article

R: 23/24/25-36-43-50/53
S: 28-36/37-45-60-61
Strukturformel
Ppd.png
Allgemeines
Name p-Phenylendiamin
Andere Namen PPD, 1,4-Phenyldiamin, 4-Aminoanilin, p-Diaminobenzol, C.I. 76060
Summenformel C6H8N2
CAS-Nummer 106-50-3
Kurzbeschreibung farblose bis schwach rote Kristalle
Eigenschaften
Molmasse 108,14 g/mol
Aggregatzustand fest
Dichte ? g/cm³
Schmelzpunkt 141 °C
Siedepunkt 267 °C
Dampfdruck ? Pa (x °C)
Löslichkeit gut in organischen Lösungsmitteln, schlecht in Wasser
Sicherheitshinweise
R- und S-Sätze
MAK ?
 

p-Phenylendiamin, abgekürzt PPD, ist ein aromatisches Diamin, bei dem die zweite Aminogruppe genau gegenüber der ersten am Benzol-Grundkörper (in para-Position) sitzt. Es ist ein Zwischenprodukt bei der Synthese von Azofarbstoffen.

Eigenschaften


p-Phenylendiamin ist ein Feststoff. Die farblosen bis schwach roten Kristalle werden an der Luft rasch dunkler. Wasser ist als Lösungsmittel wenig geeignet. In organischen Lösungsmitteln löst es sich dagegen gut.

Verwendung


p-Phenylendiamin fällt bei der Herstellung von Azofarbstoffen als Zwischenprodukt an. Die Synthesewege einiger Pharmazeutika und Photochemikalien verlaufen ebenso oft über diese Verbindung. Aufgrund seiner färbenden Eigenschaften finden p-Phenylendiamin und einige seiner Derivate in Kosmetika Verwendung. Vermutlich beruhen viele allergische Reaktionen bei Friseuren auf dem Kontakt mit diesem Farbstoff.

Die Kunststoffindustrie nutzt es als so genannten Hilfsstoff.

Sicherheitshinweise


p-Phenylendiamin wird zu den Allergenen gezählt, da es bei Hautkontakt zu Reizungen und zur Sensibilisierung führen kann.

Des weiteren wird diese Chemikalie auch als Fixiermittel bei Henna Tattoos in einigen Urlaubsorten verwendet.

Chemische Verbindung | Gift

Phenylenediamine

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Phenylendiamin".

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