Im Bereich der Militärtechnik ist die Penetration von Panzerungen durch Projektile, also das Durchschlagen von Panzerungen rein durch die Bewegungsenergie des Geschosses, ein zentraler Forschungsbereich.
Diese Art der Penetration durch ein Medium wie eine Panzerung wird auch als Durchschlagskraft bezeichnet. Schon von Isaac Newton wurde eine einfache aber vielseitig anwendbare Näherungsformel für die Durchschlagskraft von Impaktoren entwickelt. Eine Formel zur Berechnung der Durchschlagkraft von Vollmantelgeschossen ist die Panzerformel.
Die Erforschung der Panzerung-Projektil-Interaktion hat zum Beispiel zu einer starken Erhöhung der Durchschlagskraft von Munition bei Beibehaltung des Kalibers geführt. Es besteht ein ständiger Rüstungswettlauf zwischen verbesserter Panzerung und verbesserter Munition. Typische Verbesserungen der Penetrationseigenschaften von Munition sind z. B. erhöhte Mündungsgeschwindigkeit oder höhere Dichte des Projektils (Wolfram- oder Uranmunition). Diese sollen die kinetische Energie des Projektils beim Auftreffen auf die Panzerung erhöhen und somit die Penetration derselben erleichtern.
Interkontinentalraketen sind zum Teil mit Penetrationshilfen (z. B. Täuschkörper, ECM) zur Durchdringung der feindlichen Raketenabwehr ausgestattet.
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"Penetration (Militärtechnik)".
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