| Pepino | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| : | Asternähnliche (Asteridae) |
| : | Nachtschattenartige (Solanales) |
| : | Nachtschattengewächse (Solanaceae) |
| : | Solanoideae |
| : | Nachtschatten (Solanum) |
| : | Pepino |
Sie wächst an einer krautigen, etwa 1 Meter hohen Pflanze mit hellgrünen Blättern. Ihre Blüten sind lila-weiß oder violett-rot gefärbt.
Die eiförmigen Pepinos werden 10 bis 20 cm groß und 150 bis 400 g schwer. Ihre dünne, glatte Schale färbt sich bis zur Reife von grünlich bis gelblich mit violetten Streifen.
In Mitteleuropa wird diese Pflanze meist im Topf gehandelt (Garten-Versandhandel/Baumärkte-Gartenabteilung). Man kann diese Pflanze, wenn die Nachttemperaturen nicht mehr unter 10°C sinken ins Freie stellen (sonnig bis halbschattig). Sie muss einmal die Woche mit flüssigen Nährstoffen versorgt werden und ist gleichmäßig feucht zuhalten. Überwintert wird diese Pflanze an einem hellen Ort bei ca. 15°C im Haus und ist mäßig feucht zu halten. Ist der Topf zu klein geworden muss die Pepino im Frühjahr in einen größeren Topf umgetopft werden. Dabei ist auf gute Drainage zu achten (sie verträgt keine Staunässe). Der Boden sollte humos und durchlässig sein. Beachtet man die o.g. Hinweise wächst diese Pflanze schnell zu einem dichten Busch mit saftigen hellgrünen Blättern heran. Nach dem die ersten blau-weißen Blüten erschienen sind kann man blütenlose Äste aus der Pflanze heraus schneiden, was aber dem Aussehen der Pepino etwas schadet. Das Herausschneiden der Äste fördert aber die Fruchtbildung und deren Größe. Man kann auch die kleinen Blättchen an den Blattansetzen heraus brechen, wie man es beim Entfernen der Nebentriebe von Tomatenpflanzen her kennt. Gelegentliches Überbrausen der Pflanze tut ihr gut, wobei die Wassertropfen sehr schnell von den Blättern verschwunden sind (ähnlich der Lotuspflanze - Lotuseffekt). Im ersten Jahr der Anschaffung sind die Früchte noch nicht so groß wie oben angegeben. Ich habe die Pepino seit dem Frühjahr 2005 und o.a. Hinweise sind meine ersten Erfahrungen mit dieser Pflanze. Sie trägt zur Zeit mehrere Früchte, wobei zwei von diesen Früchten noch grün und etwa birnengroß sind. Wann diese Früchte reif und zum Verzehr geeignet sind habe ich auf Grund der kurzen Zeit noch nicht erfahren können. Dieses Ergebnis wird aber nachgeliefert.(TS)
Das Fruchtfleisch ist gelblich orange bis goldgelb und sehr weich. Es enthält zwei Hohlräume mit wenigen Samen. Die Pepino schmeckt süß und erinnert an eine Mischung aus Melone und Birne, weshalb sie auch als Melonenbirne oder Birnenmelone bezeichnet wird. Reife Pepinos können wie Äpfel (mit Schale) gegessen oder wie Kürbisse zubereitet werden.
Ihre ursprüngliche Heimat ist Südamerika. Sie wird heute in Kolumbien, Chile, Kalifornien, Florida, Schweiz und Südspanien angebaut.