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Wikipedia:Qualitätssicherung Die Diskussion über diesen Antrag findet auf der Qualitätssicherung/5. Juli 2006# statt.
Hier der konkrete Grund, warum dieser Artikel auf den QS-Seiten eingetragen wurde: Der Artikel ist sehr Windows-/DOS-lastig und streckenweise grundlegend falsch (vgl. z.B. "Primäre Partition"). Lx0 16:49, 5. Jul 2006 (CEST)


Partitionierung ist die Unterteilung eines Datenträgers in verschiedene logische Bereiche. So können beispielsweise mehrere Betriebssysteme auf eine Festplatte installiert werden, obwohl verschiedene Dateisysteme verwendet werden.

Alternativ zur Partitionierung gibt es in einigen Betriebssystemen das flexiblere Logical Volume Management

Verwendung


Die Definition der Partitionen erfolgt über entsprechende Software in der Partitionstabelle des MBR des Datenträgers. Dabei werden lediglich die Informationen über Start, Ende, Typ und Bootfähigkeit der Partitionen vermerkt.

Im MBR können maximal vier Partitionen eingetragen werden. Um diese Beschränkung zu umgehen, kann eine davon eine erweiterte Partition sein. Eine erweiterte Partition dient als Rahmen für beliebig viele sog. logische Partitionen (logische Laufwerke). In modernen Betriebssystemen werden primäre und logische Partitionen im wesentlichen gleich behandelt.

Um einen MBR-Datenträger als bootfähigen Datenträger nutzen zu können, muss wenigstens eine primäre Partition eingerichtet werden.

Folgende Gründe sprechen für die Verwendung mehrere Partitionen:

  • mehrere Betriebssysteme: Partitionen erlauben es, mehrere Betriebssysteme auf einer Festplatte zu installieren und bei Bedarf zwischen ihnen zu wechseln.
  • Dateisysteme: Da jede Partition ihr eigenes Dateisystem besitzt, kann man durch Partitionierung verschiedene Dateisysteme trennen.
  • Organisation: Man kann seine Daten dem Zweck nach in verschiedenen Partitionen speichern. So können die Daten des Systems, die Anwendungsprogramme und die Benutzerdaten auf unterschiedlichen Laufwerken liegen, was beispielsweise Datensicherungen erleichtert.
  • Datensicherheit: Sollte das Dateisystem einer Partition Fehler aufweisen, so sind die anderen Partitionen davon nicht betroffen.

Primäre Partition


Die Primäre Partition ist unter Dos/Windows die Partition, von der ein Betriebssystem bootbar ist. Es können unter normalen Bedingungen 3 bootbare Partitionen/Laufwerke angelegt werden und eine erweiterte Partition in der nochmals einige „DOS-Laufwerke“ untergebracht werden. Diese sind nur durch die Anzahl der Buchstaben des Alphabets eingeschränkt. Mit einem speziellen Bootmanager, der vorher installiert wurde, kann man eine der 3 bootbaren, primären Laufwerke ansprechen und das jeweilig installierte Betriebssystem starten. Daher kann man unter diesen Voraussetzungen 3 bootbare Partitionen (von C:\, D:\, E:\) anlegen und in der Erweiterten Partition nochmals 21 Partitionen/logische Laufwerke (von F:\ bis Z:\).

Formal: Mögliche Anzahl aller Laufwerke A: + B: (2x) für beide Diskettenlaufwerke C:\ + D:\ + E:\ (3x) als bootbare Partitionen = 5 bootbare Laufwerksbuchstaben von A-E = 5 Stück.

Erweiterte Partition (+ logische Dos-Laufwerke)


Die erweiterte Partition ist wie ein Behälter/Rahmen für die „logischen Dos-Laufwerke“ zu betrachten, der die virtuellen Laufwerke/Partitionen aufnimmt. Die erweiterte Partition ist daher nicht als Laufwerk anzeigbar, sondern nur die Einteilungen (logische Dos-Laufwerke) in ihr. Die Summe der Größe aller Dos-Laufwerke/Partitionen, die in der erweiterten Partition (=Behälter) angelegt werden, kann nicht größer sein als die erweiterte Partition (=Behälter) selber. Die erweiterte Partition ist daher nur eine virtuelle Teilmenge der Festplatte.

Formal: Primäre Laufwerke (max. 3 Stück) + Erweiterte Partition (inklusiv 21 logische DOS Laufwerke, die die erweiterte Paritiion aufnimmt) = 1 Festplatte (Gesamtgröße des physischen Laufwerkes).

Zugriff und Nutzung


Unter DOS und Windows werden Partitionen, bzw. logischen Laufwerken (logische Partitionen), grundsätzlich Laufwerksbuchstaben zugeordnet. Mit MS-DOS und Windows 9x kann pro Festplatte ohne Bootmanager nur eine primäre Partition und eine erweiterte Partition mit mehreren logischen Dos-Laufwerken (in der erweiterten Partition) eingerichtet und angesprochen werden. Durch die Nutzung von Laufwerksbuchstaben sind maximal 24 Partitionen und logische Laufwerke ansprechbar (das (lateinische) Alphabet hat 26 Buchstaben, die Laufwerksbezeichner A: und B: sind für Diskettenlaufwerke fest reserviert). Die Beschränkung auf eine primäre Partition je Festplatte gilt nicht für Windows NT.

Unter NT-basierten Windows-Versionen (ab Version 5.0) kann bei Nutzung von NTFS auf Laufwerksbuchstaben verzichtet werden und eine Partition in einem Verzeichnis einer anderen Partition eingehängt werden. Unter Unix und ähnlichen Betriebssystemen werden Partitionen in den Verzeichnisbaum eingehängt (gemountet). Unter Linux heißt die erste primäre Partition auf einer ATA-Festplatte /dev/hdx1, die zweite primäre /dev/hdx2 usw. Für SCSI-Festplatten gilt das analog für /dev/sdx. Logische Laufwerke fangen bei /dev/hdx5 an.

x steht bei der Master-Festplatte am ersten IDE-Bus für a, bei der Slave-Festplatte für b. c wäre nun das Master-Device des zweiten IDE-Busses usw.

SCSI-Festplatten werden dagegen einfach durchgezählt. Die erste verfügbare Platte wird über sda angesprochen. Dies geschieht unabhängig von deren ID oder des genutzten Controllers.

Partitionierungsprogramme und Bootmanager


Es gibt eine Reihe von Programmen, die das Partitionieren erleichtern. Auch einfache Konsolen- und DOS-Programme wie fdisk ermöglichen eine Partitionierung. Obwohl der Befehl unter DOS und Linux fdisk heißt, handelt es sich nicht um dasselbe Programm. Ein sehr leistungsstarker Bootmanager und Partiitioierungsprogramm ist xfdisk (Freeware), welches ein Booten von mehreren Partitionen ermöglicht und auch mit mehreren angeschlossenen Festplatten umgehen kann.

Auch die Installationsprogramme der Betriebssysteme wie z. B. YaST2 für SuSE Linux bieten Partitioniermöglichkeiten an, um das neue Betriebssystem neben einem bereits installierten Betriebssystem auf der Festplatte unterzubringen. Dies ist meist jedoch nur ein Frontend für ein anderes Programm (z. B. fdisk/parted im Falle von YaST2).

  • DOS
    • Fdisk-Befehl (fdisk /? gibt Hilfe aus)
    • Partition Magic (nur als Rescuesystem unter DOS)
  • Windows
    • Fdisk-Befehl
    • Festplattenmanager
    • Datenträgerverwaltung
    • Partition Magic
    • xfdisk ist Partitions- und Boot-Manager (free)
    • Paragon Partition Manager
    • Acronis Disk Director Suite
    • Ranish Partition Manager (Shareware)
  • GNU/Linux
    • fdisk, ,xfdisk, sfdisk, cfdisk
    • parted, gparted, qtparted bieten eine komfortablere Oberfläche um gleichzeitig die Größe einer Partition und des darauf aufgebauten Dateisystems zu verändern.
  • Mac OS X
    • Disk Utility (in das System integriert)
    • iPartition von Coriolis Systems
    • Konsolen Programm pdisk (in das System integriert)
    • Konsolen Programm fdisk für DOS Partitionen (in das System integriert)
  • ZETA 1.0 (BeOS Nachfolger)
    • Paragon Partitioning Tool (in den Installer integriert, kann NTFS und FAT Partitionen verkleinern)

Vor allem für Unix und Mac OS X gibt es eine Reihe von Tools, um Dateisysteme zu erstellen und zu verwalten. Siehe Unix-Kommandos.

Gefahren


Solche einfachen Partitionierungsprogramme wie FDISK und der Festplattenmanager machen den Inhalt einer Partition unter Umständen unbenutzbar. Partition Magic und andere modernere Programme ermöglichen Veränderungen an Partitionen ohne Datenverlust. Allerdings können durch menschliche oder technische Fehler (z. B. Stromausfall) Daten unwiderruflich verloren gehen. Es ist auf jeden Fall ratsam, vor dem Partitionieren seine Daten auf externe Speichermedien zu sichern.

Weblinks


Dateisystem

Disk partitioning | Partition | Partición de disco | Partition de disque dur | Partizione (informatica) | Partitie (informatica) | パーティション | Partycja (informatyka) | Partição | Kiintolevyn partitiointi | Partition | Bölümlere Ayırma (Bilgisayar) | 分割 (電子計算機)

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Partition (Festplatte)".

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