Das palästinensische Flüchtlingsproblem ist ein Teilaspekt des Nahostkonflikts und bezeichnet die Frage, was mit den vor dem arabisch-israelischen Krieg (1948; ca. 950.000, d.h. ca. 80 % der damaligen Bevölkerung) und später im Sechs-Tage-Krieg (1967; ca. 300.000 Flüchtlinge) geflohenen Palästinensern geschehen soll. Die ehemaligen Flüchtlinge und ihre Nachkommen leben heute in Jordanien, Libanon und anderen arabischen Staaten, unterstützt vom UNRWA, einer Hilfsorganisation der UNO, in immer noch so genannten Flüchtlingslagern und bilden in den jeweiligen Ländern eine Minderheit, die, außer in Jordanien, keine staatsbürgerlichen Rechte besitzt und teilweise systematisch diskriminiert wird. Von den arabischen Staaten werden sie als Druckmittel gegen Israel im Nahostkonflikt eingesetzt. Das hierbei eingeforderte Recht auf Rückkehr wird von Israel bis heute abgelehnt, da es dadurch die demographische Identität des Staates Israel als jüdischem Staat in Frage gestellt sieht: Israelische Araber, also nicht-jüdische Bewohner Israels, die nicht geflüchtet waren, stellen knapp ein Fünftel der israelischen Bevölkerung und besitzen – abgesehen von mit dem Militärdienst verbundenen Privilegien – volle staatsbürgerliche Rechte wie das Wahlrecht sowie eigene Schulen und kulturelle Einrichtungen, teilweise auch eine eigene Zivilgerichtsbarkeit. Arabisch ist zweite Staatssprache in Israel.
Der Landbesitz, die Häuser und bewegliche Habe der Flüchtlinge wurden zum großen Teil von Israel enteignet.
Flucht beziehungsweise Vertreibung der Palästinenser im Zusammenhang mit dem UN Teilungsbeschluss und dem anschließenden arabisch-israelischen Krieg gehört bis heute zu den umstrittensten Kapitel in der Geschichte des Nahen Ostens. Von arabischer Seite wird diese als geplante Vertreibungsaktion aufgefasst, so z. B. Sami Hadawi:
Angestoßen durch die so genannten „Neue israelische Historiker“, kam es in der israelischen Gesellschaft zu einer breiten Debatte über diese Versionen.
In Bezug auf die genaue Zahl der Flüchtlinge differieren die verschiedenen Quellen stark. Während die offizielle israelische Zahl bei 520.000 bis 530.000 liegt, sprechen arabische Quellen von 900.000. Die UNRWA, die für die Flüchtlinge zuständige Hilfsorganisation, nennt 726.000.
Der Jischuw (die jüdische Gemeinschaft), der bereits staatsähnliche Strukturen aufwies und sich selbst verwaltete, war davon weniger betroffen, für die arabische Bevölkerung war dies jedoch katastrophal. Im Januar kamen arabische Freischärler und Soldaten der Arab Liberation Army ins Land und attackierten jüdische Siedlungen und wichtige Verbindungsstraßen. Anschläge der jüdischen Terrororganisation Irgun taten das ihre, um die Gewalt anzuheizen. Die Hagana ging bald von einer Strategie der Zurückhaltung zu einer der „active defense“ über, fürchtend, dass The Arabs were interpreting the Jews´ purely defensive strategy as a sign of weakness. In dieser Periode fand eine, zahlenmäßig noch geringe, Flucht aus den Gebieten im Herzen des zukünftigen jüdischen Staates statt, vornehmlich aus Haifa, Jaffa, den Dörfern in deren Umgebung und den Dörfern in der Küstenregion.
In den Städten war es zuerst die Ober- und Mittelklasse, die sich dem Chaos durch Flucht entzog. In den Städten war es zu Nahrungsmittelknappheit gekommen, die Verwaltung war zusammengebrochen, und zu steigender Kriminalität, verursacht durch die irregulären Truppen. Die Flucht der Ober- und Mittelklasse verstärkte das Chaos noch, da mit ihnen die traditionelle Führerschaft der palästinensischen Araber verschwand, die die wichtigsten Rollen in der Verwaltung und Wirtschaft besetzt hatten. Ihre Motive waren sowohl, sich zeitweilig in Sicherheit zu bringen als auch ein generelles Misstrauen in eine zukünftige jüdische Herrschaft. Arabische Beamte fürchteten: in the Jewish state they wouldn't have any chance of advancement in their careers because precedence would be given to Jews.
In den Dörfern dagegen war die Flucht klar auf Angriffe der Hagana und der Irgun oder, mehr noch, Furcht davor, zurückzuführen. Hinzu kam noch ein Gefühl der Isolation und einer besonderen Verwundbarkeit mitten in jüdischem Territorium. Die Flucht beschränkte sich allerdings auf die Gebiete, in denen jüdische Siedlungen durch arabische Angriffe gefährdet wurden. In einigen Fällen wurden Dorfbewohner von der Hagana aus strategischen Gründen vertrieben, in wenigen wurden Dörfer auf Befehl arabischer Irregulärer evakuiert.
Allgemein betrachteten die Flüchtlinge während dieser Periode ihr Exil als temporär: They expected the intervention, and possibly victory, of the Arab states.
In ihm wurde zum ersten Mal definitive Anweisung zur Eroberung arabischer Siedlungen in Israel und zur Verringerung des feindlichen Potentials des Partisanenkrieges gegeben. Plan D enthielt detaillierte Anweisungen zur Behandlung der arabischen Bevölkerung, er schrieb vor, ihr Recht auf eine Fortführung des gewohnten Lebens zu beachten, solange sie die Oberhoheit der Militärregierung anerkannte.
Die erste Anweisung wurde erfüllt, die zweite nicht. Zu dieser Zeit begann der Massenexodus der Palästinenser.
Ein Massaker markierte den Beginn. Am 9. April griffen Einheiten der Irgun und der Lechi, mit Unterstützung der Hagana, das Dorf Deir Yasin an. Deir Yasin war dem Jischuw freundlich gesinnt und hatte keine arabischen Freischärler beherbergt. Nach der Einnahme des Dorfes durch die Hagana ermordeten Irgun und Lechi 250 Einwohner des Dorfes, Männer, Frauen und Kinder. Ein Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, der Deir Yasin am Tag nach dem Massaker besucht hatte, berichtet:
Jaffa, die größte arabische Stadt in Palästina, war im Teilungsplan dem arabischen Staat zugesprochen worden. Die Hagana plante keine Eroberung Jaffas, am 25. April begann jedoch der Irgun einen Angriff auf Jaffa. Ein dreitägiges Bombardement mit Mörsern unterminierte die Moral in der umzingelten Stadt. Diesmal kamen die Briten – politisch schwer angegriffen wegen ihres Verhaltens in Haifa – der Stadt mit Truppen zu Hilfe. Jaffa blieb jedoch von jeglicher Versorgung und anderen arabischen Zentren abgeschnitten.
Die Evakuierung arabischer Städte spielte sich meist nach einem ähnlichen Muster ab. Die Hagana eroberte die umliegende Dörfer, der Nahrungsmittelnachschub war damit unterbrochen, die örtlichen Führer, wenn sie noch da waren, flohen und ließen die Stadt führungslos und in einem wirtschaftlichen Chaos zurück. Hinzu kamen die Nachrichten vom Fall anderer Städte, die ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit verursachten; die undisziplinierten Freischärler, die mehr die Bevölkerung schädigten als die Stadt wirksam zu verteidigen; die Mörserattacken der Hagana sowie die zahlreichen Flüchtlinge aus anderen Gebieten. All diese Faktoren unterminierten die Moral der Bevölkerung und trieb die Leute zur Flucht. Im Fall von Akko kam außerdem noch eine Typhus-Epidemie hinzu.
Die Dörfer dagegen wurden größtenteils direkt aufgrund jüdischer Angriffe im Rahmen von Plan D verlassen: Plan D had specified that such villages, strategisch wichtigen Gebieten für die Juden if offering resistance, should be destroyed and their inhabitants expelled. Aus den Dörfern gab es keine „schleichende“ Abwanderung über einen längeren Zeitraum hinweg, vielmehr flohen während der jüdischen Angriffe alle Einwohner ebenso wie die Freischärler. In zunehmendem Maß fanden jedoch auch Vertreibungsaktionen der Israelis statt, speziell in der Küstenregion. Teilweise wurde physischer Druck ausgeübt. Anderswo setzte man auf so genannte „Flüsterkampagnen“, bei denen die jüdischen Bürgermeister angewiesen wurden, den Bewohnern der arabischen Nachbardörfer zuzuflüstern, es seien jüdische Verstärkungen eingetroffen, und ihnen den freundschaftlichen Rat zu geben, zu fliehen solange noch Zeit war. Es wurden keine Unterschiede gemacht zwischen friedlichen, dem Jischuw freundlich gesonnenen Dörfern und solchen, die Milizen beherbergt hatten. Die Hagana ließ sich auch nicht auf Verhandlungen ein; Dorfgemeinschaften wurden trotz Übergabe-Angeboten vertrieben.
Auch die Dörfer in Galiläa, die christlich oder drusisch waren, blieben zum großen Teil von einer Vertreibung verschont. Lediglich in einem einzigen drusischen Dorf fand Vertreibung statt, so dass most observers at the time believed that the IDF in Operation Dekel had roughly drawn a distinction between Muslims on the one hand and Druse and Christian on the other. Aber auch vielen muslimischen Dorfgemeinschaften wurde erlaubt zu bleiben.
Im Rahmen des arabisch-israelischen Krieges fand die Operation Dani der Israelis statt, die die Verbindung nach Jerusalem sichern sollte und die Bedrohung Tel Avivs durch die Arabische Legion, die in den Städten Lydda und Ramla saß, aufheben sollte. Lydda und Ramla waren dem zukünftigen arabischen Staat zugesprochen worden. Das jüdische Bombardement und der Angriff auf die Städte verursachte eine panische Fluchtbewegung. In Ramla wurde ein Übergabeabkommen unterzeichnet, das Personen im nicht-wehrfähigen Alter erlaubte, die Stadt zu verlassen. Lydda dagegen wurde ohne Übergabeabkommen von israelischen Truppen am 11. Juli besetzt. Am folgenden Tag tötete die Arabische Legion zwei israelische Soldaten in einem Feuergefecht, die Bevölkerung ließ sich davon anstecken und attackierte ihrerseits die israelischen Truppen. Darauf gab Batallions-Chef Kelman den Befehl auf jeden in den Straßen zu schießen. 250 Tote auf arabischer Seite, zwei bis vier auf israelischer Seite waren das Ergebnis. Auf die Schießerei in Lydda folgte die massenhafte Vertreibung der Einwohner der beiden Städte. In diesen Zusammenhang fällt einer der wenigen Berichte über die Verantwortung Ben Gurions für die Vertreibung. Der spätere israelische Premierminister Jitzhak Rabin berichtet in einem Interview von einer Lagebesprechung, was mit den Einwohnern Lyddas und Ramles geschehen solle:
Den Vertreibungsbefehl unterzeichnete Rabin.
Viele Palästinenser flohen zusammen mit der abziehenden ägyptischen Armee. Die Bevölkerungszahl des Gazastreifens stieg mit der Fluchtwelle von 100.000 auf 230.000.
Im Norden kamen wieder die konfessionellen Unterschiede zum Tragen, des Weiteren hatte es die israelische Armee hier nur mit Qawuqjis Arabischer Befreiungs-Armee zu tun, die keinen ernstzunehmenden Gegner darstellte. Die Vertreibung und Flucht blieb zum großen Teil auf muslimische Dörfer beschränkt, ausgenommen Eilabun, ein christlich-maronitisches Dorf. Nach einem Kampf mit im Dorf stationierten ALA-Einheiten erobert, fanden die Israelis im Dorf die Leichen zweier vermisster Soldaten. Während sie einige Männer erschossen, wurde die restliche Dorfbevölkerung trotz ihrer Beteuerungen, für die Toten sei die ALA verantwortlich, vertrieben.
Vor allem die Bewohner teilweise verlassener Dörfer wurden vertrieben, da man die Infiltration durch zurückkehrende Flüchtlinge fürchtete. Immer wieder wurden Dörfer durchsucht und „Illegale“, d. h. alle, die nicht von der Volkszählung im November 1948 erfasst worden waren und keinen Pass besaßen, über die Grenze geschickt.
Im Süden wurde die Bevölkerung von Faluja und Iraq al Manshiya durch Gewalt und psychologische Kriegsführung zur Flucht getrieben. Um das Schicksal der Beduinenstämme im Negev gab es heftige Diskussionen, von dem Vorschlag die „guten“ Beduinenstämme als Grenzwache einzusetzen, bis hin zu dem Vorschlag sie in die Wüste zu schicken (to push back the bedouin * far into the desert.). Schließlich wurde beschlossen, sie in einem abgegrenzten Gebiet zu konzentrieren. Tausende von Beduinen wurden in ein Gebiet im Osten Ber Schebas gebracht. An der Grenze zu den von Transjordanien besetzten Gebieten hinderte internationaler Druck die Israelis an einer Vertreibung.
Als die arabischen Staaten – zu spät – bemerkten, dass sie sich mit den Flüchtlingen ein immenses wirtschaftliches, politisches und militärisches Problem aufgeladen hatten, blieb ihnen nur übrig, die Flüchtlinge zur Rückkehr aufzurufen, was diesen von den Israelis nicht gestattet wurde, sowie internationalen Druck auf Israel auszuüben.
Während der Verhandlungen zum Teilungsbeschluss wurde dieses Thema nicht diskutiert, aber man machte sich Gedanken über den Kriegsfall: In the event of a war between the two Palestine states, said Ben-Gurion, the Arab minority in the Jewish state would be a 'Fifth column'.
Während in den ersten Monaten des Krieges die Eroberung und Zerstörung palästinensischer Dörfer weitgehend aus strategischen Motiven geschah und die Flucht oder Vertreibung der Bewohner nicht das Hauptziel bildete, wandelte sich das Verhalten der Israelis später entscheidend. Als im Frühling 1948 die ersten Flüchtlinge zu ihren Dörfern zurückkehren wollten, begann die Debatte, ob eine Rückkehr zugelassen werden sollte: I am not willing to make extraordinary arrangements to bring back Arabs, formulierte Golda Meïr ihren Standpunkt. Außenminister Scharet schlug eine Warnung an die Araber vor: Suggest consider issue warning Arabs now evacuating cannot be assured of return.
Die arabischen Staaten drängten auf eine Rückkehr, da sie allmählich die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Auswirkungen der Flüchtlingsbewegung zu spüren begannen.
Auf jüdischer Seite etablierte sich Ende Mai ein erstes, inoffizielles „Transfer-Komitee“, an institution whose role will be. . . . to seek ways to carry out the transfer of the Arab population at this oppurtunity when it has left its normal place of residence. Weitz, der Vorsitzende dieses Komitees schlug Ben-Gurion eine Reihe von Maßnahmen vor, darunter die Zerstörung palästinensischer Dörfer, die Ansiedlung von Juden in leerstehenden Dörfern und die Schaffung von Gesetzen, die eine Rückkehr verhindern sollten. Eine schriftliche Antwort oder Autorisierung von Ben-Gurion erhielt Weitz nicht, der auf eigene Faust einige Dörfer zerstören ließ. Auffällig ist jedoch, dass Weitzs Vorschläge fast buchstabengetreu ausgeführt wurden. Am 16. Juni sagt Ben-Gurion in einer Kabinettsrede: I believe * we should prevent their return . . . We must settle Jaffa, Jaffa will become a Jewish city... Während in den ersten Kriegsmonaten die Dörfer zerstört wurden, ging man später dazu über, Neueinwanderer in den eroberten Dörfern anzusiedeln. Selbst Deir Yasin wurde trotz heftiger Proteste in eine jüdische Siedlung umgewandelt. Der Landbesitz der Dörfer wurde umliegenden Kibbuzim zugeschlagen. Die Volkszählung im November 1948, als die Vertreibung der arabischen Bevölkerung nahezu abgeschlossen war, war der erste Schachzug, eine Rückkehr der Palästinenser auch gesetzlich unmöglich zu machen, indem sie alle, die zu diesem Zeitpunkt nicht an ihrem Wohnsitz waren, zu Illegalen erklärte, die ausgewiesen werden konnten. Es folgte die Notstandsverordnung über das Eigentum Abwesender vom 12. Dezember 1948, in der die Flüchtlinge ihres Eigentums beraubt wurden.
Am 17. September 1948 wurde Bernadotte, der härteste Gegner der Israelis in der Flüchtlingsfrage von jüdischen Terroristen ermordet. Seine Vorschläge zur Lösung des Flüchtlingsproblems bildeten die Basis der UN-Resolution 194, die das Recht auf Rückkehr für die Flüchtlinge beider Seiten feststellte.
In einem anderen Plan, dem Gaza-Plan, sollte Israel von Ägypten den Gazastreifen, möglicherweise gegen israelische, territoriale Zugeständnisse, erhalten und die dortige Bevölkerung einbürgern und die Flüchtlinge des Gazastreifens zu ihren Dörfern zurückkehren lassen. Israel stand dem Plan positiv gegenüber, Ägypten lehnte ihn jedoch am 29. Juli ab: The Egyptian Foreign Ministry contended that the plan could serve only the interests of Israel, which was making use of the refugee question to extent its boundaries.
In den Verhandlungen in Lausanne bewegte sich nichts, die Israelis verweigerten die geforderte Geste. Sasson beschreibt die israelische Haltung: Firstly, the Jews believe that it is possible to achieve peace without any price, maximal or minimal...
Die arabischen Staaten dagegen befanden sich, wie Morris es nennt, in einer „no-lose situation“: Im Falle einer Weigerung Israels, die Flüchtlinge zurückzunehmen, stände Israel als moralischer Verlierer vor der Weltöffentlichkeit da, im anderen Falle trügen die Flüchtlinge zur Destabilisierung des Staates bei. Die arabischen Staaten beharrten auf vollständiger Repatriierung.
Am 3. August machten die Israelis nach langem Zögern das Angebot, 100.000 Flüchtlinge zu repatriieren, was heftigen innenpolitischen Widerstand auslöste. Die Araber lehnten ab. Für Israel schien, wie einige meinten, ein Frieden nicht dringlich: Israel prefers...status quo ... Objectives appear to be (1) Absorption of almost all Arab refugees by Arab states and (2) de facto recognition of armistic lines as boundaries. Die Konferenz von Lausanne endete am 12. September ? ergebnislos.
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"Palästinensisches Flüchtlingsproblem".
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