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2005-10-26 Brandenburger-Tor.JPG | Pariserpaltz1.jpg]] Pariser platz berlin.jpg | Pariser Platz Berlin im Juni 2005.jpg der Kriegszerstörungen]] Der Pariser Platz ist ein circa 1,5 Hektar großer quadratischer Platz in Berlin.

Er befindet sich im Stadtteil Mitte an der Ostseite des Brandenburger Tors. Außerdem enden an dem Platz die Straßen Straße des 17. Juni und Unter den Linden. Von 1945 bis zur deutschen Wiedervereinigung lag der Pariser Platz in unmittelbarer Nähe der Sektorengrenze zwischen Ost- und West-Berlin und war seit dem Mauerbau 1961 Teil des Todesstreifens. Seit Herbst 1989 ist der ehemals gesperrte Platz wieder für Fußgänger frei zugänglich.

Geschichte


Der quadratische Platz wurde zwischen 1732 und 1734 als Teil der zweiten barocken Stadterweiterung unter Friedrich Wilhelm I. angelegt und mit Palais bebaut. Der ursprüngliche Name des Platzes war „Viereck“/„Quarree“. Zusammen mit den zur gleichen Zeit entstandenen Plätzen „Achteck“/„Octogon“ (heute Leipziger Platz) und „Rondell“ (heute Mehringplatz) gab er die neuen Stadtgrenzen vor.

1814 erhielt er anlässlich der Eroberung von Paris durch preußische Truppen in den Befreiungskriegen seinen heutigen Namen. Ab etwa 1850 wurde die Bebauung des Platzes in klassizistischem Stil vereinheitlicht.

Der Pariser Platz wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Später wurden die Bauten ganz abgerissen, lediglich Reste der Akademie der Künste blieben bestehen. Erst nach dem Fall der Mauer, ab 1993, konnte mit dem Wiederaufbau des Platzes als Gesamtheit begonnen werden. Hierzu hatte der Berliner Senat aufgerufen, der auch Kriterien für die Bebauung bestimmte: Historische Elemente und moderne Bauweise sollten eine Einheit ergeben, um an die „goldenen Zeiten“ des Platzes anzuknüpfen.

Bekannte Anwohner


Anliegende Gebäude


  • Haus Sommer, Pariser Platz 1, heute Commerzbank AG
  • Blüchersches Palais, Pariser Platz 2, später Botschaft der USA, heute im Bau bis etwa 2008
  • Palais Wrangel, Pariser Platz 3, heute DG Bank
  • Palais Arnim, Pariser Platz 4, später Gebäude der Preußischen Akademie der Künste, später Gebäude der so genannten Generalbaudirektion, heute Gebäude der Akademie der Künste
  • Pariser Platz 4a: Studio der inzwischen abgesetzten Sendung GIGA green des Senders GIGA
  • Redernsches Palais, später und heute Hotel Adlon
  • Palais Beauvryé, Pariser Platz 5, seit 1835 Sitz der Französischen Botschaft, 1945 zerstört, heute Standort des Neubaus der Botschaft Frankreichs
  • Eugen-Gutmann-Haus der Dresdner Bank, Pariser Platz 5a–6
  • Palais am Pariser Platz
  • Haus Liebermann

In der näheren Umgebung befinden sich:

Siehe auch


Literatur


  • Gerhard Drexel: Rund um den Pariser Platz. ISBN 3-930863-83-9
  • Matthias Pabsch: Pariser Platz - Architektur und Technik. ISBN 3-496012-59-5
  • Günter de Bruyn: Unter den Linden, Siedler Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-88680-789-4

Weblinks


Platz in Berlin

Pariser Platz | Pariser Platz

 

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