| Papageifische | ||||||||||||
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| Midnight parrotfish.jpg (Scarus coelestinus)]] | ||||||||||||
| : | Echte Knochenfische (Teleostei) |
| : | Stachelflosser (Acanthopterygii) |
| : | Barschartige (Perciformes) |
| : | Lippfischartige (Labroidei) |
| : | Lippfische (Labridae) |
| : | Papageifische |
Papageifische bewohnen in großen Gruppen ausschließlich tropische Meere. Die meisten Arten leben an Korallenriffen. Einige bewohnen Seegraswiesen und die oberen Zonen an Felsriffen. Mit ihren schnabelartigen Zähnen weiden sie die niedrige Pflanzendecke an den freien Kalkoberflächen der Korallenriffe ab. Dabei wird auch das Sediment entfernt. Andere Arten lassen das Sediment stehen und ernähren sich nur von den Pflanzen, wie den Fadenalgen. Durch diese Ernährungsweise tragen Papageifische erheblich zur natürlichen Erosion der Korallenriffe bei. Eine Ausnahme bildet der Büffelkopf-Papageifisch (Bolbometopon muricatum). Er ernährt sich vor allem von lebenden Korallen.
In der Nacht scheiden einige Arten einen Schleimkokon ab, in dem sie sich zur Ruhe begeben. Der Kokon ist vorne und hinten offen, damit das Wasser durchfließen kann. Andere Arten schlafen in Spalten.
Ihre Zähne sind zu einem Schnabel verwachsen. Einen zweiten Kiefersatz in der Kehle, bildet ein modifizierter Pharyngealapparat. Die Schlundknochen sind in Reihen angeordnet. Ihre Nahrung, die vorwiegend aus Pflanzen besteht, mahlen sie zwischen dem oberen und unteren Kiefer zu einer feinen Paste.
Papageifische haben eine komplizierte Fortpflanzungsweise, die sie mit den Lippfischen teilen. Papageifische sind Hermaphrotiden. Das heißt, sie können wahlweise Weibchen oder Männchen sein.
Es gibt bis zu drei Farbphasen die durchlaufen werden. Während die Jungfische meist dem weiblichen Geschlecht angehören, sind die Individuen der Terminalphase männlich.
Die sekundäre Männchen halten sich entweder einen kleinen Harem oder besetzen temporäre Fortpflanzungsplätze. Beim Laichen sind in diesen Fällen jeweils nur ein TP-Männchen und ein IP-Weibchen beteiligt. Bei den Laichakten kann es vorkommen, das primäre Männchen sich den Laichakt erschleichen. Sie nähern sich den Paaren in der Farbe eines Weibchens und lassen beim Laichen große Mengen von Sperma ins Wasser. Dabei haben sie wegen ihren größeren Hoden eine höhere Kapazität die Eier zu befruchten als die TP-Männchen. Beim Massenablaichen geben beide ihr Sperma ab.
Lippfische (Labridae) ├─Schweinslippfische (Hypsigenyae) └─NN ├─NN │ ├─Labrini │ └─NN │ ├─Papageifische (Scaridae) │ └─Prachtlippfische (Cheilinini) └─Weitere Unterfamilien bzw. Triben der Lippfische
Bei den Papageifischen gibt es zehn Gattungen mit etwa 80 Arten. Die Farbmuster der Geschlechter innerhalb einer Art sind so unterschiedlich, dass die Forscher lange Zeit von verschiedenen Arten ausgegangen waren und somit etwa um die 350 Arten irrtümlich wissenschaftlich beschrieben wurden.
Parrotfish | Scaridae | Papūgžuvinės | Papegaaivis | Skarusowate | Scaridae
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