Philipp Jeningen, gen. "der gute Pater", (* 5. Januar 1642 in Eichstätt; † 8. Februar 1704 in Ellwangen) war ein deutscher Jesuit, Volksmissionar und Mystiker.
Er überzeugte weniger durch sein Predigttalent -- er galt als eher einfältiger Redner --, sondern durch seinen asketischen Lebenswandel (so schlief er z.B. auf dem nackten Fußboden) und durch seine Liebenswürdigkeit, die ihn im ganzen Umkreis, vor allem aber bei den Kindern, beliebt machte.
Der "gute Pater" Jeningen starb, als Heiliger verehrt und sehr betrauert, am 8. Februar 1704 in Ellwangen. Der Seligsprechungsprozess wurde 1945 in Rom eingeleitet. 1989 wurde der "heroische Tugendgrad" festgestellt, so dass Philipp Jeningen seither "ehrwürdiger Diener Gottes" genannt werden darf.
Nach ihm sind heute Straßen, Gebäude und Plätze in Ellwangen, Eichstätt und Umgebung benannt.
Seit nun schon fast 15 Jahren findet Ihm zu Ehren jedes Jahr im August auch eine Fußwallfahrt von Eichstätt nach Ellwangen statt. Organisiert wird diese von der "action spurensuche". Die Strecke von ca. 150 km wird in 5 Etappen bewältigt und endet mit einem feierlichen Abschlußgottesdienst am Grab Philipp Jeningens in der Basilika in Ellwangen.
Mann | Deutscher | Jesuit | Mystiker | Geboren 1642 | Gestorben 1704
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