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Der mexikanische Vulkan Paricutín ragt 3170 m über NN und liegt im mexikanischen Bundesstaat Michoacán. Die Stadt Uruapan liegt etwa 20 km südöstlich des Vulkans.

Der Paricutín entstand am 20. Februar 1943 und war bis 1952 aktiv. Um seine Entstehung ranken sich viele Geschichten, welche jedoch sehr widersprüchlich sind. Die bekannteste ist die des Bauern Dionisio Pulido und seiner Frau Paula, der auf seinem Maisfeld die Geburt des Vulkanes mit einen dumpfen „Plopp“ erlebte.

Einen Tag später war der Vulkan bereits zehn Meter hoch und am 22. Februar 50 Meter hoch. Bereits nach einem Jahr nach seiner Entstehung wies er eine Höhe von 336 m auf und 1952 erreichte er seine endgültige Höhe von 424 m. Seitdem ist der Vulkan erloschen.

Im Laufe der Jahre ereilten die Dörfer Paricutin und San Juan Parangaricutiro dasselbe Schicksal wie einst Pompeji und Herculaneum am 24. August des Jahres 79 n. Chr durch den Ausbruch des italienischen Vulkans Vesuv in Italien. Da die Zerstörung der zwei Dörfer durch die Lavamassen langsam vonstatten ging, konnte rechtzeitig evakuiert werden. Dadurch gab es keine Menschenopfer.

Aufgrund seiner Entstehung wird der Paricutín oft als eines der Weltwunder der Natur bezeichnet.

Die „Geburt“ des Paricutín spielt in dem Roman Zusters van Liefde von Albert Helman (Uitg. Nijgh & Van Ditmar, Amsterdam 1988) eine zentrale Rolle.

Weitere bekannte mexikanische Vulkane sind der Popocatépetl und der Colima.

Berg in Mexiko | Vulkan

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