Pavel Kuka (* 19. Juli 1968 in Prag) ist ein ehemaliger tschechischer Fußballspieler.
In der Winterpause der Saison 1993/94 wechselte er für eine Ablösesumme von 1,75 Millionen D-Mark in die deutsche Bundesliga zum 1. FC Kaiserslautern und trug mit acht Toren in der Rückrunde zum zweiten Platz der Pfälzer bei. 1996 erlebte er ein widersprüchliches Jahr der Enttäuschungen und Erfolge. Zusammen mit dem 1. FC Kaiserslautern stieg er aus der 1. Bundesliga ab, gewann jedoch eine Woche nach dem Abstieg den DFB-Pokal und wurde kurz darauf mit Tschechischen Fußballnationalmannschaft in England Vizeeuropameister. Allerdings wurde das Finale äußerst unglücklich durch ein Golden Goal in der Verlängerung entschieden. Anschließend erlebte er 1996/97 mit den Roten Teufeln aus Kaiserslautern den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga und anschließend den sensationellen Gewinn der Meisterschaft, zu der er jedoch nur noch als Einwechselspieler betrug.
Daher wechselte er zur Saison 1998/99 zum Aufsteiger 1. FC Nürnberg. Obwohl er dort zu einer Stütze im Angriff avancierte, konnte der Club den knappen Abstieg nicht vermeiden. Kuka wechselte zum VfB Stuttgart, bei dem er jedoch nicht Fuß fassen konnte.
Nach insgesamt 144 Spielen und 50 Toren in der 1. Bundesliga sowie 25 Spielen (14 Tore) in der 2. Bundesliga verließ er 2000 Deutschland kehrte zurück zu Slavia Prag. Mit dieser Mannschaft gewann er 2002 den Tschechischen Pokal, 2005 beendete er dort seine aktive Karriere.
Mann | Fußballspieler (Tschechien) | Tscheche | Geboren 1968
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