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Als Partikeln werden Wörter bezeichnet, die unveränderlich, also nicht flektierbar sind.

Man beachte die unterschiedlichen Formen des Plurals:

  • die Partikeln für die Wortklasse
  • die Partikel für Teilchen

Partikeln in der deutschen Sprache


Zu den Partikeln gehören

Darüber hinaus gibt es in einigen Dialekten Fragepartikeln, beispielsweise a in der Deutschkärntner Mundart.

Zur Zusammen- und Getrenntschreibung von Wortverbindungen aus Partikel + Verb siehe: Partikelliste

Partikeln in der japanischen Sprache


Im Japanischen gibt es unzählige Partikeln, die dem Wort eine andere "Rolle" zuweisen oder die Höflichkeit variieren. Man liest oft, dass die Partikeln im Japanischen den Kasus des Wortes bestimmen, was aber eigentlich falsch ist, da es sonst unzählige Ausnahmeregeln gäbe.

Partikeln in der koreanischen Sprache


Partikeln folgen oft auf Nomen und funktionieren häufig wie Präpositionen im Deutschen. Sie haben die Funktion, den Kasus eines Nomens anzuzeigen. Partikel zeigen häufig auch die Rolle an, die ein Nomen im Satz hat. Mögliche Rollen sind: Subjekt, Objekt, Prädikat oder Topic.

Partikeln im Französischen


Siehe u.a. Negationspartikel im Französischen

Satzeinleitende Partikeln


In einigen Sprachen gibt es satzeinleitende Artikel, z.B. im Kymrischen (mi/fe; z.B. Mi nofiodd Mary bob dydd "Mary ist jeden Tag geschwommen") oder Luwischen.

Partikel im Altägyptischen


Die alten ägyptischen Sprachen kennen ebenfalls Partikel, sowohl unabhängige Partikel, die einen Satz einleiten können, als auch abhängige Partikel, die nur vor den Suffixkonjugationen gebraucht wird. Daneben kennt es auch Negativpartikel, die Sätze oder Satzteile negieren können. Der bekannteste Partikel ist jw, der Adverbialsätze und Verbalformen einleitet; er ist häufig verwendet in Erzählungen. S. Ägyptische Sprache, Altägyptische Literatur

Grammatik

Татăк | Grammatical particle | Particule (grammaire) | Mion-fhacal | Частица (часть речи)

 

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