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Krusenstern.wmt.jpg Das russische Segelschulschiff STS "Krusenstern" (auch „Kruzenshtern“, russisch Крузенштерн) ist eine Viermast-Stahlbark, benannt nach dem russischen Kapitän und Admiral Adam Johann von Krusenstern. Heimathafen des Windjammers ist Kaliningrad.

Die Krusenstern wurde 1926 auf der Tecklenborg-Werft an der Geeste in Bremerhaven als „Padua“ vom Stapel gelassen. Sie gehörte mit den Schwesterschiffen Pamir, Passat, Pommern und der Peking sowie dem Fünfmaster Preussen zu den berühmten Flying-P-Linern der Hamburger Reederei F. Laeisz und ist als letztes dieser Schiffe noch heute im Einsatz. Das Schiff kam nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 als Reparationsleistung in die UdSSR und erhielt daraufhin seinen heutigen Namen.

Krusenstern.jpg Ursprünglich wurde die Krusenstern eingesetzt als Frachtsegler. Unter anderem brachte sie Baumaterialien nach Südamerika, kehrte von da mit Salpeter zurück und transportierte später auch Weizen aus Australien. Auf der Jungfernreise brauchte sie von Hamburg nach Talcahuano (Chile) 87 Tage. Den Weg von Hamburg nach Port Lincoln in Süd-Australien legte sie 1933/1934 in der Rekordzeit von 67 Tagen zurück.

Heute nutzt das russische Ministerium für Fischwirtschaft die Krusenstern zur Ausbildung des Nachwuches der Fischereiflotte; dabei nimmt sie an vielen internationalen Regatten teil, so auch an der alle fünf Jahre stattfindenden Sail in Bremerhaven. Dabei werden zunehmend auch zahlende Passagiere (Trainees) mitgenommen, die damit zum Unterhalt des Schiffes beitragen.

Technische Daten


Begebenheiten


  • 1943 Ausstattung mit einer Kanone, das Schiff hat unter deutscher Flagge ein deutsches Flugzeug abgeschossen und ein deutsches U-Boot gerammt
  • Kulisse im Film Große Freiheit Nr.7 mit Hans Albers

Weblink


Schulschiff | Segelschiff

Kruzenshtern (ship) | Kroezensjtern

 

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