Die Panzerartillerie ist der Gesamtbegriff eines Truppenteils der Artillerie die anstatt mit nicht selbstfahrenden Geschützen bzw. Geschützen auf Selbstfahrlafetten mit voll gepanzerten Panzerhaubitzen ausgerüstet ist. Die Konstruktion des Fahrgestells mit Gleisketten wird in der Regel von einem Kampfpanzers in originaler oder modifizierter Form übernommen, Wanne und Geschützturm unterscheiden sich wegen der unterschiedlichen Anforderungen grundlegend von denen eines Kampfpanzers. Diese Form der Artillerie hat den Vorteil, dass sie schnelle Positionswechsel erlaubt bevor die gegnerische Artillerie zurückfeuern kann und dass sie den Besatzungen im Falle von Angriffen einen guten Panzerschutz bietet.
Der Truppenführer hat eine Möglichkeit, den Schwerpunkt auf dem Gefechtsfeld schnell und flexibel zu bilden oder zu verlegen. Dabei sind die Autonomie der Feuerleitung und der Navigation, sowie die Mobilität und die große Zahl an zur Verfügung stehenden Munitionssorten entscheidend für ihren Einsatzwert.
Die moderne Panzerartillerie verfügt in der Regel über Spreng-, Leucht-, Nebel-, Bomblett- und endphasengelenkte Geschosse.
Häufig wird in westlichen Armeen die US-amerikanische Panzerhaubitze M109 aus den 60er Jahren verwendet, neuestes Modell der Bundeswehr ist die Panzerhaubitze 2000 von Krauss-Maffei Wegmann. Die Panzerhaubitze 2000 erreicht mit Standardmunition eine Reichweite von 30 km, mit reichweitengesteigerter Munition hat sie eine maximale Reichweite von 40 km.
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