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Im Unterschied zur Präsidialrepublik ist in Parlamentarischen Republiken nicht der Präsident, sondern der Regierungschef der mächtigste Mann im Staat.

In einer parlamentatrischen Republik ist der Staatschef und der Regierungschef niemals in einer Person vereint. Es gibt immer einen Regierungschef (Bundeskanzler, Premierminister, Ministerpräsident), der auf die parlamentarische Mehrheit angewiesen ist. Deshalb der Name; das Parlament kann also die Regierung stürzen, während bei einer präsidialen Republik der Präsident als Staatschef auch Regierungschef ist oder zumindest großen Einfluss auf den Regierungschef hat (semipräsidiale Republik; z.B. Frankreich: der Staatspräsident ist zwar formell nicht Regierungschef, hat aber großen Einfluss auf die Regierungsarbeit). In einer parlamentarischen Republik sind die Aufgaben des Präsidenten meist auf Repräsentationsaufgaben beschränkt. In einer präsidialen Republik ist der Einfluss des Präsidenten naturgemäß größer (oft Vetorecht zu Gesetzesvorschlägen, Regierungschef), während das Parlament schwächer ist (kann Präsident als Regierungschef nicht stürzen).

Beispiel für parlamentarische Republiken: Türkei, Deutschland, Ungarn, Tschechien
Beispiel für präsidiale Republiken: USA, Russland, Zypern (nur Südteil, im Norden gibt es die parlamentarische Republik)
Semipräsidiale Republiken: Frankreich

Österreich wird oft als gemischt präsidial-parlamentarisches bezeichnet, weil der Bundespräsident in Ausnahmesituationen besondere Rechte hat, zumindest im politischen Alltag ist Österreich de facto und auch juristisch eine parlamentarische Republik.

Staatsform

Republică parlamentară

 

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