Der Begriff Peristaltik (v. griech.: peri = herum + stellein = in Gang bringen) bezeichnet die Muskeltätigkeit der Hohlorgane Speiseröhre (Ösophagus), Magen und Darm.
Die Peristaltik des Dünndarms ist im Vergleich zum Dickdarm ausgeprägter nachweisbar. Sie ist als Funktion der glatten Muskulatur nur indirekt willkürlich beeinflussbar. Mangelhafte oder fehlende Peristalik verursacht bei der Speiseröhre Schluckstörungen (siehe Achalasie) und beim Darm Verdauungsstörungen im Bauch. Durch abwechselndes Zusammenziehen (= Kontrahieren) und Erschlaffen kommt es zu einer fortlaufenden Schnürwelle, die den Speisebrei vorwärts bewegt.
Die Peristaltik ist eine langsame, wellenartige Bewegung. Bei der Speiseröhre wird Peristaltik durch Manometrie gemessen, wenn man beim Darm der Muskelbewegung mit dem Ultraschall zuschauen will, braucht man etwas Geduld. Meistens wird das Wort nur für die Muskelbewegungen des Magen-Darm-Traktes gebraucht. Allgemeiner kann man darunter auch jede autonome (durch den Willen nicht beeinflussbare) Kontraktionstätigkeit der glatten Muskulatur in Hohlorganen verstehen.
Bis jetzt gibt es keine Methode einer Langzeitaufzeichnung der Peristaltik, beispielsweise mit Mikrophonen über 24 Stunden. Hier findet sich eine Lücke der medizinischen Diagnostik
Peristalsis | Péristaltisme | Peristaltiek | Перистальтика | Peristaltika | Peristaltik | சுற்றிழுப்பசைவு
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"Peristaltik".
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