Peter John Lee (* 2. Januar 1956 in Ellesmere, England) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler (Stürmer) der Düsseldorfer EG und der Eisbären Berlin, sowie früherer Trainer und heutiger Manager der Eisbären Berlin.
Er wechselte jedoch zur Saison 1977/1978 in die NHL zu den Pittsburgh Penguins und spielte dort fünf Jahre relativ erfolgreich in der so genannten "Besten Liga der Welt". Seine Bestleistung erzielte er in der Saison 1980/81 mit 64 Punkten in 80 Spielen. Zur Saison 1982/1983 spielte er aber nicht nur im NHL Team der Penguins sondern auch zeitweise im AHL Team der Baltimore Skipjacks. Im Jahr darauf entschloss er sich sein Glück in Europa zu versuchen.
Nachdem auch Chris Valentine seine Karriere beendete entschloss sich die DEG sofort die Rückennummern von Peter Lee (12) und Chris Valentine (10) zu sperren und zur Erinnerung an zwei der größten Spieler der Vereinsgeschichte und des deutschen Eishockeys nie mehr zu vergeben. Seitdem hängen Banner mit diesen beiden Rückennummern unter dem Dach des Düsseldorfer Eisstadions an der Brehmstraße. Zur Saison 2006/2007, wenn die DEG in den neuen ISS-Dome umziehen wird, werden die Banner zusammen mit den acht Meisterbannern in die neue Sportstätte umziehen.
Weitere Berufsplanungen sahen die Leitung einer Eishockeyschule für Kinder vor, zudem engagierte er sich als Trainer für sein früheres Team, den Ottawa 67's, wo er als Coach in der OHL-Saison 1994/1995 22 Siege, 38 Niederlagen und 6 Unentschieden verbuchen konnte. Jedoch mit dieser Tätigkeit unzufrieden zog es ihn wieder zurück nach Europa wo er sich dem zweitklassigen Team des EHC Wolfsburg anschloss.
Für Wolfsburg erzielte er in 16 Spielen 25 Punkte, konnte aber nicht mehr sportlich derart überzeugen, so das die Fachpresse überwiegend von einem Fehler sprach überhaupt nochmal die Spielerkarriere begonnen zu haben. Umso erstaunlicher erschien das Angebot des DEL-Clubs Eisbären Berlin dem nun mittlerweile 39-jährigen Lee einen Vertrag für das DEL-Team zu unterbreiten. Lee nahm an und spielte noch zwei Jahre sehr ansprechend für den Club aus Berlin-Hohenschönhausen bis er 1997 dann endgültig seine aktive Karriere beendete.
Die Eisbären Berlin sicherten sich Lees Dienste auch nach seinem Karriereende. Die darauf folgenden drei Jahre fungierte er als Trainer des DEL-Teams, jedoch ohne größere Erfolge einzufahren. Resigniert nahm er Abstand vom Trainerjob und wechselte in den Managementbereich des Clubs, der mittlerweile vom US-Milliardär Phillip Anschutz übernommen wurden. Dieser steckte hohe finanzielle Beträge in den Kultverein des Berliner Ostens und legt Wert auf ein solides Management. Im Laufe der folgenden Jahre, nicht zuletzt durch die Verpflichtung des ehemaligen NHL-Trainers Pierre Pagé gelang es Manager Lee, Trainer Pagé und Co-Trainer Hartmut Nickel durch kluge Einkaufspolitik von Überseeprofis und der Einbindung von Spielern der sehr guten Berliner Jugendarbeit ein schlagkräftiges Team zu formen, welches verdient die Deutschen Meistertitel der Jahre 2005 und 2006 (in diesem Jahr gegen Lees langjährigem Ex-Verein, der DEG) erringen konnte.
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