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Wappen Karte
Wappen Pfullingen.png Fetter Texttyle="width: 145px;" > Karte_pfullingen_in_deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Region: Neckar-Alb
Landkreis: Reutlingen
Geografische Lage:
Höhe: 425 m ü. NN
Fläche: 30,12 km²
Einwohner: 18.268 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 607 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 72783-72793
Vorwahl: 07121
Kfz-Kennzeichen: RT
Gemeindeschlüssel: 08 4 15 059
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 5
72793 Pfullingen
Offizielle Website: www.pfullingen.de
E-Mail-Adresse: info@pfullingen.de
Politik
Bürgermeister: Rudolf Heß
Pfullingen ist eine deutsche Kleinstadt in Baden-Württemberg am Fuß der Schwäbischen Alb. Sie grenzt unmittelbar an den Südosten der Kreisstadt Reutlingen, das sogenannte "Tor zur Schwäbischen Alb", an.

Geografie


Geografische Lage

Pfullingen liegt am Fuß der Schwäbischen Alb im Tal der Echaz. Es ist umgeben von kleineren Anhöhen wie der Achalm, dem Georgenberg und dem Ursulaberg.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Pfullingen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Reutlingen:

Eningen unter Achalm, St. Johann, Lichtenstein, Sonnenbühl und Reutlingen.

Geschichte


Der Name Pfullingen leitet sich wahrscheinlich von Phulo, dem alemannischen Stammesführer ab, dessen Ansiedlung um das Jahr 260 auf heutigem Stadtgebiet war.

Auf einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto I., dem Großen, aus dem Jahre 937 wird Pfullingen erstmals urkundlich erwähnt.

Das Stadtrecht erhielt Pfullingen 1699 zurück. Es war durch den Städtekrieg verloren gegangen.

1999 fanden in Pfullingen die Heimattage Baden-Württemberg statt.

Politik


Gemeinderat

Bei der Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
  • FW - 7 Sitze
  • CDU - 6 Sitze
  • UWV - 5 Sitze
  • SPD - 2 Sitze
  • Grüne - 2 Sitze

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Rudolf Heß endet am 13. Januar 2007.

Wappen

Das heutige Wappen erscheint erstmals 1501 auf einer Urkunde. Der Hintergrund ist blau, das ist die Farbe der Herren von Lichtenstein und der Rempen. Das weiß-rote Kissen weist auf den alemannischen Stammesführer Phulo hin. Darüber in schwarz die württembergische Hirschstange.

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Museen

  • Stadtgeschichtliches Museum im Schlößle
  • Trachten- und Mühlenmuseum in der Baumannschen Mühle
  • Pfullinger Museen, Griesstraße

Musik

Schönbergturm bei PfullingenV1.JPG]]
  • Akkordeon-Orchester im Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Pfullingen, gegründet 1951
  • Männergesangverein Eintracht Pfullingen 1904 e.V.
  • Liederkranz Pfullingen e.V., gegründet 1837
  • Musikverein Stadtkapelle Pfullingen e.V., gegründet 1903
  • Spielmanns- und Schalmeienzug Pfullingen e.V., gegründet 1985
  • Musikschule Pfullingen
  • Music-Creativ Pfullingen
  • Discothek JABA (Hip Hop, Pop, Dance & House, Rock und Partymusik)
  • Sunrize - junge Coverrockband Homepage

Bauwerke

  • Der Schönbergturm (793 m ü. NN), im Volksmund außerhalb Pfullingens auch „Pfullenger Onderhos“ („Pfullinger Unterhose“) genannt, bildet ein im Südwesten auf der Alb gelegenes weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt und wurde 1906 fertiggestellt. Der umgangssprachliche Name des Schönbergturms „Pfullinger Unterhos“ wird mit der größten Unterhose der Welt Realität: zum 100. Geburtstag wurde der Schönbergturm am 02. Juli 2006 mit einer echten Unterhose aus LKW-Plane eingekleidet. Angeliefert wurde das Prachtstück kurz nach 12 Uhr von einem Helikopter. Vier Wochen lang kann das Gebäude in seinem neuen Gewand bestaunt werden. Die Organisatoren erhoffen sich einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde: der Antrag für die größte Unterhose der Welt ist gestellt! :-)
  • Schlößle, um 1450 gebautes Fachwerkgebäude
  • Klosterkirche des ehemaligen Klarissenklosters (13. Jahrhundert bis zur Reformation)
  • Martinskirche im spätgotischen Stil. Teilweise von 1463 erhalten.
  • Pfullinger Hallen mit großflächigen Jugendstilmalereien, Architekt war Theodor Fischer, am 22. Oktober 1907 von Louis Laiblin der Stadt gestiftet.
  • Baumannsche Mühle
  • Erdhügelhaus, erbaut 1995

Parks und Grünanlagen

  • Hochzeitswiese
  • Klostergarten
  • Klosterseeanlage
  • Parkanlage der Villa Laiblin
  • Schloßpark
  • Stadtgarten

Naturdenkmäler

  • Trollblumenwiese Kaltenbronnen 1,5 ha
  • Bergwiese Schömberg 4,7 ha
  • Trollblumenwiese Ochsensteige 0,3 ha
  • Feuchtgebiete Wolfsgrube 3,8 ha
  • Feuchtgebiet Echazwinkel 0,1 ha
  • Feuchtgebiet Saure Wiesen 0,6 ha

Naturschutzgebiete

  • Ursulahochberg 9,0 ha
  • Kugelberg 26,7 ha
  • Kugelberg (städt. Naturschutzgebiet) 26,9 ha
  • Bergwiese Gielsberg 68,0 ha

Landschaftsschutzgebiete

  • Reutlinger und Uracher Alb 52,0 ha
  • Georgenberg 8,0 ha

Sport

  • VfL Pfullingen
  • Schützengilde Pfullingen 1522 e.V.
  • Segelfluggelände Übersberg
  • DLRG OG-Pfullingen
  • Mountainbike-Club Pfullingen
  • Tauchsportfreunde Pfullingen e.V., gegründet 4. Mai 1982

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Die Bundesstraße B 312, von der Bundesautobahn A 8 beim Flughafen Stuttgart kommend, führt an Pfullingen vorbei über Riedlingen und Biberach an der Riß nach Memmingen. Im Dezember 2003 wurde die Umgehung der Ortsdurchfahrt in Form eines ca. 1,8 km langen Tunnels für den Verkehr freigegeben.

Der Öffentliche Personennahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 220.

Ansässige Unternehmen

  • BlessOF GmbH, Briefumschläge, Versandtaschen und Mailinghüllen
  • RUWEL AG, Spezialfabrik für Leiterplatten

Bildung

Weiterführende Schulen:

  • Friedrich-Schiller-Gymnasium
  • Wilhelm-Hauff-Realschule
  • Volkshochschule Pfullingen

Persönlichkeiten


Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

  • ca. 924, St. Wolfgang, † 31. Oktober 994, Mönch und Bischof von Regensburg
  • ca. 1016, Kuno (Konrad) I. von Pfullingen, † 1. Juni 1066, Erzbischof von Trier
  • 1861, 4. Juni, Ernst Louis Philipp Friedrich Laiblin, † 10. Februar 1927, Geheimer Hofrat, Mäzen
  • 1928, 20. Mai, Paul Bader (PeBe), Künstler
  • 1937, 17. Mai, Hermann Rapp, Künstler
  • 1968, 14. Februar, Martin Bader, Fußball-Funktionär

Sonstiges


Bekannt wurde Pfullingen in den letzten Jahren durch die Installation eines Prototypen des neuartigen Fußgängerüberweg-Systems Peoplemover und im Handball durch den VfL Pfullingen, der vier Spielzeiten bis 2006 in der Ersten Handball-Bundesliga bestritt, nach dem sportlichen Abstieg 2006 aber Insolvenz anmeldete.

Eine weitere Größe, die Pfullingen in den Mittelpunkt der Windhundszene stellt, ist die Erfindung der Hasenzugmaschine.

Literatur


  • Hermann Fischer, Brigitte Neske, Hermann Taigel (Herausgeber): Pfullingen. Verlag Günther Neske, Pfullingen 1982, ISBN 3-7885-0252-5. Umfassende Darstellung der Stadtgeschichte, seiner Flora und Fauna u.a.
  • Martin Fink, Ina Brandmaier (Herausgeber): Pfullinger Sagen. Druck: Robert Blessing GmbH, Pfullingen 1987, 51 Seiten

Weblinks


  • http://www.pfullingen.de/ offizielle Webseite der Stadt Pfullingen

Ort in Baden-Württemberg Landkreis Reutlingen

Pfullingen | Pfullingen

 

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