Pelota (spanisch und baskisch; deutsch, Ball) gehört zu den Ballsportarten, bei diesen speziell zu den Rückschlagspielen und ist
Der Handschuh beim Pelota Vasca entwickelte sich in machen Gegenden (so Guernica und Durango) zu einer Art Schläger, bis hin zu einer bogenförmigen Rinne aus Korbgeflecht, der Cesta. Mit dieser Art Fanghandschuh wird der Ball nicht mehr geschlagen, sondern in einem ununterbrochenen Bewegungsablauf gefangen und wieder geschleudert.
Siehe auch: Jai Alai, eine Weiterentwicklung des Spieles aus den USA.
Das Spiel wurde von zwei Mannschaften mit (je nach Region) drei bis sieben Spielern gespielt. Ziel war es, einen Hartgummiball, der je nach Region groß wie ein Tennisball oder wie ein Fußball war, durch einen Ring zu werfen. Der ein bis drei Kilo schwere Ball durfte nicht mit den Händen berührt werden, sondern nur mit Hüften, Knien oder Ellenbogen. Die Spieler waren mit einer Panzerung bekleidet. Die Pelota-Felder wurden durch Mauern oder Treppen abgegrenzt, die dem Publikum als Sitzfläche dienten. Die Maya bauten schräge Wände, die Azteken senkrechte.
Pelota war offenbar mehr als ein pures Spiel, sondern hatte religiöse Bedeutung. Der Ball symbolisierte die Sonne, weshalb er keinesfalls den Boden berühren durfte, und der Ausgang eines Spiels beeinflusste die Stimmung der Götter und die Ernte. Viele Reliefs über das Spiel zeigen Opfermesser, abgeschnittene Köpfe und Blut, was vermuten lässt, dass es nach Spielschluss zu Opferhandlungen kam. Es ist jedoch umstritten, wer geopfert wurde: die Sieger oder die Verlierer.
Ballspiel | Sport (Spanien) | Maya | Präkolumbisches Mesoamerika
Pilota basca | Pilota | Pelota vasca | Pelote basque | Pelota | Pelota basca | Пелота