Als Petersburger Konvention oder auch Petersburger Erklärung bezeichnet man einen Vertrag über das Verbot von Sprenggranaten, die aus Handfeuerwaffen abgeschossen werden.
Auf Veranlassung Kaiser Alexander II. von Russland war im Dezember 1868 ein Kongress von Vertretern sämtlicher europäischer Staaten und Nordamerikas in Sankt Petersburg zusammengetreten, um über die Anwendung von Sprenggeschossen aus Handfeuerwaffen zu beraten. Am 11. Dezember 1868 ächteten alle Teilnehmer des Kongresses diese Art der Kriegführung. Die Übereinkunft ist als Petersburger Erklärung zum völkerrechtlichen Gesetz geworden.
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"Petersburger Konvention".
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