article

Eine Papiermühle ist ein gewerblicher Betrieb zur Herstellung von Papier.

Schauanlagen, Museen


Geschichte


Die erste deutsche Papiermühle (Papiermacherwerkstatt) wurde 1390 von dem Nürnberger Handelsherrn Ulman Stromer (1329 -1407) in Betrieb genommen. Er hatte 1389/1390 eine alte Kornmühle, die Gleismühl an der Pegnitz bei Nürnberg, zu einer Papiermühle umbauen lassen, die mit Wasserradantrieb arbeitete. Als Holzschnitt findet sie sich auf einer Darstellung der Stadt Nürnberg in Hartmann Schedels Weltchronik von 1493.

Orte


Folgende Orte in Deutschland bzw. in der Schweiz tragen die Bezeichnung Papiermühle:

  • ein Gebäude in der Schweizer Gemeinde Rapperswil, welches 1684 erstellt und 1713 erweitert wurde. Das Gebäude wurde um 1999 durch die Besitzerfamilie Brändlin in Lofts umgewandelt, nachdem es ab 1811 in deren Besitz bzw. der Firma 'Gebrüder Brändlin' war.

  • ein Ortsteil von Godendorf im Landkreis Mecklenburg-Strelitz (Nähe Neubrandenburg im Nordosten Deutschlands) "Godendorfer Papiermühle", die Pappenmühle existierte bis zur Demontage 1945 und ist heute ein Wohnhaus.

Siehe auch


Web-Links


Literatur


  • Günter Bayerl: Die Papiermühle. Vorindustrielle Papiermacherei auf dem Gebiet des alten deutschen Reiches - Technologie, Arbeitsverhältnisse, Umwelt, 2 Teile, Peter Lang, Frankfurt/Main u.a., 1987

Mühle | Industrie | Museum | Papierherstellung

Paper mill | Papeterie | Papiermolen

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Papiermühle".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld