2005-10-26 Brandenburger-Tor.JPG | Pariserpaltz1.jpg]] Pariser platz berlin.jpg | Pariser Platz Berlin im Juni 2005.jpg der Kriegszerstörungen]] Der Pariser Platz ist ein circa 1,5 Hektar großer quadratischer Platz in Berlin.
Er befindet sich im Stadtteil Mitte an der Ostseite des Brandenburger Tors. Außerdem enden an dem Platz die Straßen Straße des 17. Juni und Unter den Linden. Von 1945 bis zur deutschen Wiedervereinigung lag der Pariser Platz in unmittelbarer Nähe der Sektorengrenze zwischen Ost- und West-Berlin und war seit dem Mauerbau 1961 Teil des Todesstreifens. Seit Herbst 1989 ist der ehemals gesperrte Platz wieder für Fußgänger frei zugänglich.
1814 erhielt er anlässlich der Eroberung von Paris durch preußische Truppen in den Befreiungskriegen seinen heutigen Namen. Ab etwa 1850 wurde die Bebauung des Platzes in klassizistischem Stil vereinheitlicht.
Der Pariser Platz wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Später wurden die Bauten ganz abgerissen, lediglich Reste der Akademie der Künste blieben bestehen. Erst nach dem Fall der Mauer, ab 1993, konnte mit dem Wiederaufbau des Platzes als Gesamtheit begonnen werden. Hierzu hatte der Berliner Senat aufgerufen, der auch Kriterien für die Bebauung bestimmte: Historische Elemente und moderne Bauweise sollten eine Einheit ergeben, um an die „goldenen Zeiten“ des Platzes anzuknüpfen.
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