Als Pergamonaltar wird ein dem Zeus, nach anderen Quellen der Athene, geweihter Monumentalaltar in einer Größe von etwa 36 x 34 Metern bezeichnet, der zwischen 180 und 159 v. Chr. von Eumenes II., einem der Herrscher des Pergamenischen Reiches, auf dem Burgberg von Pergamon errichtet wurde. Der Außenfries bildet den Kampf der Giganten gegen die Götter aus der griechischen Mythologie ab. Er ist ein Hochrelief einer Gigantomachie. Der Fries im Inneren des Pergamon-Altars, der über die im Foto abgebildete Treppe erreichbar ist, stellt den Telephos-Mythos in Marmor dar.
Carl_humann_01.jpg: Carl Humann (1901)]]
Am 9. September 1878 begann Carl Humann im Auftrag der Berliner Museen auf dem Burgberg von Pergamon mit den Ausgrabungen, die bis 1886 dauerten. Gegen die Zahlung von 20.000 Mark wurden die Funde von Pergamon nach Berlin überführt.
Für den Pergamonaltar wurde 1897 bis 1899 durch Fritz Wolff ein Museum erbaut, das 1901 mit der Enthüllung des Bildnisses Humanns von Adolf Brütt eröffnet wurde. In dem 1930 vollendeten Nachfolgebau, dem heutigen Pergamonmuseum, ist der Pergamonaltar bis heute auf der Museumsinsel zu finden.
Antikes Bauwerk | Archäologischer Fund
Pergamon Altar | Altar de Zeus | Grand Autel de Pergame | Altare di Zeus (Pergamo) | Ołtarz pergamoński
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