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Die am dichtesten besiedelten Gebiete liegen an der pazifischen Küste und um die Kanalzone. Über die Hälfte der Bevölkerung lebt in Städten (siehe auch: Liste der Städte in Panama)
An der nördlichen, der karibischen Küste ist von Januar bis März/April „Trockenzeit”, ab Ende Juli bis September „kleinen Trockenzeit”. Die Inselgruppe Bocas del Toro im äußersten Nordwesten Panamas beherbergt einen Nationalpark und ist mit ihren weißen Stränden eines der beliebtesten Touristenziele von Panama. Die Flora und Fauna ist durch den Tourismus zunehmend bedroht. Die östliche Karibikküste ist Heimat der Kuna Yala-Indianer (auch San Blas), durch geographische Barrieren isoliert und auch aus diesem Grunde vom Massentourismus noch weitgehend verschont.
Diese Gegend liegt etwa auf halber Strecke zwischen Panama City und David. Auf der gesamten Fahrt via Pedasi überwiegen Weideflächen, die nur gelegentlich von Reis- und Maisanbauten unterbrochen werden. Nach und nach geht die Strecke in das Canajagua-Bergland über, in dem die Erosion eigenartige, kegelartige Hügel hinterlassen hat. Im südwestlichen Teil, dem trockensten Gebiet Panamas, liegt der etwa 8.000 ha große, halbwüstenartige Nationalpark Parque Nacional Sarigua.
Darién ist großteils von dichtem Dschungel gekennzeichnet. Für Touristen ist sie gefährlich, da hier Schmuggler und Drogenhändler, sowie Widerstandskämpfer eine staatliche Ordnung und Sicherheit weitgehend ausgeschaltet haben.
(siehe auch: Liste der Nationalparks in Panamá)
Die Bevölkerung Panamas ist überwiegend christlich; 80 % sind Katholiken und 15 % Protestanten. Die amtliche Bezeichnung der Einwohner lautet „Panamaer”. Umgangssprachlich wird auch oft die Bezeichnung „Panamenier” abgeleitet von span. „Panameños” oder Englisch „Panamenians” benutzt.
Zwei Drittel der Panamaer sind Mestizen, also Mischlinge aus Indios und Europäern. Die zweitstärkste Gruppe bilden die Schwarzen und Mulatten mit 13 % und darauf folgen mit 10 % die Kreolen. Die Indios (v.a. Guaymi) haben einen Anteil von 8,3 % an der Bevölkerung.
Hauptartikel: Geschichte Panamas
Panama war bis 1811 Teil des spanischen Kolonialreiches. Im Jahr 1821 spaltete es sich von Spanien ab und wurde Teil von Großkolumbien unter Simón Bolívar.
Mit Unterstützung der USA spaltete sich das heutige Panama am 3. November 1903 von Kolumbien ab. Gleich darauf unterzeichneten panamaische Unterhändler einen Vertrag (Hay–Bunau Varilla), der den USA erlaubte, den Panama-Kanal zu bauen und gleichzeitig die Hoheitsrechte für das Gebiet um den Kanal für sich zu beanspruchen. Es entstand dabei die Panamakanal-Zone. Zwischen 1904 und 1914 errichteten Ingenieure der US Army den Panama-Kanal.
Von 1959 bis 1962 wurde die „Puente de las Américas”, eine den Kanal überspannende Brücke, unter den US-Amerikanern erbaut, die über 40 Jahren die einzige Landverbindung zwischen Nord- und Südamerika bleiben sollte. Am 15. August 2004 wurde eine zweite Brücke namens „Puente del Centenario” unter der scheidenden Präsidentin Mireya Moscoso eröffnet, wurde allerdings erst 2005 in Betrieb genommen.
1964 kam es in der Panamakanal-Zone zum Flaggenstreit zwischen den USA und Panama.
Am 7. September 1977 wurde der Torrijos-Carter-Vertrag unterzeichnet (dem Vertrag den Namen gegeben haben der damalige Präsident Panamas, Omar Torrijos, und der damalige US-Präsident Jimmy Carter), der die Übertragung der gesamten Kanalzone von den USA an Panama bis Ende 1999 zusicherte.
Im Dezember 1989 wurde der Diktator Manuel Noriega, der Panama nach dem mysteriösen Tod von Omar Torrijos 1981 mit Hilfe des Militärs regierte, durch die USA (unter George H. W. Bush) in der Operation Just Cause gestürzt. Bis zu seinem Sturz war Noriega einer der wichtigsten Verbündeten der Vereinigten Staaten in Mittelamerka.
Am 31. Dezember 1999 um 12:00 Uhr nach dem Toriijos-Carter-Vertrag, wurden das gesamte US-Gebiet entlang des Kanals sowie alle US-amerikanischen Militärbasen offiziell an Panama übergeben.
Seit September 2004 ist Martín Torrijos (ein Sohn von Omar Torrijos) Präsident Panamas.
Panama ist verwaltungsmäßig in neun Provinzen (provincias) und acht Territorien (comarcas) eingeteilt. In den autonomen Territorien gibt es eine Selbstverwaltung der drei indianischen Volksgruppen Kuna, Ngöbe-Buglé und Emberá-Wounaan:
Provinzen:
Autonome Territorien:
Nationalfeiertag ist der 3. November, an dem der Unabhängigkeit von Kolumbien gedacht wird. Ein herausragend bereichernder Teil der panamaischen Kultur sind, wie in den meisten lateinamerikanischen Staaten, Musik und Tanz. Historische, typische sowie moderne Tänze aus dem Nachbarland Kolumbien und den Bruderstaaten aus der Karibik formen, zusammen mit den typischen lateinamerikanischen Tänzen, eine große Vielfalt.
Zu nennen sind dazu:
Die meisten Tänze werden nach wie vor durch die breite Bevölkerung beherrscht, da sie für das Nachtleben unabdingbar sind.
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