Als Pfeilkreuzler (ungarisch Nyilaskeresztes Párt) wurde eine nationalsozialistische Partei Ungarns bezeichnet.
Mit ihrer Hilfe konnte die zweite, von den Deutschen geplante Deportationswelle des Holocaust im November 1944 durchgeführt werden. Die Anhänger der Partei überzogen das Budapester Ghetto mit Terrorakten und töteten bis zur Besetzung Ungarns durch die Sowjet-Armee (1945) mehrere tausend Juden.
Die vier Arme des Pfeilkreuzes liefen in Pfeilspitzen aus. Diese sollten die Stoßkraft der Bewegung versinnbildlichen, die ihr Symbol auf Armbinden trugen. Sie stellten darüber hinaus einen Rückgriff auf die nationale Vergangenheit dar, denn Pfeilsymbole waren schon von den magyarischen Eroberern Ungarns geführt worden. Das Pfeilkreuz gelangte 1933 zu größerer Bedeutung, als sich faschistische Splittergruppen, die zuvor das Hakenkreuz benutzt hatten, vereinigten. Nach dem Hakenkreuz ist das Pfeilkreuz das eindringlichste antisemitische Zeichen.
Antisemitismus | Faschistische Partei | Geschichte des Holocaust | Politischer Begriff | Rechtsextreme Partei | Zweiter Weltkrieg | Historische Partei (Ungarn)
Arrow Cross Party | Parti des Croix fléchées | צלב החץ | Croci Frecciate | Pijlkruisers | Strzałokrzyżowcy | Partidul Săgetar-Cruciat | Pilkorsrörelsen | 箭十字黨
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"Pfeilkreuzler".
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