| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pama.gif | map_at_pama.png | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Burgenland | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Neusiedl am See (ND) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 26,4 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 1.005 (Stand: 15. Mai 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 2422 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 10715 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Verwaltung: | Gemeinde Pama 2422 Pama | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Offizielle Website: | http://www.gemeinde-pama.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | post@pama.bgld.gv.at | ||
Auf ungarisch heißt die Gemeinde Mosonkörtvélyes.
Das nicht besiedelte Gebiet wird landwirtschaftlich genutzt, Wälder sind kaum vorhanden. Ein Teil des Gemeindegebiets wurde zum Trappenschutzgebiet erklärt.
Die Weite der Landschaft lädt zum Reiten und Radfahren ein, wofür im Zuge des Ausbaues der Bahnstrecke auch ein ausgedehnten Radwegnetz errichtet wurde.
Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Mosonkörtvélyes verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).
Als Kuriosum ist zu erwähnen, dass gerader dieser kleine Ort, als einer der ganz wenigen im Burgenland über 2 Fußballvereine verfügt (SK Pama und UFC Pama), welche in erbitterter Konkurrenz zueinander stehen.
Die Infrastruktur entspricht der einer Gemeinde dieser Größe üblichen. So existieren ein Kindergarten und eine Volksschule (beide zweisprachig), eine Musikschule, 2 Lebensmittelläden, 2 Gasthöfe, eine Anzahl von Heurigenlokalen und eine Bank. Die Postfilliale musste im Zuge von Einsparungsmaßnahmen geschlossen werden, ein Postpartner übernahm deren Agenden.
In Pama sind (Stand: Anfang 2005) 2 niedergelassene Ärzte für Allgemeinmedizin tätig.
Weiters verfügt die Gemeinde über einen Bahnhof von dem aus ca. im 2-Stunden-Rhythmus Züge nach Wien und Bratislava verkehren.
An Sportanlagen stehen neben den bereits erwähnten Radwegen 2 Fußballplätze, eine Tennisanlage sowie ein Beachvolleyballplatz zur Verfügung. Ein ehemaliger Löschteich wird in den Wintermonaten von den Kindern des Ortes als Eislaufplatz benutzt.
Im Jahr 2004 wurden in Pama, wie auch in vielen Nachbargemeinden zum Teil schon zuvor, Windkraftanlagen errichtet.
Aufgrund der exponierten Lage an der Schengen-Ostgrenze befindet sich in Pama ein Bundesheer-Stützpunkt für den Assistenzeinsatz zur Überwachung der Grenzen. Außerdem sind in einem der Gasthöfe einige Asylwerber untergebracht.
Lajtakörtvélyes | Pama | Pama