Patrick Friesacher (* 26. September 1980 in Wolfsberg in Kärnten) ist österreichischer Rennfahrer und Formel-1-Pilot.
Eine vielversprechende Rennfahrerkarriere schien bereits vorbei zu sein, als Friesacher 1997 einen schweren Kart-Unfall erlitt. Zwei gebrochene Beine bedingten sechs Wochen Krankenhausaufenthalt und weitere sieben Wochen im Rollstuhl. Nach Rehabilitation bei Willi Dungl, er musste erst wieder laufen lernen, konnte er seine Karriere fortsetzen und fuhr unter anderem 2000 die deutsche Formel 3. Nach vier Saisonen Formel 3000 in den Jahren 2001 bis 2004 gelang ihm der Sprung in die Königsklasse Formel 1. Er erhielt für die Saison 2005 einen Vertrag beim finanzschwachen Minardi-Team als Teamkollege von Christijan Albers.
Beim Großen Preis der USA 2005 in Indianapolis holte Friesacher als sechster von sechs Fahrzeugen am 19. Juni 2005 seine ersten WM-Punkte. Im Juli 2005 endete seine Rennsaison nach elf Rennen aufgrund ausstehender Sponsorzahlungen an Minardi vorzeitig - er musste seinen Platz ab dem Großen Preis von Deutschland für den Niederländer Robert Doornbos, bisher Jordan-Testpilot, freimachen.
Mann | Formel-1-Rennfahrer (Österreich) | Geboren 1980
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