Das Ziel des Pflanzenschutzes ist es Pflanzen, insbesondere Kulturpflanzen, vor Krankheiten, Parasiten und Konkurrenz (Unkräuter, Ungräser) zu schützen (protektive Zielsetzung) oder befallene Pflanzen zu heilen (kurative Zielsetzung). Der Pflanzenschutz wird ausgeübt von Schädlingsbekämpfern, Land- und Forstwirten sowie Gärtnern im Erwerbsanbau und im Haus- und Kleingarten oder an Zimmer- und Balkonpflanzen.
Seit der industriellen Revolution stand lange Zeit der chemische Pflanzenschutz im Vordergrund. Zuvor gab es aber auch schon Methoden, die denen des heutigen biologischen Pflanzenschutzes nahe stehen. Letzterer gewinnt immer stärker an Bedeutung, da er ökologische Aspekte wie Nachhaltigkeit und Verhältnismäßigkeit der angewendeten Methoden stärker berücksichtigt.
Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wird häufig ein Teil des Feldes nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt, um die Wirksamkeit des eingesetzten Pflanzenschutzmittels beurteilen zu können. Diesen Bereich nennt man auch Spritzfenster.
Die auf hohe Ertragsleistung gezüchteten Kulturpflanzen weisen im Vergleich zur genetischen Vielfalt der Wildpflanzen eine Verarmung im Erbgut auf, was im Zusammenhang mit großflächigen Anbau den Befall durch Schädlinge und Krankheiten begünstigt. Dies soll der Pflanzenschutz verhindern helfen.
Feldwirtschaft | Gartenbau | Pflanzenschutz | Ochrona roślin
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