Newspaper rock.jpg | Petroglyph Point.jpg | Petroglyph Point2.jpg | Petroglyphs2-above Mesquite Springs-800px.JPG)]] Als Petroglyphen bezeichnet man in Stein geritzte bildliche und grafische Darstellungen aus prähistorischer Zeit. Das Wort stammt aus dem Griechischen: "petros" - der Stein und "glyph" - schnitzen oder meißeln. Oftmals wird dieser Begriff auch im Zusammenhang mit Felsmalereien verwendet. Im genauen Sinne werden jedoch ausschließlich Ritzzeichnungen als Petroglyphen bezeichnet.
Diese Bilder hatten für die Gesellschaften, von denen sie stammen, eine tiefe kulturelle und religiöse Bedeutung. Petroglyphen finden sich auf allen Kontinenten, ausgenommen der Antarktis, die meisten davon in Afrika, Skandinavien, Sibirien, Nordamerika und Australien, einige in Südamerika in den Küstentälern wie in der Region um Arica.
Einige Fundstellen sind:
Petroglyphen sind eine Art Symbol-Sprache, die heute noch nicht vollständig entschlüsselt ist. Ritzzeichnungen in Skandinavien aus der Bronzezeit waren wahrscheinlich, neben ihrer religiösen Bedeutung, auch eine Form der Grenzmarkierung der Gebiete zwischen einzelnen Stämmen. Zeichnungen aus Sibirien sehen nach einer frühen Form von Runen aus, obwohl da eine direkte Verbindung nicht sicher annehmbar ist.
In den 80er Jahren entbrannte eine Debatte, in deren Mittelpunkt die in West Virginia gefundenen Petroglyphen standen. Barry Fell, ein pensionierter Professor für Meeresbiologie der Harvard Universität, veröffentlichte 1983 einen Artikel, in dem er beschrieb, wie er Petroglyphen von mehreren Stellen West Virginias entziffert habe. Sie wären in Ogam, einer Irisch-Keltischen Schrift, die aus dem 6. bis 8. Jahrhundert datiert, geschrieben und seien tatsächlich eine detaillierte Beschreibung der Geburt Christi. Fell erstellte eine Theorie, dass Nordamerika bereits vor "einigen 2.000 bis 2.500 Jahren" von Iren, Spaniern, Libyern und Ägyptern besucht worden sei.
In Wahrheit war Fells Art der Interpretation eine fast willkürliche Gruppierung der Zeichen. Er stellte diese als die Konsonanten des Ogam-Alphabets dar und fügte Vokale ein, welche ihm passend erschienen. Ebenso die waagerechten Stammlinien, welche ihm die Bestimmung der Konsonanten ermöglichen sollten. Fell´s Arbeit wurde später von Sprachwissenschaftlern und Archäologen mehrerer Länder, als Unsinn bezeichnet, worauf Fell mit dem Vorwurf antwortete, sie seien "verdammt zu faul" sein Werk zu lesen und "ungebildet".
Tatsache ist jedoch, dass Fell bei seiner Interpretation nach der Übersetzung in Englisch die fehlenden Vokale so ersetzte, dass in englischer Sprache ein sinnvoller Satz entstand.
Wikingerzeit | Archäologischer Fachbegriff
Helleristning | Petroglyph | Petroglifo | Petroglifo | Kalliopiirros | Helluristir | Pétroglyphe | Petroglifo | פטרוגליף | Helleristing | Helleristning | Hällristning
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