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In der Botanik sind Pflanzenwuchsformen ein Beschreibungsmerkmal von Pflanzen. Man unterscheidet Baum, Strauch, Kletterpflanze oder krautige Pflanzen und andere. Wuchsformen von Gräsern behandelt ein eigener Artikel.

Die Spuren, die die Wuchsform und individuelle Abweichungen einzelner Exemplare im Holz als Material hinterlassen, bezeichnet man als Wuchsmerkmal.

Verholzende Pflanzen


Gehölz ist der Sammelbegriff für ausdauernde oder mehrjährige verholzende Pflanzen wie Baum, Strauch und manche holzige Kletterpflanzen, die von der Dendrologie betreut werden. Dazu gehören nur Pflanzen, die ein sekundäres Dickenwachstum haben.

  • Als Baum bezeichnet man eine Pflanze, die höher als 10 m (manche Botaniker wählen 7,5 m oder 5 m) wird, und –meist – einen aufrechten, gegenüber dem Geäst ausgeprägten Stamm hat.
Typische Bäume: Eiche, Buche, Tanne, Magnolie, Apfel
  • Ein Strauch unterscheiden sich vom Baum durch ihre geringere Größe sowie die Anzahl der aus dem Boden wachsenden Stämme, die sich nicht ausdrücklich von Ästen und Zweigen unterscheiden.
Beispiele: Johannisbeere, Haselnuss
Der Baum wächst hauptsächlich im oberen Teil der Pflanze, wohingegen ein Strauch oft von unten neue Triebe nachschiebt. Der Übergang zwischen Baum und Strauch ist aber fließend, und wird mit Ausdrücken wie mehrstämmiger Baum, strauchartiger Baum, Großstrauch, u.s.w. bezeichnet. Ausgenommen sind Wuchsformen, die im Gartenbau durch Schnitt, Veredelung oder Züchtung entstehen, wie etwa den Spindelbusch.
  • holzige Kletterpflanze wird eine mehrjährige Pflanze genannt, die Strauch- oder Baumgröße erreicht, sich aber nicht selbständig aufrecht hält.
Beispiele: Efeu, Clematis
  • Lianen, sind hängende oder kletternde holzige Pflanzen.
  • Baumförmige Lebensformen sind verholzende Pflanzen, die kein sekundäres Dickenwachstum haben, aber baumförmig wachsen.
  • Palmen, Baumfarne

    Krautige Pflanzen


    Krautige Pflanzen sind Pflanzen die nicht verholzen. Eine mehrjährige krautige Pflanze ist eine Pflanze,
    • deren oberirdische Bestandteile nach der Vegetationsperiode absterben, und die in der folgenden Vegetationsperiode aus dem unterirdischen Teil, Wurzelstock genannt, wieder auslaufen (in den gemäßigten Zonen und Hochgebirgszonen).
    • oder Pflanzen, die mehrere Jahre ihre Blätter behalten und laufend weiterwachsen (in den Tropen und Subtropen).
    Beispiele: Erdbeere, Lilien
    Bei nicht mehrjährigen Pflanzen kann man in einjährige und zweijährige krautige Pflanzen unterteilen.
    Zweijährige Pflanze: Möhre, Kohl; Einjährige Pflanze: Erbse; krautige Kletterpflanzen: Gartenbohne
    Dabei bilden diese Pflanzen grobfaseriges Gewebe aus, das umgangssprachlich als „Holz“ bezeichnet wird, insbesondere in pflanzlichen Lebensmitteln.

    Pflanzenmorphologie

     

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