus). Die Glucose wird jedoch nicht in freier Form gebildet. Für die Weiterverarbeitung gibt es zwei alternative Wege:
Der Calvin-Zyklus ist auch bei einigen nicht phototrophen Lebewesen der Weg der Assimilation von CO2, nämlich bei einigen chemoautotrophen Bakterien.
Bei der Photosynthese von Bau- und Reservestoffen können sowohl organische als auch anorganische Ausgangsstoffe verwendet werden. Bei der bedeutendsten Form der Photosynthese werden für die Kohlenhydratherstellung Kohlenstoffdioxid (CO2) als Kohlenstoff- und Sauerstoffquelle und Wasser (H2O) als Wasserstoffquelle verwendet.
Als Beispiel diene die chemische Gleichung zur Bildung von Glucose (C6H12O6), die das primäre Produkt darstellt:
Wasser dient als Reduktionsmittel für das Kohlenstoffdioxid. Bei der Reduktion wird das Wassermolekül gespalten (Photolyse): Es entstehen Sauerstoff, Elektronen und Wasserstoffionen (Protonen). Der Sauerstoff wird in molekularer, elementarer Form (O2) an die Umgebung abgegeben. Der Sauerstoff stammt aus den gespaltenen Wassermolekülen, nicht aus dem Kohlenstoffdioxid. Daher stehen in der obigen ersten Summengleichung auf der linken Seite 12 Wassermoleküle, um rechts 6 O2-Moleküle zu erhalten.
Diese Form der Photosynthese wird wegen der Bildung von molekularem Sauerstoff O2 als oxygene Photosynthese bezeichnet (Oxygenium = Sauerstoff). Sie wird von Cyanobakterien und allen eukaryotischen phototrophen Lebewesen betrieben. Beispiele hierfür sind neben allen grünen Pflanzen auch zahlreiche Protisten, d.h. grüne und anders gefärbte einzellige Algen. Die Bedeutung dieses Vorgangs liegt in der Primärproduktion von organischen Stoffen, die chemoheterotrophen Lebewesen als Energie- und Baustoffquelle dienen, und in der Bildung von O2, das für alle obligat aeroben Lebewesen lebensnotwendig ist und auf der Erde fast ausschließlich durch oxygene Photosynthese gebildet wird.
Für die Quantifizierung des Effekts der Photosynthese im Verhältnis zur aufgewendeten Energie gibt es verschiedene Größen.
Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis der Zunahme des Energiegehalts bei der Synthese des Photosyntheseprodukts zu der für die Photosynthese aufgewendeten Lichtenergie, er ist also ein dimensionsloser Quotient (0 ... 1 oder 0 ... 100 %). Auch andere Größen für das Photosyntheseprodukt (z. B. Masse oder Stoffmenge) können zum Energieaufwand ins Verhältnis gesetzt werden. Die erhaltenen Größen bezeichnet man als Effektivität, deren Maßeinheit der gewählten Größe für das Photosyntheseprodukt entspricht (z. B. Gramm je Joule bzw. Mol je Joule).
Soll der primäre Effekt der Photosynthese eines Chloroplasten oder eines Mikroorganismus dargestellt werden, so wird der Energiegehalt (Maßeinheit Joule), die Masse (Maßeinheit Gramm) oder die Stoffmenge (Maßeinheit Mol) eines der ersten Syntheseprodukte, in der Regel Glucose (Traubenzucker), eingesetzt. Für Betrachtungen einer ganzen Pflanze, einer Pflanzengesellschaft, einer Mikroorganismenpopulation oder für globale Betrachtungen ist es günstig, die Masse der gesamten gebildeten Biotrockenmasse (oder des in ihr enthaltenen Kohlenstoffs) einzusetzen.
| Gesamteinstrahlung von der Sonne auf die Erde oberhalb der Atmosphäre | 5,6 · 1024 J a-1 |
| Einstrahlung, die durch die Atmosphäre auf die Erdoberfläche auf Meereshöhe gelangt (fast nur λ = 200 – 2500 nm) | 3,8 · 1024 J a-1 |
| Einstrahlung, die durch die Atmosphäre auf die Erdoberfläche auf Meereshöhe gelangt, im photosynthetisch wirksamen Spektralbereich (λ = 360 – 720 nm) | 1,6 · 1024 J a-1 |
| Einstrahlung, die auf Vegetationsflächen fällt (ohne Ozeane, Wüsten, Eis- und Schneeflächen) | 2,3 · 1024 J a-1 |
| Einstrahlung, die auf Vegetationsflächen fällt (ohne Ozeane, Wüsten, Eis- und Schneeflächen), im photosynthetisch wirksamen Spektralbereich (λ = 360 – 720 nm) | 1,0 · 1024 J a-1 |
Die flächenbezogene Einstrahlung auf die Erdoberfläche bei klarer Atmosphäre ist abhängig vom Breitengrad und der Jahreszeit. Beispiele:
| Sommersonnenwende, Nordpol | 27 · 106 J m-2 d-1 |
| Sommersonnenwende, nördlicher Wendekreis | 30,5 · 106 J m-2 d-1 |
| Wintersonnenwende, innerhalb des nördlichen Polarkreises | 0 |
| Wintersonnenwende, Äquator | 24,5 · 106 J m-2 d-1 |
| Gesamteinstrahlung | 100 % |
| davon Energie der Einstrahlung im für die Photosynthese nutzbaren Wellenlängenbereich (λ = 360 – 720 nm) | 43 % |
| davon 80 % Absorption durch Landpflanzen bei optimaler Blattstellung | 34 % |
| davon entsprechend dem Wirkungsgrad der Photosynthese 23 % genutzt | 7,9 % |
| 33 % Verlust durch Atmung, also 67 % Nettoausbeute | 5,3 % |
Die tatsächliche Effektivität unter Feldbedingungen ist jedoch aus verschiedenen Gründen geringer, unter anderem wegen suboptimaler Kohlenstoffdioxid-Konzentration:
| über kurze Zeit je nach Pflanze (Biomasseproduktion 11 –54 g m-2 d-1) | 1,4 – 4,3 % |
| über ein ganzes Jahr je nach Pflanze und geografischer Lage | 0,1 – 2,4 % |
CO2 + 2 H2S → (CH2O) + 2 S + H2O
Darin steht (CH2O) für einen fiktiven organischen Stoff als erstes Produkt der Photosynthese. Als Beispiel für die Lichtreaktion dieser Art von anoxygener Photosynthese wird in Bild 2 die Lichtreaktion bei der phototrophen Bakterien-Gattung Chlorobium (zu den Grünen Schwefelbakterien gehörend) vereinfacht schematisch dargestellt.
Photosynthese | Solarenergie | Pflanzenernährung
Fotosintese | تمثيل ضوئي | Фотосинтеза | Fotosíntesi | Fotosyntéza | Ffotosynthesis | Fotosyntese | Photosynthesis | Fotosintezo | Fotosíntesis | نورساخت | Yhteyttäminen | Photosynthèse | Fotosíntese | פוטוסינתזה | Fotosinteza | Photosynthesis | Fotosintesis | Ljóstillífun | Fotosintesi clorofilliana | 光合成 | 광합성 | Fotosintezė | Фотосинтеза | Fotosintesis | Photosynthese | Fotosynthese | Fotosyntese | Fotosyntese | Photosynthesis | Fotosynteza | Fotossíntese | Фотосинтез | Fotosinteza | Photosynthesis | Fotosyntéza | Fotosinteza | Фотосинтеза | Potosintésis | Fotosyntes | ஒளிச்சேர்க்கை | การสังเคราะห์ด้วยแสง | Fotosentez | Quang hợp | 光合作用
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