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Paul Kuhn (* 12. März 1928 in Wiesbaden) ist ein deutscher Pianist, Bandleader und Sänger.

Leben


Nach seiner Ausbildung an einem Gymnasium mit musikalischem Schwerpunkt besuchte Kuhn ab seinem 17. Lebensjahr das Konservatorium in Wiesbaden. Parallel wirkte er bereits öffentlich als Pianist, überwiegend auf dem Gebiet der Jazz-Musik. Mit dem Aufkommen von Musiksendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wurde Paul Kuhn zum musikalischen Dauergast auf bundesdeutschen Bildschirmen.

Ab den 50er Jahren trat Paul Kuhn zunehmend auch mit gesungenen Schlagern in Erscheinung. Sein vielleicht größter Erfolg war der Schlager Der Mann am Klavier (1954), gefolgt von Es gibt kein Bier auf Hawaii (1963).

Seine wichtigste berufliche Tätigkeit war die Leitung der Bigband des Senders Freies Berlin, die er von 1968 bis 1980 innehatte. Danach gründete er ein eigenes Orchester, das u.a. Peter Alexander auf seiner letzten Tournee begleitete.

Seit Mitte der 90er Jahre ist er wieder im Jazz aktiv. Das Paul Kuhn Trio besteht aus ihm am Flügel, Willy Ketzer am Schlagzeug, sowie Paul G. Ulrich am Bass. Verstärkt werden sie durch Benny Bailey an der Trompete, Gustl Mayer am Saxophon und der niederländischen Sängerin Greetje Kauffeld.

Zur Zeit ist Paul Kuhn mit Max Greger und Hugo Strasser und der SWR Big Band als Swing Legenden unterwegs.

Paul Kuhn ist in zweiter Ehe mit der Musikerin und Sängerin Ute Mann verheiratet. Seine Enkelin Melani * Pamela Kuhn erlangte erste Bekanntheit durch den MDR-Talentwettbewerb 2002.

Weblinks


Pianist | Jazz-Musiker | Schlagersänger | Bigband-Leader | Deutscher | Mann | Geboren 1928

 

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