Ein Parfüm oder Parfum (franz.: parfum = Duft; aus lat.: per = durch und lat.: fumum = Rauch, Dampf; aus der Anwendung von Räucherstoffen abgeleitet) ist ein meist flüssiges Gemisch aus Duftstoffen. Während die oft kostbaren Duftkompositionen der Parfümerie keinem anderen Zweck dienen als dem persönlichen Wohlbefinden und der Selbstdarstellung, werden Duftstoffe auch dazu verwendet, dem Konsumenten eine Vielzahl von Produkten attraktiv zu machen. Parfümiert sind praktisch alle Produkte in Bad, Küche, Haus und Garten. Produkte mit einem unangenehm starken Eigengeruch, wie z. B. Reinigungsmittel oder Haarfärbemittel, werden mit Duftstoffen der Nase des Käufers angenehm gemacht. In der Lebensmittelindustrie sind Aromastoffe ebenfalls unverzichtbar, man denke an die Vanille, die gleichermassen in Süßspeisen und Parfüms verwendet wird.
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Bestandteile & Herkunft
Grundbestandteile eines Parfüms sind hauptsächlich in ca. 80 %
Alkohol gelöste
ätherische Öle pflanzlicher oder tierischer Herkunft sowie synthetisch hergestellte Duftstoffe. Die meisten dieser Duftstoffe können heute in größeren Mengen und daher günstiger synthetisch hergestellt werden. Insgesamt sind heute etwa 2.000 Riechstoffe bekannt, etwa 30 bis 80 verschiedene Stoffe werden für eine Parfümkomposition gemischt. Unter diesen Inhaltsstoffen sind 26 als für
Allergiker gefährlich eingestuft. Die Deklaration erfolgt seit
2005 EU-weit nach dem
INCI-System.
Es werden, abhängig von der Konzentration an Duftölen, folgende Verdünnungen unterschieden:
Die wichtigsten Duftbausteine
Blüten
Früchte
Gewürze
Rinden, Harze
Blätter, Gräser, Moose, Beeren, Wurzeln
Tierische Sekrete
- Amber
- Castoreum
- Moschus – Einer der ältesten und sagenumwobendsten Duftbausteine. Wird heute nur noch in synthetischer Form eingesetzt.
- Zibet
Gourmand-Noten
Synthetische Duftstoffe
Nur einige Beispiele. Auf die Aufzählung chemischer Formeln wird aus naheliegenden Gründen verzichtet.
Duftnoten
Ein Parfüm kann durch unterschiedliche Anteile der Grundbestandteile sehr viele verschiedene
Duftnoten annehmen. Es setzt sich aus
Kopf-,
Herz- und
Basisnote zusammen.
Die Kopfnote ist unmittelbar nach dem Auftragen des Parfüms auf die Haut wahrzunehmen. Da sie für den ersten Eindruck und die Kaufentscheidung wichtig ist, ist die Kopfnote meist intensiver als die anderen und wird von leichtflüchtigen Duftstoffen geprägt. (Aus diesem Grund sollte man bereits einige Zeit vor dem Kauf ein Parfüm auf der eigenen Haut testen, um über den - für den Träger wichtigeren - Duft der Herznote urteilen zu können.) Die Herznote ist in den Stunden nachdem sich die Kopfnote verflüchtig hat zu riechen. Die Basisnote ist der letzte Teil des Duftablaufes und enthält langhaftende Bestandteile.
Parfüms können relativ lange gelagert werden, am besten in einem dunklen und kühlen Raum, damit kein Licht, keine Feuchtigkeit und keine Hitze das Parfüm verfliegen lässt oder den Duft beeinträchtigt. Bei zu langer oder schlechter Lagerung kann es allerdings zu einer unangenehmen Veränderung des Duftes kommen.
Ein Parfum kann blumig-feminine, maskuline, orientalische, fruchtige, pudrige, zitrusfrische oder klassisch-elegante Duftnuancen aufweisen.
Verwendung
Das Parfüm als Wohlgeruch wird sowohl von
Frauen als auch von
Männern hauptsächlich dazu verwendet, die eigene
Persönlichkeit und den eigenen
Geschmack/
Stil zu unterstreichen. Dabei entwickelt sich jede Duftnote auf der Haut verschiedener Menschen unterschiedlich. Daher ist es wenig sinnvoll, Düfte nach dem Eindruck auf einem Teststreifen oder auf der eigenen Haut zu verschenken. Düfte sollten auf gut durchbluteten Stellen aufgesprüht werden, wie an den Handpulsen und hinter den Ohren. Dabei sollte man es mit der privaten Parfümwolke auch nicht übertreiben, da dies auf andere Menschen insbesondere in der Arbeitswelt sehr störend wirken kann. In den USA gibt es schon eine Bewegung für eine duftfreie Arbeitsatmosphäre, die gegen intensive Parfümduftwolken als Belästigung vorgeht. Empfindliche Personen können auf die zum Teil toxischen Substanzen in Parfums mit Benommenheit, rasenden Puls, Atemwegsbeschwerden, Asthmaanfälle, Kopfschmerzen, brennende Augen, Taubheitsgefühle und Übelkeit reagieren. Viele Produkte fallen deshalb auch bei Tests der Zeitschrift Öko-Test durch, weil Sie die Gesundheit von Menschen und die Umwelt gefährden können. Allergiker sollten ganz auf Parfum und parfümierte Produkte verzichten, da sich die Anzahl der Duftstoffallergiker in den letzten Jahren nahezu verdoppelt hat. Duftstoffe stehen auf Platz 2 der häufigsten Allergieauslöser gleich hinter Nickel. Problematisch ist hier das eine einmal erworbene Allergie in der Regel ein ganzes Leben besteht.
Für viele bekannte Modehersteller sind die Lizenzen für Düfte und Kosmetika eine sehr wichtige Einnahmequelle.
Daneben finden Parfüms in vielen Produkten eine Verwendung. Hauptbereich sind Produkte für die Körperpflege, aber auch Lebens- und Genussmittel (z.B. Süßigkeiten, Zigaretten, Tees) können parfümiert/aromatisiert sein, um ein bestimmtes Geruchs-/ Geschmackserlebnis zu erzeugen. Mittlerweile werden gar ganze Geschäftsräume parfümiert, um bestimmte Sinneseindrücke zu unterstützen.
Als Hauptstadt des Parfüms gilt die französische Stadt Grasse im Département Alpes-Maritimes.
Im Roman "Das Parfum" von Patrick Süskind wird die Welt der Düfte eindrucksvoll geschildert.
Um den Verkauf von Parfüm zu steigern und damit sich die Kunden vor dem Kauf mit den unterschiedlichen Düften vertraut machen können, werden Testflakons (mit etwa 2 ml Inhalt) zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Kleine 5 ml Flakons werden für Sammler angeboten, siehe Foto. Die großen und kleinen Flakons (Dummies) für Dekorationszwecke werden Facticen genannt.
Markt
Der Umsatz mit Damen- und Herrendüften der sog. Prestige- und Luxuskategorie (die preiswerten Düfte nicht berücksichtigt) betrug laut Fragrance Foundation
2004 in Deutschland 790 Mio. EUR (Vorjahr 773 Mio. EUR). In einer Umfrage gaben 59% der Frauen ab 14 Jahren an, innerhalb der letzten Woche ein Duftwasser verwendet zu haben; bei Männern lag der entsprechende Anteil nur bei 35% (allerdings verwendeten 65% ein
After-Shave).
Gegenwärtig sind insgesamt 1.100 Düfte im Handel erhältlich, jedes Jahr werden ca. 200 neue Düfte eingeführt, davon ca. 60-80 Luxusdüfte. 97% der Neuerscheinungen werden binnen drei Jahren wieder eingestellt, da sie sich nicht wirtschaftlich am Markt durchsetzen konnten.
Duftstoffproduzenten
Parfümproduzenten
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Bedeutende Parfümeurinnen und Parfümeure
- Henri Alméras kreierte 1935 für Jean Patou "Joy", das nach "Chanel No. 5" am zweithäufigsten verkaufte Parfum
- Ernest Beaux ("Bo"), kreierte für Chanel "Bois des Iles" (1926), "Cuir de Russie" (1927), "No. 22" (1922) und schuf 1921 mit "No. 5" das bekannteste und bis heute meist verkaufte Parfum und das erste, das auf synthetischen Riechstoffen - den Aldehyden - beruht.
- Calice Becker (Quest International), Dior "J'adore" (1999), Karan Serie "DKNY Energy" (2002), Lauder Serie "Beyond Paradise", Joop! "What About Adam" (1997), Hilfiger "Tommy Girl"
- Pierre Bourdon (Fragrance Resources) u. a. Davidoff "Cool Water", Davidoff "Good Life", Dior "Dolce Vita" (1995 mit Maurice Roger), Saint Laurent "Kouros" (1981), Saint Laurent "Live Jazz", The Different Company "Poudre Iris"
- Jean Carles, Carven "Ma Griffe" (1946), Dior "Miss Dior" (1947 mit Paul Vacher), Dana "Canoe" (1935), Dana "Tabu" (1932), Schiaparelli "Shocking" (1937)
- Jacques Cavallier (Firmenich) "L'Eau d'Issey", "Bulgari for men" u. a.
- Bernard Chant (+ 1987), Serie "Aramis" (1965), Clinique "Aromatics Elixir" Gres "Cabochard"
- François Coty (1874-1934), begründete 1917 mit "Chypre" den neuen Typ der Chypre-Parfums, die vom Akkord aus Citrus-Frische im Kontrast zu Eichenmoos geprägt sind
- Ernest Daltroff (1867-1947), Gründer des Hauses Caron, kreierte die frühen, legendären Parfums des Hauses
- Jean Claude Ellena, "Meister der wasserfarbenen Aromen" (cit.Luca Turin), seit 2004 "Nase" der Maison Hermès mit der "Hermessence-Serie", u.a. Bulgari "The Vert"-Serie (1992), Van Cleef & Arpels "First" (1976), arbeitet auch für die elitären Nischen-Parfumanbieter The Different Compan und Les Editions de Parfums
- Johann Maria Farina (1685-1766), Createur von Eau de Cologne (1714)
- Tina Farina, schuf u. a. Duft Typologie, Tina Farina (1981)
- Edouard Fléchier, seit 2005 "Nase" der Maison Guerlain, Dior "Poison"-Serie (1985), Lacroix "C'est La Vie"
- Olivia Giacobetti, u.a. Shiseido "IUNX", Hermès "Hiris", Lubin "Idole" (2005), zahlreiche Parfums für L'Artisan Parfumeur
- Sophia Grojsman (IFF International Flavours & Fragrances) Boucheron "Jaipur" (1994 mit Jean Pierre Mary), Klein "Eternity" (1988), Lauder "Spellbound", Kenzo "Kashaya", Lagerfeld "Sun Moon Stars", Lalique "Parfum Lalique" (1992), Lancome "Tresor" (1990), Biagiotti "Sotto Voce", Saint Laurent Paris (1983)
- Aimé Guerlain (+ 1910) "Jicky" (1889)
- Jacques Guerlain (1874-1963) u.a. "Apres L’Ondée" (1906), "L’Heure Bleue" (1912), "Mitsouko" (1919), "Shalimar" (1925), "Sous Le Vent" (1933), "Vol de Nuit" (1933)
- Jean-Paul Guerlain, zog sich 2002 zurück, u.a. "Chamade" (1969), "Chant d'Arômes" (1962), "Jardins de Bagatelle" (1983), "Mahora" (2000), "Nahéma" (1979), "Parure" (1975), "Samsara" (1989)
- Pierre-François Pascal Guerlain (+ 1864), Gründer der Maison Guerlain, schuf die Eaux de Cologne
- Jean Guichard (Givaudan), Cacharel "Eau de Eden", Cacharel "LouLou" (1987), Klein "Obsession", Cartier "So Pretty" (1995), Celine "Pour Femme" (2000), Hermes "Concentre d'Orange Vert" (2004), Montana "Parfum de Peau" (1986), Ricci "Deci Dela", Ricci "Les Belles", Trussardi "Donna"
- Hugo Janistyn, schuf u. a. Russisch Leder für Farina (1966)
- Jean Kerléo ("Nase" der Maison Jean Patou von 1967 bis 1998 und Gründer der Osmothèque in Versailles) "1000" (1972), "Ma Liberte" (1987), "Privé", "Sublime" (1992), "Voyageur"; Lauder "Knowing"
- Francis Kurkdjian, Acqua di Parma "Iris Nobile" (2004 mit Françoise Caron), Arden "Green Tea"-Serie, Armani "Mania for men", Guerlain "Rose Barbare" (2005), Gaultier "Fragile" (1999), "Gaultier2" (2005), "Le Male" Joop! "Muse" (2003), Versace "Jeans Couture Glam",
- Sophie Labbé (IFF International Flavours & Fragrances) Cacharel "Promesse", Givenchy "Organza"-Serie, "G de Gigli", Ricci "Premier Jour" and "Boss Woman"
- Christophe Laudamiel, "American Beauty Wonderful" (2005), Clinique "Happy Heart", Lauder "Youth Dew Amber Nude" (2005), Kors "Island" (2005 mit Loc Dong), Lauren "Polo Blue" (mit Carlos Benaïm), Hilfiger "True Star Gold" (2005)
- Nathalie Lorson, Chopard "Wish", Dolce & Gabbana "D & G Pour Femme" (mit Max Gavarry), Brosseau "Ombre d'Or", Sander "Pure"-Serie (2003/2004 mit Ilias Ermenidis), Sander "Sensations" (2000 mit Alain Astori?),
- Annick Menardo, Bulgari "Black" (1998), Hugo Boss "Boss" (1998), Lancôme "Hypnose" (2005 mit Thierry Wasser), "Lolita Lempicka" (1997), Montana "Blu" (2000)
- Alberto Morillas, Bulgari "Blu"-Serie(2000), Klein "One"-Serie (1994 mit Harry Fremont), Cartier "Le Baiser du Dragon" (2003), Cartier "Panthère", Armani "Aqua di Gio", Lanvin "Oxygene"-Serie (2000), Hilfiger "Tommy" (1994 mit Annie Buzantian)
- Michel Morsetti für Caron: "Coup de Fouet" (1954), "Farnesiana" (1947), "Muguet du Bonheur" "Or et Noir" (1949), "Poivre" (1954), "Pour Une Femme" (1949), "Rose" (1949), "Tabac Noir" (1948), "With Pleasure" (1949)
- Paul Parquet, Houbigant "Chantilly" (1941), Houbigant "Fougere Royale" (1882)
- Jacques Polge seit 1978 die "Nase" für die Maison Chanel: "Bois Noir" (1987), "Chance" (2002), "Coco" (1984), "Coco Mademoiselle" (2001), "Cristalle" (1993), "Egoïste" (1990); für Ungaro: "Diva" (1984), "Senso" (1987), für Tiffany: "Pure Tiffany" (2003), "Sheer Tiffany" (1999), "Tiffany for Men" (1989)
- Olivier Polge, Bulgari "Eau Parfumée au Thé Rouge" (2005), Dior "Pure Poison" (2004 mit Dominique Ropion & Carlos Benaïm), "Dior Homme" (2005), Ungaro "Apparition for men" (2005), "Armani Code for women" (2006 mit Dominique Ropion & Carlos Benaim), Guerlain "Cuir Beluga" (2005), La Perla "Blue", Moschino "Friends Men" (2005), Viktor & Rolf "Flowerbomb" (2005 mit Carlos Benaïm and Domitille Michalon)
- Francois Robert, Lanvin "Vetyver" (2003), mehrere Parfums für Parfums de Rosine
- Guy Robert, Dior "Dioressence" (1979), Gucci "No. 1" (1972), Hermès "Caleche" (1961), Hermès "Equipage" (1970), Rochas "Madame Rochas" (original version, 1960), Rochas "Monsieur Rochas" (1969)
- Henri Robert, Chanel "Cristalle" (1974), Chanel "No. 19" (1970), Chanel "Pour Monsieur" (1955)
- Dominique Ropion, u.a. Dior "Pure Poison" (2004 mit Carlos Benaïm & Olivier Polge), Malle "Carnal Flowers" (2005), Malle "Une Fleur de Cassie", Malle "Vetiver Extraordinaire", Armani "Code for women" (2006 mit Carlos Benaim & Olivier Polge), Givenchy "Amarige" (1991), Givenchy "Very Irresistible for women" (mit Sophie Labbe & Carlos Benaïm), Givenchy "Ysatis" (1984)
- Vincent Roubert, Coty "A Suma", Coty "L'Aimant" (1927 mit François Coty), Coty "L'Or" (1912), Coty "Vertigo", Jacques Fath "Green Water" (1947), Jacques Fath "Iris Gris" (1947)
- Maurice Roucel (Quest International), Bond no. 9 "Broadway Nite" (2003), Bond no. 9 "New Haarlem" (2003), Bond no. 9 "Riverside Drive", Castelbajac "Castelbajac", Malle "Musc Ravageur", Strehle "Strenesse", Gucci "Envy", Hermès "24 Faubourg", Krizia "K", Lalique "Pour Homme", Lutens "Iris Silver Mist" (1994)
- Edmond Roudnitska (1905-1996), für Christian Dior: "Diorama" (1948), "Dior-Dior", " Diorella" (1972), "Diorissimo" (1956), "Eau Fraiche" (1955), "Eau Sauvage" (1966), "Miss Dior" (1947); für Hermès: "Eau d'Hermès" (1949), Grande Eau d'Hermès; für Rochas: "Femme" (1944), "La Rose", "Mouche", "Mousseline", "Moustache" (1949)
- Michel Roudnitska (Sohn von Edmond), u. a. für DelRae (San Francisco), Malle "Noir Epices"
- Ralf Schwieger, Malle "Lipstick Rose", Hermès "Eau des Merveilles" (2004 mit Nathalie Feisthauer)
- Christopher Sheldrake, die "Nase" der Maison Serge Lutens, ab 2005 für Chanel tätig; u.a. "A La Nuit" (2000), "Ambre Sultan" (2000), "Arabie" (2000), "Chergui" (2001), "Clair de Musc" (2003), "Cuir Mauresque" (1996), "Daim Blond" (2004), "Datura Noir" (2001), "Douce Amère" (2000), "Miel de Bois" (2005), "Muscs Koublai Khan" (1998), "Rahat Loukoum" (1998), "Sa Majeste de Rose" (2000), "Santal Blanc" (2001), "Santal de Mysore" (2001), "Tubereuse Criminelle" (1999)
- Jean-Louis Sieuzac, Dior "Dune" (1991), Dior "Fahrenheit", de la Renta "Oscar" (1977), Rykiel "Sonia Rykiel", Saint Laurent "Opium" (1977)
- Paul Vacher († 1975), Dior "Miss Dior" (1947, mit Jean Carles), Lanvin "Arpège" (1927 mit Andre Fraysse)
Ausbildung und Organisationen
International bekannte Ausbildungsstätte für Parfümeure ist die ISIPKA (Institut Supérieur International du Parfum de la Cosmétique et de l'Aromatique Alimentaire) in Versailles.
Der bekannteste Branchenverband ist die US-orientierte Fragrance Association, die auch alljährlich den "Parfüm-Oscar" FiFi-Award in mehreren Kategorien vergibt.
Ab 2006 wird dieser Preis umbenannt als "Deutscher Parfümpreis" von der Fragrance Foundation Deutschland vergeben.
Wichtige Parfüm- und Duftwassermarken
Meist handelt es sich hierbei um Lizenzen bekannter Mode- und Schmuckhersteller oder Prominenter. Die Liste ist alphabetisch geordnet, in Klammer stehen exemplarisch Namen von bekannten Duftlinien.
- Armani (Acqua di Giò, Emporio, Code, City Glam, Armani mania, Sensi)
- Aramis (900, Aramis Classic, Tuscany)
- Balmain (Vent Vert, Monsieur Balmain)
- Hugo Boss (No. 1, Deep Red, In Motion, Elements, Boss Sport, Hugo, Soul, Energise, Baldessarini)
- Boucheron (Trouble)
- Bvlgari (Pour Homme, Black)
- Calvin Klein (ck one, ck be, Eternity, Obsession)
- Cartier (Pasha, Santos, Must, Déclaration, Le baiser du dragon)
- Cerruti (1881, CerrutiSi)
- Chanel (Chanel N°5, No. 19, Coco, Coco Mademoiselle, Allure, Pour Monsieur, Antaeus, Egoïste, Egoïste Platinum, Chance)
- Davidoff (Cool Water, Cool Water Game, Zino, Good Life, Relax, Silver Shadow)
- Dior (Fahrenheit, J'adore, Pure Poison, Miss Dior, Dune, Dior Homme)
- Farina gegenüber (Eau de Cologne)
- Gucci (Rush, Envy, Envy me)
- Dolce & Gabbana (Light blue, Sicily, Pour Homme, Masculine)
- Jean-Paul Gaultier (Classique, Le Male, Fragile, Gaultier2)
- Givenchy (Very Irresistible, Ysatis, Organza, Gentleman, Pi, Xeryus Rouge)
- Guerlain (Shalimar, Chamade, L'Instant, Vetiver, Habit Rouge, Vol de Nuit, Mitsouko, L'Heure Bleue)
- Hermès (Calèche, Equipage, Rocabar, Eau de Merveilles)
- Tommy Hilfiger (Tommy, Tommy Girl)
- Gabriela Sabatini (Wild Wind, Dévotion, Magnetic)
- Jil Sander (No.4, Pure, Sun, Sport, Sensations)
- Joop! (Homme, Femme, Le Bain, Jump, Rococo)
- KEIKo MECHERI (Loukhoum, Peau de Peche, Hanae, Scarlett, Genie de Bois, White Petals)
- Kenzo (Pour Homme, Pour Femme, Flower)
- Calvin Klein (CK One, cK Be, Obsession, Escape, Eternity, Euphoria)
- Estée Lauder (Youth Dew, Alliage, White Linen, Intuition, Pleasures, Beyond Paradise)
- Lacoste (Touch of Pink, Lacoste Red, Original homme)
- Lancôme (Trésor, Hypnose)
- Ralph Lauren (Romance, Safari, Polo, Polo Extreme, Polo Sport, Polo Black)
- MONTALE (Oud Queen Rose, Aoud Lime, Sweet Oriental Dream, Soleil de Capri, White Musk, Embruns D'Essaouira, Greyland)
- Muelhens (Tosca, 4711 Echt Kölnisch Wasser)
- Thierry Mugler (Angle, Alien)
- Paco Rabanne (Pour Homme)
- Rochas (Femme, Eau de Rochas, Rochas Man, aquaman)
- Shiseido (Vocalise, )
- Valentino (Vendetta, Very, V)
- Versace (Essence Emotional)
- Yves Saint Laurent (Le male, Kouros, Opium, Rive Gauche, Paris, Jazz, Baby Doll, Pour homme, Cinéma, In love again)
Wichtige Parfüm- und Duftwassermarken nach Entstehungsjahr geordnet
1714: Eau de Cologne von Farina (Johann Maria Farina 1685-1766)
1804: 4711 Echt Kölnisch Wasser von Mülhens
1882: Fougère Royale von Houbigant. Erstes Parfum dieses Duftfamilie.
1889: Jicky von Guerlain (Aimé Guerlain). Erstes Parfum des modernen Typs mit Aldehyden.
1917: Chypre von François Coty. Erstes Parfum dieser Duftfamilie.
1919: Mitsouko von Guerlain (Jacques Guerlain)
1919: Tabac Blond von Caron (Ernest Daltroff)
1921: N°5 von Chanel (Ernest Beaux). Bis jetzt erfolgreichstes Parfum.
1925: Shalimar von Guerlain (Jacques Guerlain). Begründet Typ des orientalischen Parfums.
1927: Arpège von Lanvin (André Fraysse)
1929: Soir von Paris by Bourjois (Ernest Beaux)
1930: Joy von Jean Patou (Henri Alméras). Nach N°5 bis jetzt das zweiterfolgreichste Parfum.
1934: Pour Un Homme von Caron (Ernest Daltroff)
1944: Bandit von Robert Piguet (Germaine Cellier)
1945: Femme von Rochas (Edmond Roudnitska)
1948: L'Air du temps von Nina Ricci (Francis Fabron)
1956: Diorissimo von Christian Dior (Edmond Roudnitska)
1959: Monsieur von Givenchy
1959: Cabochard von Parfums Grès (Bernard Chant); Tabac Original
1965: Aramis Classic von Aramis/Lauder
1966: Eau Sauvage von Christian Dior (Edmond Roudnitska)
1969: Ô von Lancôme (Robert Gonnon)
1975: Grey Flannel von Geoffrey Beene
1977: Opium von Yves Saint-Laurent (Jean-Louis Sieuzac)
1978: Azzaro Pour Homme von Azzaro (Gérard Anthony, Martin Heiddenreich, Richard Wirtz); Magie Noire von Lancôme (PFP); Ralph Lauren Polo von Lauren
1979: Anaïs Anaïs von Cacharel (Roger Pellegrino)
1981: Nombre Noir von Shiseido (Serge Lutens, Jean-Yves Leroy)
1983: Paris von Yves Saint-Laurent (Sophia Grosjman)
1984: Coco von Chanel (Jacques Polge)
1985: Poison von Christian Dior (Jean Guichard); Boss No. 1 by Boss
1987: Loulou von Cacharel (Jean Guichard)
1988: Cool Water von Davidoff (Pierre Bourdon)
1990: Trésor von Lancôme (Sophia Grosjman); Egoiste by Chanel
1992: Angel von Thierry Mugler (Olvier Cresp and Yves de Chiris)
1993: Jean-Paul Gaultier von Jean-Paul Gaultier (Jacques Cavallier); Egoiste Platinum von Chanel
1995: CK One von Calvin Klein (Firmenich)
1995: Dolce Vita von Christian Dior (Pierre Bourdon und Maurice Roger)
1995: Le Mâle von Jean-Paul Gaultier (Francis Kurkdjian)
1996: CK be von Calvin Klein (Firmenich)
2001: Coco Mademoiselle von Chanel (Jacques Polge)
2001: Nu von Yves Saint-Laurent (Jacques Cavallier)
Zitate
Siehe auch
Weblinks
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