article

Als Panisbriefe (Litterae panis, Vitalltium, Alimoniae) (von lat.: panis, Brot) bezeichnet man Brot- oder Versorgungsbriefe, die von deutschen Kaisern seit dem 13. Jahrhundert für bedürftige Personen, "ohne Unterschied des Standes, Geschlechtes oder der Religion" ausgestellt wurden. Sie verpflichteten den Inhaber einer geistlichen Pfründe, beispielsweise eine geistlichen Stiftung, oder ein Kloster, den Besitzer des Briefes, den sogenannten "Panisten" oder "Brötling", zeitweilig oder lebenslänglich zu versorgen. Von Friedrich dem Großen wurde diese Einrichtung abgeschafft.

Siehe auch: Gnadenbrot, Almosen

MittelalterKirchenwesenRechtsgeschichte

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Panisbrief".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld