| Wappen | Karte | |||
|---|---|---|---|---|
| Penig coa.png | Lage Penig in Deutschland.png | |||
| Basisdaten | ||||
| Bundesland: | Sachsen | |||
| Regierungsbezirk: | Chemnitz | |||
| Landkreis: | Mittweida | |||
| Geografische Lage: | ||||
| Höhe: | 208 m ü. NN (Rathaus) | |||
| Fläche: | 63,31 km² | |||
| Einwohner: | 10.453 (30. September 2005) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 165 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahl: | 09322 | |||
| Vorwahl: | 037381 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | MW | |||
| Gemeindeschlüssel: | 14 1 82 330 | |||
| Stadtgliederung: | Kernstadt; 13 Ortsteile | |||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 6 09322 Penig | |||
| Website: | www.penig.de | |||
| E-Mail-Adresse: | info@penig.de | |||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Thomas Eulenberger (CDU) | |
Ortsteile sind Dittmannsdorf, Arnsdorf, Amerika, Thierbach, Zinnberg, Tauscha, Chursdorf, Langenleuba-Oberhain, Wernsdorf, Niedersteinbach, Markersdorf, Obergräfenhain 1 und Obergräfenhain 2.
Penig ist slawischen Ursprungs. Erstmals genannt wurde der Ort 981 (Thietmar von Merseburg) als Wissepnig (Hohenstockburg). In der Zeit zwischen 1170 und 1329 erfolgte die planmäßige Formung der Ansiedlung zu einer Stadt durch die Burggrafen von Altenburg, Lehnsherren des Gebietes. Günstig dabei war die Lage an der alten Salz- und Handelsstraße von Halle nach Prag und an einem Muldenübergang. Um 1200 war bereits ein Marktflecken vorhanden (civitas forensis) und im Jahr 1227 wurde der Ort urkundlich erstmals als Stadt genannt.
Das Alte Schloss wurde als Wasserburg etwa um 1300 bis 1320 erbaut und war der Sitz der Burggrafen von Leisnig.
Handwerk und Gewerbe entwickelten sich frühzeitig. Die Schuhmacher bildeten 1353 die erste Zunft. Im 15. und 16. Jahrhundert erlangte die Töpferinnung besondere Bedeutung. Das sogenannte Peniger Steinzeug war von hoher künstlerischer Qualität und wurde weithin exportiert.
Seit der Stadtratswahl vom 13. Juni 2004 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:
Die Wahlbeteiligung lag bei 44,7 %.
Nordwestlich der Stadt, am Ortsteil Wernsdorf, kreuzen sich die Bundesstraßen 175 und 95. Die Muldentalbahn ist seit dem Hochwasser 2002 stillgelegt.