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Pasching, gotische Pfarrkirche
Wappen Karte
Wappen fehlt.jpg map at pasching.png
Basisdaten
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Bundesland: Oberösterreich
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Politischer Bezirk: Bezirk Linz-Land (LL)
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Fläche: 12,48 km²
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Einwohner: 6.123 (Stand: 15. Mai 2001)
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Höhe: 295 m ü. NN
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Postleitzahl: 4061
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Vorwahl: 07221, 07229
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Geografische Lage:
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Gemeindekennziffer: 41017
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Verwaltung: Gemeinde Pasching
Leondinger Straße 10
4061 Pasching

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Offizielle Website: www.pasching.at
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E-Mail-Adresse: office@pasching.at
Politik
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Bürgermeister: Ing. Fritz Böhm (SPÖ)
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Gemeinderat: 31 Mitglieder: 8 ÖVP, 18 SPÖ,
1 FPÖ, 3 Grüne, 1 Sonstige

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Pasching Kirche.jpg
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Pasching ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Linz-Land im Zentralraum mit 6.134 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Linz-Land. Die Gemeinde Pasching ist ein wirtschaftliches Zentrum des Bezirkes Linz-Land geworden.

Geografie


Pasching liegt auf 295 m Höhe im oberösterreichischen Zentralraum, am Südwestrand von Linz an der Donau. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,8 km, von West nach Ost 4,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 12,5 km². 5,6 % der Fläche sind bewaldet, 74,4% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Ortsteile der Gemeinde sind: Aistental, Langholzfeld, Pasching, Thurnharting, Wagram.

Wappen


Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Grün ein goldener Schrägslinksbalken, darin ein schwarzes Eisenbahngleis, begleitet oben von einem silbernen Ochsenhorn mit Grind und Ohren, unten von einer rot-silber gespaltenen Scheibe. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb.

  • Der grüne Hintergrund symbolisiert sowohl die Landwirtschaft als auch die Aufbautätigkeit der Heimatvertriebenen nach dem 2. Weltkrieg.
  • Der golden/gelbe Schräglinksbalken mit Eisenbahnlinie symbolisiert die Pferdeeisenbahn, die früher durch Pasching führte, und die heutige Westbahn.
  • Das Ochsenhorn stellt die vermutlich schon in prä-römischer Zeit benutzte „Ochsenstraße“ dar, die später teil des Donaulimes war.
  • Die gespaltene rot-silberne Scheibe ist ein Ausschnitt aus dem Wappen der „Aczpekch“, einem im 14. Jahrhundert in den Ortschaften Aistental und Thurnharting angesidelten Ritter- und Pflegergeschlecht.

Geschichte


Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Die Gemeindeteile Langholzfeld und Wagram wurden zwischen 1950 und 1965 zumeist von Heimatvertriebenen (Batschka, Banat, Siebenbürgen, Böhmen und Mähren) besiedelt. 1967 wurde die "Heilig-Kreuz-Kirche" in Langholzfeld geweiht. Im Oktober 1979 erfolgte der Neubau der Paschinger Kirche.

Wirtschaft


Pasching wurde in den letzten Jahren durch seine Nähe zur Landeshauptstadt Linz und den guten Anbindungen an die Autobahnen A1 und A25 sowie der Bundesstraße B1 als Standort vieler Betriebe von Handel, Gewerbe und Kleinindustrie ausgewählt, die sich entlang der Bundesstraßen Wiener Straße (B 1) und Kremstal Straße (B 139) und deren Nähe ansiedelten. Zum Beispiel die PlusCity, ein Einkaufszentrum, das aus dem vormaligen "Plus Kaufland" entstand und mittlerweile zu einem der größten in Österreich gehört. Doch der enorme Anstieg an Verkaufsflächen brachte auch einen ebenso großen Anstieg des Verkehrsaufkommens, weshalb die meist nur einspurig ausgebauten Straßen zu den Einkaufszonen tagsüber oft überlastet sind und mittlerweile zu einem massiven Problem für Pasching geworden sind. Die geplante Verlängerung der Straßenbahn vom Hauptbahnhof über Leonding und Pasching weiter nach Traun sollte aber eine Lösung des Problems darstellen. Zum Verkehrsproblem siehe auch: Kremstal Straße

Insgesamt bestehen in Pasching 800 Unternehmen mit zusammen 3.700 Mitarbeiter (2006). Ein Unternehmen in Pasching zählt mit mehr als 200 Mitarbeitern als Großunternehmen, 7 Betriebe verfügen über mehr als 100 Mitarbeiter.

Politik


Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 31 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2003 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister ist Ing. Fritz Böhm von der SPÖ.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 6.062 Einwohner, 2001 dann 6.134 Einwohner.

Sport


Die Fußballmannschaft des 1946 gegründeten ATSV Pasching stieg 2002 in die T-Mobile-Bundesliga auf. Der Club, der 2003 in FC Superfund umbenannt wurde, feierte auch international Erfolge: 2003 erreichte die Mannschaft im UI-Cup nach einem beeindruckenden 4:0 Heimsieg über Werder Bremen im Semifinale sogar das Finale, wo sie dann nur knapp an Schalke 04 scheiterte. Aufgrund des 3. Platzes am Ende der Bundesligasaison 2003/04 erreichte die Mannschaft einen UEFA-Cup-Platz. In der 2. Qualifikationsrunde schieden die Paschinger nur aufgrund der Auswärtstorregel gegen Zenit St. Petersburg aus. Die Heimspiele trägt der FC Superfund in der Regel im Waldstadion Pasching aus.

Weblinks


Ort in Oberösterreich

Pasching | Pasching

 

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