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Pariahunde sind sehr ursprüngliche Hunde, die in der Nähe des Menschen ohne gefördert oder gefüttert zu werden und ohne direkte Zuchtwahl leben. Das Wort Paria ist dem indischen Kastenwesen entlehnt und bedeutet Ausgestoßene, Kastenlose; in diesem Falle: Hunde, die wortwörtlich am Rande der Gesellschaft leben. Sie weisen für gewöhnlich einen relativ stabilen Typ auf, der regional Unterschiede aufweist. In einigen Gegenden sind sie mit entlaufenen Hunden anderer Hunderassen vermischt.

Verbreitung


Pariahunde sind über weite Teile Afrikas, Asiens, Australiens (Dingo), Neuguineas und Südeuropas sowie Teile Nordamerikas (Südkarolina und Georgia) und Südamerikas (Amazonasgebiet) verbreitet. Allseits Bekannte dieses Hundetyps sind die Dingos.

Als Schensihunde werden manchmal die Pariahunde des tropischen Hackbaugürtels bezeichnet. Der Basenji ist der bekannteste Vertreter diese Typs.

Äußere Merkmale


Pariahunde haben meist Stehohren, sind kurz- bis stockhaarig und haben oft einen ringelförmigen Schwanz. Sandfarbene und hellbraune Färbung ist am weitesten verbreitet. Je rauer das Klima ist, desto langhaariger sind die Hunde. In Wüstenregionen wird der Typ oft windhundartig.

Verhalten


Ein Kennzeichen ist, dass ihre Lautäußerungen wolfsähnlich sind, sie bellen nicht. Nicht, dass sie es nicht könnten (auch Wölfe sind dazu in der Lage), ihr Bellen ist kurz, einsilbig und nicht so melodisch wie das der Haushunde.

Rassen


Ursprüngliche Paria- bzw. Schnesihunde weisen regionale Schläge, jedoch keine Rassen im züchterischen Sinne auf. Einige Typen wurden jedoch züchterisch bearbeitet und zu Hunderassen. Dingos sind Nachkommen asiatischer Pariahunde.

Zu den Rassen gehören u.a.:

Siehe auch


Weblinks


mehr zu diesem Thema

Haushund

Pariahhund | Pariah dog | Chien paria | פאריה | Pariahhunder | Pariahund | 流浪狗

 

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