Als Peripatetik (zu altgr. περιπατητικός, zum Herumwandeln geneigt; als Substantiv: peripatetischer Philosoph) bezeichnet man das Spazierengehen oder den Spaziergang.
Dieses Herumschlendern wird in der Texttheorie im übertragenen Sinne insbesondere in Verbindung mit Hypertexten verwendet; hier bezeichnet das peripatetische Lesen einen speziellen Lesemodus nicht-linearer und nicht-sequentieller Dokumente mit besonderer Betonung des permanenten Verfolgens von Querverweisen bzw. Hyperlinks.
Norbert Bolz sieht die Peripatetik sogar als Entlastung von hermeneutischer Arbeit:
Hypertext-Theoretiker wie Jakob Nielsen bezeichnen ein ähnliches Phänomen beim Lesen des Micro-Content von Hypertext-Dokumenten als Scanning.
Auch ein Wanderer, Fahrender, Umherziehender, jemand, der viel unterwegs ist, kann so bezeichnet werden, was aber weitaus eher im englischen als im deutschen Sprachgebrauch üblich ist.
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"Peripatetik".
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