| Papaya | ||||||||||||
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| Papaya.jpg | ||||||||||||
| : | Rosenähnliche (Rosidae) |
| : | Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida) |
| : | Kreuzblütlerartige (Brassicales) |
| : | Melonenbaumgewächse (Caricaceae) |
| : | Melonenbäume (Carica) |
| : | Papaya |
Es ist ein kleiner unverzweigter Baum, der einzelne Stamm erreicht Wuchshöhen von fünf bis zehn Metern. Die Laubblätter sind spiralig um den Stamm angeordnet und werden kontinuierlich nach einer gewissen Zeit (also nicht in bestimmten Jahreszeiten) abgeworfen, so dass der Stamm unten kahl ist und oben ein "Schopf" von Blättern ist. Am Stamm bleiben Blattnarben erhalten. Die großen Blätter haben einen Durchmesser von 50 bis 70 cm, sie sind gestielt und tief gelappt (sieben Lappen). Am ganzen Stamm (Kauliflorie), in den Blattachseln, werden Blüten und dann auch die Früchte gebildet.
Die Frucht wird länglich-oval etwa 15 bis 45 cm im Längsschnitt und 10 bis 30 cm im Durchmesser groß und kann ein Gewicht von 3 bis 6 kg erreichen. In Europa kommt fast ausschließlich die hawaiianische oder brasilianische Papaya in den Handel, deren Exemplare lediglich 0,5 kg erreicht. Die Schale der vollständig ausgereiften Frucht ist gelblich-grün, das Fruchtfleisch ist hellorange bis rosa und enthält in der Fruchtmitte schwarze Kerne die von einem Häutchen umgeben sind. Die Kerne der Papaya enthalten große Mengen an Papain, einem eiweißspaltenden Enzym. Sie wurden früher in der Volksmedizin als Entwurmungsmittel verwendet und heute in Pulverform als Zartmacher für Fleisch. Sofern sie in der Küche nicht zur Verfügung stehen reicht es jedoch aus, rohes Fleisch in die Blätter des Papayabaums einzuwickeln oder in frischen Papayasaft einzulegen um diesen Effekt zu erzielen, ein ähnlicher Effekt lässt sich ebenfalls mit frischem Ananassaft erreichen.
Unreife Früchte können wie Gemüse verarbeitet werden und werden unter anderem für Chutneys, Currys, und Salsas verwendet. Im Nordosten Thailands, dem Isaan, ist ein (sehr) scharfer Salat aus unreifen Früchten mit in Fischsauce eingelegten Krebsen und Klebreis das Nationalgericht.
Das reife Fruchtfleisch hingegen schmeckt angenehm süßlich, mit etwas Zitronensaft und Zucker oder Ingwer wird der Geschmack noch verstärkt. Auch die Kerne der Papaya sind essbar; sie haben einen scharfen Geschmack, der an Kresse erinnert.
Zu beachten ist, dass die Frucht kaum nachreift. Es sollte also beim Kauf unbedingt auf die nötige Reife geachtet werden. Diese kann an der Farbe (gelb oder rot, nicht grün) und vor allem an der Festigkeit erkennen: je leichter sich die Frucht mit dem Finger eindrücken lässt, desto reifer. Die Frucht ist niemals "überreif" (außer wenn sie zu gären beginnt), extrem weiche Exemplare zeichnen sich durch einen besonders intensiven und süßen Geschmack aus; lediglich der Einsatz als Dekor kann durch die mangelnde Festigkeit problematisch werden. Dafür ist sie übrigens bestens geeignet, da sie an der Luft kaum oxidiert.
| Tagesbedarf eines Erwachsenen bei 100g | |||
| Kalium | Calcium | Magnesium | Vitamin C |
| 11% | 3% | 14% | 109% |
| 100g Papaya enthalten: | |||||||
| kcal | kJoule | Wasser | Fett | Kalium | Calcium | Magnesium | Vitamin C |
| 13 | 54 | 88-96 g | 0,1 g | 211 mg | 21 mg | 41 mg | 80 mg |
بابايا | Melontræ | Papaya | Papajo | Carica papaya | Papaija | Papaye | פפאיה | Pepaya | Carica papaya | パパイヤ | Papaja | പപ്പായ | Pokok Betik | Papaja | Mamão | Papaya | Papaya | பப்பாளி | 番木瓜 | Bo̍k-koe