Als Fotokeramik bzw. Photokeramik bezeichnet man die Kunst, fotografische Bilder auf Porzellan, Email, Glas, Metall etc. einzubrennen.
Siehe auch: Staubverfahren
Die verschiedenen Drucktechniken sind heute:
Siebdruck und Tiefdruckverfahren
Anzahl der Farben und Rastergröße bestimmen die Qualität. Wegen der hohen Kosten für Litho und die Einrichtung der einzelnen Farben amortisieren sich diese Techniken erst bei grossen Auflagen.
Digitaldruck
Heute erfolgt der Druck des Decals digital. Diese Technik hat sich in den südlichen Regionen (z.B. Italien) entwickelt. Dort war und ist es auch heute noch oft Tradition, das Grabmal mit einem Porzellanbild des Verstorbenen zu versehen.
Im Digitaldruckverfahren lassen sich heute Serienkeramik und -porzellan wie auch einzelne Tassen, Teller, Fliesen, Kacheln oder Kunstobjekte keramisch dekorieren.
Oft werden keramische Objekte mit thermisch reagierenden Farben im Sublimationsdruck oder im 2-Komponenten-Verfahren bedruckt. Diese Farben sind aus Kunststoff und nicht keramisch!
Ein keramischer Druck ist erst dann "keramisch", wenn die Farbe aus Oxyden oder keramischen Farbkörpern besteht und mit mindestens 600° C (meist über 900° C) in die Glasur eingebrannt ist. Seine Schwächen hat diese Technik in der Farbentreue speziell bei leuchtenden Rot- und Orangetönen, da diese Farbkörper bei sehr hohen Temperaturen nicht resistent genug sind.
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