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Wappen Karte
Wappen_Pfronten.JPG
Karte_Pfronten_in_Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Geografische Lage:
Höhe: 853 m ü. NN
Fläche: 62,22 km²
Einwohner: 7.783 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 125 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 87459
Vorwahl: 08363
Kfz-Kennzeichen: OAL
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 159
Stadtgliederung: 13 Ortsteile
Adresse der
Gemeinde Pfronten
Allgäuer Straße 6
87459 Pfronten
Offizielle Website: Gemeinde Pfronten
E-Mail-Adresse: info@pfronten.de
Politik
Bürgermeister: Josef Zeislmeier (SPD)
Pfronten ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und liegt im Südwesten von Bayern, direkt an der Grenze zu Tirol (Österreich).

Geografie


Gemeinde_Pfronten_von_oben.JPG Pfronten ist eine von insgesamt 46 Städten und Gemeinden im Landkreis Ostallgäu.

Das Gemeindegebiet, das von der Vils durchflossen wird, besteht aus den Gemarkungen Bergpfronten und Steinachpfronten. Pfronten liegt am Fuße des Breitenbergs, des Kienbergs sowie des Falkensteins auf einer Höhe von 853 m ü. NN.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden Pfrontens sind auf deutscher Seite die Stadt Füssen, die Gemeinde Eisenberg und der Markt Nesselwang. In Österreich liegen benachbart die Kleinstadt Vils sowie das Tannheimer Tal mit den Gemeinden Grän, Tannheim, Schattwald, Zöblen und Nesselwängle.

Gliederung der Gemeinde

Pfronten gliedert sich in 13 Gemeindeteile. Sie heißen Weißbach, Steinach, Ösch, Dorf, Meilingen, Heitlern, Ried, Berg, Röfleuten, Halden, Kreuzegg, Rehbichel und Kappel. Verteilt auf diese Ortsteile leben 7.779 Einwohner in Pfronten.

Geschichte


Dank einer römischen Nachschubstraße nach Cambodunum (das heutige Kempten), die durch das heutige Pfronten führte und ihr als Lebensader diente, blickt Pfronten auf eine über 2000-jährige Besiedlungsgeschichte zurück. Nach Abzug der römischen Truppen mischten sich nach und nach immer mehr heidnische Alemannen von Norden kommend unter die noch siedelnden christlichen Römer. Es bildete sich so im Laufe der Zeit eine Bevölkerung, die unter fränkisch-karolingischen Einfluss eine Einheit mit der deutschen Sprache und dem christlichen Glauben bildete. Später gehörte Pfronten dann ab 1803 zu Bayern.

Der Name Pfronten rührt vom althochdeutschen Phruonta bzw. dem mittelhochdeutschen Phruende her. Dies bedeutet Rodung. Durch die Rodung im Pfrontener Tal wurden immer größere Flächen für die Besiedelung frei. Es entstanden nach und nach die heutigen 13 Ortsteile, die unter dem gemeinsamen Namen für die Rodung begrifflich waren.

Politik


Städtepartnerschaften

Seit 2002 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Thoiry.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Museen

In Pfronten findet sich ein Heimathaus, das eine heimatkundliche Ausstellung beherbergt. Ein Besuch des Kristallmuseums empfiehlt sich ebenso.

Bauwerke

Die auf dem Berg Falkenstein in 1268 Metern Höhe gelegene Burgruine Falkenstein ist die höchstgelegene Burgruine Deutschlands. Ein Bauvorhaben von König Ludwig II. scheiterte an dessen frühen Tod. In der nahen Umgebung finden sich zahlreiche monumentale Bauten wie z. B. das Schloss Neuschwanstein bei Füssen oder das Schloss Hohenschwangau.

Sport

Pfronten besitzt ein Eisstadion mit einer Grundfläche von 1.800 m². Außerdem gibt es zahlreiche Skilifte, z.B. in Röfleuten und Steinach sowie auf dem Breitenberg.

Vereine

Es finden sich zahlreiche Sportvereine mit den zugehörigen Sportstätten.

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Pfronten liegt direkt an der Außerfernbahn, einer Eisenbahnstrecke, die Kempten im Allgäu mit Reutte und weiter mit Garmisch-Partenkirchen verbindet.

Wirtschaft

Die wirtschaftliche Situation der Gemeinde Pfronten ist stark durch den Tourismus geprägt. Neben ansässiger Industrie für Feinmechanik, Maschinenbau (Deckel Maho Gildemeister) und Optik bildet der Fremdenverkehr die Haupteinnahmequelle.

Fremdenverkehr

Es stehen etwa 5.000 Betten für Übernachtungsgäste zur Verfügung. Im Jahr 2003 registrierte Pfronten 680.000 Übernachtungen durch Touristen. Die Breitenbergbahn führt die Besucher auf den Breitenberg und somit auf die Pfrontener Hochalpe. Diese dient den Besuchern im Sommer als Wandergebiet und im Winter als Skigebiet.

Ansässige Unternehmen

  • Deckel Maho Gildemeister - Herstellung und weltweiter Vertrieb von Fräsmaschinen
  • Dornier - Herstellung und weltweiter Vertrieb von Webmaschinen
  • Bavaria Digital Technik GmbH - Automatisierungs- und Prozessleittechnik

Bildung

Grund- und Hauptschule

Ort in Bayern | Ostallgäu

 

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