Das Pendeln ist eine esoterische Methode. Ein Pendel an einem Faden oder Haar wird mit zwei Fingern über einen Gegenstand gehalten, mit der Absicht, Erkenntnisse über den Gegenstand zu gewinnen. Es wird z. B. von Wunderheilern zur Diagnose verwendet, aber auch wie das Wünschelrutengehen zum Aufspüren von "Erdstrahlen" oder "Wasseradern".
Je nach Erwartung der Person, die das Pendel hält, zeigt es durch den Carpenter-Effekt, der unbewussten Steuerung motorischer Vorgänge, verschiedenes Verhalten. Es kann sich links- oder rechtsherum im Kreis drehen, von vorn nach hinten oder von links nach rechts schwingen. Die Bewegungen werden dann anhand vorher festgelegter Kriterien gedeutet (z. B. links-rechts für "Ja", vor-zurück für "Nein" etc.).
Der Carpenter-Effekt wird beim sogenannten ideomotorischen Pendeln bewusst ausgenutzt; dabei sollen Reaktionen des Unbewusstseins auf gestellte Fragen mittels der ausgelösten Muskelbewegungen enthüllt werden. Da ideomotorische Bewegungen durch das Bewusstsein leicht zu steuern sind, ist der Wert dieser Methode allerdings fraglich.
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"Pendel (Esoterik)".
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