Philipp I. von Kastilien, genannt der Schöne (span.: Felipe el Hermoso, * 22. Juli 1478 in Brügge; † 25. September 1506 in Burgos), war der erste spanische König aus dem Hause Habsburg.
Der Erbfall trat 1504 beim Tod Isabellas ein. Isabella hatte die Krone gleichermaßen ihrer Tochter Johanna, Philipps Ehefrau, und ihrem Ehemann Ferdinand von Aragón vermacht. Zusammen mit Johanna wurde auch Philipp König von Kastilien. Die Lage war also durchaus offen, zumal auch Ferdinand erneut heiratete und damit gerechnet werden musste, dass aus dieser Ehe möglicherweise ein Erbe hervorgehen könnte, was jedoch im weiteren Verlauf der Ereignisse nicht geschah.
Philipp starb plötzlich nach einer kurzen Fieberinfektion im Jahre 1506. Seine sterblichen Überreste liegen neben seiner Frau und deren Eltern in der Krypta der Capilla Real in Granada.
Er hinterließ zwei kleine Söhne, Karl und Ferdinand, die unter der Vormundschaft ihres Großvaters Ferdinands von Aragón standen. Mit diesen beiden Söhnen teilte sich das Haus Habsburg in zwei Zweige: Karl wurde zum Begründer der spanischen Linie und Ferdinand wurde zum Begründer der österreichischen Linie.
König (Spanien) | Habsburger | Herzog (Geldern) | Mann | Geboren 1478 | Gestorben 1506
Felip el Bell | Philip I of Castile | Felipe I de Castilla | Philipp Ilus | Gaztelako Felipe I.a | Philippe Ier de Castille | Filippo I di Castiglia | Filips I van Kastilië | Filip I Piękny | Filipe I de Castela | Filip I av Kastilien | 腓力一世 (卡斯蒂利亚)
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