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Der aus dem Englischen stammende Begriff Personal Computer * (Abkürzung PC), übersetzt „persönlicher Rechner, ist der Handelsname einer Reihe von Computersystemen, die ursprünglich von der Firma IBM hergestellt wurden. Es handelt sich um bestimmte Typen von Heim- oder Arbeitsplatzrechnern, die einer einzelnen Person zur Verfügung stehen und auf deren Bedürfnisse angepasst werden können.

Ursprünglich wurden nur IBM-Computer mit Intels Prozessor 8088 „PC“ genannt. Damals war der Begriff „Mikrocomputer“ für diese Klasse von Rechnern üblich. Heute firmiert der Begriff zur Abgrenzung der x86-Architektur (IBM-PC kompatible Computer) gegenüber anderen Computerarchitekturen, wird aber auf Grund der hohen Verbreitung synonym für alle handelsüblichen Computer benutzt, wodurch ein Begriffsmonopol entstanden ist. Der Begriff „PC“ war somit eine Schutzmarke.

Die Erfolgsgeschichte


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Erste Bausätze

Seit Beginn der 1970er Jahre waren Computerbauteile so preisgünstig, dass Unternehmen mit der Entwicklung von Computern für private Zwecke begannen. Der erste derart für Heimanwender ausgerichtete Computer, der kommerziellen Erfolg hatte, war der Altair 8800 aus dem Jahr 1974. Dem noch als Bausatz verkauften Altair folgte eine ganze Reihe weiterer Modelle, deren prominenteste Vertreter die Geräte der Apple II-Familie sowie der PET der Firma Commodore waren.

Home-Computer vs. IBM PC

Erweitert um einen Fernseherausgang und Tonausgabe kamen ab den 80er Jahren viele weitere Geräte als so genannte Heimcomputer auf den Markt. Beispiele dafür sind der meistverkaufte Heimcomputer Commodore C64 und später die Geräte der Amiga-Reihe, als auch verschiedene Ausführungen des Atari ST.

Speziell der Erfolg und die innovative Architektur des Apple II alarmierte IBM, den damaligen Marktführer bei (Groß-)Rechnern und elektrischen Schreibmaschinen. Der 1981 vorgestellte, modular aufgebaute IBM-PC war als direktes Konkurrenzprodukt dazu konzipiert. Um Entwicklungszeit und -kosten einzusparen, wich IBM von seiner damaligen Praxis ab, einen Großteil der Komponenten selbst herzustellen. Stattdessen wurden die meisten Bauteile zugekauft, unter anderem das Betriebssystem (MS-DOS von Microsoft, von IBM als PC-DOS verkauft) und der Prozessor (Intel 8088).

Der IBM-PC war anfänglich den Home-Computern in Hinsicht auf Grafik- und Audiofähigkeiten technisch weit unterlegen und wurde ursprünglich zu recht hohen Preisen verkauft. Allerdings hatte IBM kein Monopol auf die verwendeten Komponenten (mit Ausnahme des BIOS). So konnte Compaq 1983 den ersten IBM-kompatiblen PC auf den Markt bringen. Das Klonen, also Nachbauen, von verschiedenen Hardwarekomponenten entwickelte sich in Fernost zu einem regelrechten Volkssport. So entwickelte sich schnell ein Markt von IBM-Nachbauten, der durch den Konkurrenzkampf zu sinkenden Preisen und verstärkter Innovation führte. Innerhalb eines Jahrzehnts verdrängte der PC die Home-Computer auch im privaten Bereich, lediglich Apple schaffte es, weiterhin einen erwähnenswerten Anteil zu halten. Alle anderen Hersteller verschwanden weitgehend vom Markt (Commodore) oder wandten sich wieder anderen Geschäftsfeldern zu (Atari, Schneider). Die aktuelleren PC-Modelle von IBM, wie der PC 300GL blieben weitestgehend unbekannt, und gingen auf dem Markt der Clones unter. Ähnlich erging es dem Versuch von IBM, den Markt mit der Personal System/2-Reihe und dem Betriebssystem OS/2 zurückzuerorbern.

Im Privatbereich wurden Home-Computer und PC zunächst zum Experimentieren, Lernen und Spielen benutzt. Später wurden sie für Textverarbeitung (WordPerfect), Datenbanken (dBase) und Tabellenkalkulation (VisiCalc) eingesetzt, so dass sie auch Eingang in den betrieblichen Alltag fanden.

Moderne PC

Heute sind PC(-Nachbauten) sehr leistungsfähig und nahezu universell einsatzfähig. Meist kommen IBM-kompatible PCs auf x86- Basis zum Einsatz. Von den anderen früheren Computerarchitekturen für Einzelplatzrechner ist im Jahr 2004 lediglich der Apple Macintosh und als Nischenprodukt Amiga/Pegasos übrig geblieben. Diese sind leistungsmäßig unter Einsatz von modernen Betriebssystemen wie Mac OS X, LinuxPPC oder MorphOS mit den zahlreichen IBM-kompatiblen PC-Klonen vergleichbar. Vereinzelt finden sich noch Systeme auf RISC OS-Basis (ARM-CPU).

Siehe auch


Literatur


  • John Markoff: What the dormouse said. How the 60s Counterculture Shaped the Personal Computer Industry, New York, Viking 2005 ISBN 0670033820
  • Scott Mueller: PC-Hardware Superbibel, mit DVD-ROM. Markt und Technik, April 2005, ISBN 3827267943
  • Hans Messmer, Klaus Dembowski: PC Hardwarebuch. Aufbau, Funktionsweise, Programmierung. Addison-Wesley, 15. Juni 2003, ISBN 3827320143
  • Andreas Stiller: Fröhliche Oldies. Der PC feiert seinen 20sten Geburtstag. In: c't. 18. Juni 2001. Heise Zeitschriften Verlag, S. 172 – 177,

Weblinks


Mikrocomputer

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