Petrovaradin (deut. Peterwardein) war die wichtigste Festung Österreich-Ungarns auf dem Balkan und wurde nach Plänen des bekannten französischen Architekten Sébastien le Prestre de Vauban zwischen 1692 und 1780 erbaut.
Die Festung erstreckt sich über ein Gebiet von 112 ha, darunter ein einzigartiges System an unterirdischen Gängen unter der Festung mit einer Länge von 16 km. Außerdem ist die Festung mit 5 Pforten, 12.000 Schießscharten und Orten für 400 Feldkanonen ausgestattet.
Bekanntheit erlangte die Festung am 5. August 1716 durch die Schlacht von Peterwardein, in der Prinz Eugen von Savoyen mit seinen 80.000 Kaiserlichen ein 150.000 Mann starkes osmanisches Heer vernichtend schlug.
Die Festung Peterwardein ist seit 1945 ein Ortsteil von Novi Sad (serbische Vojvodina) und seitdem auch dessen Wahrzeichen.
Seit dem Jahr 2001 findet in der Festung jeden Juli das in Südosteuropa größte Musikfestival EXIT statt.
In Peterwardein wurde am 11. Februar 1890 der österreichische Jurist Karl Wolff geboren.
Festung in Serbien | Serbisches Monument | Wahrzeichen | Türkenkriege
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