Pedro Arias de Ávila (auch bekannt als Pedrarias Davila und Pedro Arias Dávila) (* um 1440 in Segovia, Spanien; † 1531 in Leon, Nicaragua) war ein spanischer Kolonialbeamter und Eroberer.
1514 wurde Dávila vom spanischen König Ferdinand zum Gouverneur von Darién im heutigen Panama ernannt, wo er Vasco Núñez de Balboa, dem Entdecker der Südsee, nachfolgen sollte. Letzterer erhielt die Kontrolle über ein anderes Territorium. Ein langer Streit zwischen den beiden Männern und Eifersucht Dávilas kulminierte schließlich in der fälschlichen Anschuldigung des Hochverrats, weshalb Balboa am 21. Januar 1519 exekutiert wurde.
In der Folgezeit erweiterte er die spanischen Besitzungen am amerikanischen Festland und legte zahlreiche Basen an, die die Erforschung der mittelamerikanischen Westküste und die nachfolgende Eroberung des Inkareichs ermöglichten. 1519 gründete er Panama-Stadt.
Dávila galt anfangs als Förderer der Konquistadoren Francisco Pizarro und Diego de Almagro, ehe er sich auch mit diesen zerstritt. 1526 wurde er als Gouverneur Panamas abgelöst und zog sich in der Folge ganz aus der Politik zurück. Dávilas Regierungszeit ist als ungerechte und autoritäre Phase bekannt, aufgrund seines skrupellosen Stils wurde er auch "Pedrarias der Grausame" genannt.
Mann | Spanier | Konquistador | Militärperson (Spanien) | Amerikanische Geschichte | Geboren 1440 | Gestorben 1531
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"Pedro Arias Dávila".
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