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Die Parallele Schnittstelle bezeichnet einen Ein-/Ausgang eines Computers oder eines Peripheriegerätes. Es muss nicht nur ein Computer sein, auch andere digitale Geräte sind üblich. Bei der Datenübertragung über eine parallele Schnittstelle werden mehrere Bits gleichzeitig – also parallel – übertragen (siehe: Parallele Datenübertragung).

In Bezug auf Peripheriegeräte ist mit "parallele Schnittstelle" meist ein Anschluss nach IEEE 1284 gemeint.

Kontrollbausteine für parallele Schnittstellen


Das Bindeglied zwischen der anzuschließenden Peripherie und dem im Gerät verwendeten Mikroprozessor oder Mikrocontroller ist ein für diesen Verwendungszweck speziell optimierter Baustein, der zumeist als PIO (engl.: parallel input/output) oder PPI (engl.: programmable peripheral interface) bezeichnet wird. Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählt neben der Steuerung der Datenübertragung und dem Zwischenspeichern der Daten auch häufig die Anpassung der Signalpegel. Bausteine für parallele Schnittstellen sind in vielen Formen und Varianten anzutreffen. Je nach Hersteller war das Anschlußschema der Bausteine so beschaffen, dass sie sich besonders leicht an eine bestimmte Prozessor-Familie, in der Regel die des Herstellers, z.B. Zilog (Z80-PIO für die Z80-CPU) oder Intel (8255 für die 8080/8086-Familie) anschließen ließen.

Siehe auch


BussystemSchnittstelle (Hardware)

 

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